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Es wird dringend Zeit für einen neuen Tipp. Hier kommt er:
Mobiles Nachtlicht als “Warnlampe” für Geschwister
Viele Familien können ein leidvolles Lied davon singen, wenn jedes Wochenende wieder der Mittagsschlaf kleinerer Geschwister von dem/den größeren erschwert, gestört, im schlimmsten Falle unterbrochen wird, weil sie ihrem kindlichen Drang folgend nicht lange leise sein können und auch schnell vergessen, dass da ja das kleine Brüderchen oder Schwesterchen im Zimmer nebenan liegt und schläft.
Es gibt ein paar Möglichkeiten, sie so lange ruhig(er) zu halten – Bücher vorlesen, ein Spiel spielen, ab und an auch mal eine Runde TV (je nach Alter). Was aber, wenn der Sprössling unbedingt in seinem eigenen Zimmer mit der Eisenbahn / den Autos / den Puppen etc. weiterspielen will?
Meistens ist es nicht wirklich ein Problem, solange die Kids in ihren Zimmern bleiben und die Türen geschlossen sind. Wenn sie aber aus irgendwelchen Gründen das Zimmer verlassen, sei es weil sie zu Toilette müssen, Hunger /Durst oder ein technisches Problem haben, dann passiert (zumindest bei uns) oft Folgendes: Tür auf, Kopf raus, Luft holen und brüllen: “MAAMAAAA!!!! MAAAAAAAAAMAAAAAAA! ICH MUSS KACKAAAAAA!” (oder was auch immer.
)
Und schon war es das (womöglich) mit dem seligen Schlaf des Zimmernachbarn….
Bei uns hat sich folgende Lösung zur Unterstützung des kindlichen Erinnerungsvermögens sehr bewährt:
Ich stelle im Falle des Mittagsschlafes der kleinen Madame unser bewegliches Barbapapa-Nachtlicht in den Flur / auf die Treppe – im Blickfeld des entsprechenden Delinquenten, sollte er die Türe öffnen. Diese “Warnlampe” erinnert meine Jungs sofort daran, dass sie versprochen hatten, im Flur leise zu sein und in den allermeisten Fällen klappt die Absprache dann auch wunderbar.
Wie macht ihr das so bei Euch? Habt ihr Glück und Eure Kleinen schlafen wie ein Stein, auch wenn es rundrum trubelig zugeht, oder müsst ihr ebenso alle Register ziehen, damit es auch am Wochenende klappt?
Aus aktuellem Anlass kommt hier ein Beitrag zum Thema Einschlafschwierigkeiten. Im Moment rühren sie bei den meisten Kindern natürlich von der Zeitumstellung her. Aber wenn die nicht verantwortlich gemacht werden kann, was zum Teufel ist es dann? – das fragt sich sicher jeder Papa und jede Mama wiederholt im Alltag mit Kindern.
Ich habe in meiner jetzt fast genau elf Jahre währenden Erfahrung neben den üblichen (Entwicklungssprung, Schmerzen, Krankheit) vier Hauptgründe ausmachen können, die immer wieder zu Schlafproblemen führen. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, zudem handelt es sich hier um eine Studie mit nur drei Probanden, sie ist also nicht wirklich allgemein aussagekräftig. Trotzdem denke ich, dass die einen oder anderen sich (bzw. ihre Kinder) darin wiedererkennen können – und vielleicht kann ich ja auch der einen oder anderen Mutter den entscheidenden Hinweis geben, der zu einer Lösung beiträgt.
Temperaturschwankungen
Ein sehr häufiger Grund: Durch Wetterwechsel bedingte Temperaturschwankungen. Ist das Kind zu warm oder zu kalt angezogen, kann es oft deshalb nur schlecht einschlafen bzw. wacht nachts immer wieder auf. Das gilt vonehmlich für kleine Kinder, die im Schlafsäckchen schlafen oder sich nachts öfters mal ab-, aber nicht wieder zudecken.
Abhilfe kann ein Raumthermometer schaffen, gepaart mit ein wenig empirischem Forscherdrang der Eltern. So sollten sie nach einiger Zeit herausbekommen, bei welchen Temperaturen das Kind welche Menge an Kleidung tragen sollte, welchen Schlafsack oder welche Decke es benötigt. Das alles hört sich vielleicht banal an, aber man darf nicht vergessen, dass Kinder nicht so wie wir Erwachsenen ihre Temperatur im Schlaf selber regeln können, indem sie sich ab- oder zudecken, mal einen Fuß rausstrecken oder die Socken abstreifen.
Entwicklung
Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Grund: Das Kind ist schlichtweg älter geworden und braucht weniger Schlaf. Um herauszubekommen, ob es daran liegt, kann man einfach mal ein bis zwei Wochen lang ein Schlafprotokoll führen und die Schlafzeiten mitteln. Dann zeigt sich, ob es z.B. sinnvoll wäre, den Mittagsschlaf zu kürzen oder gar ganz weguzlassen oder bei einem älteren Kind, ob man ihm einfach gestattet, noch eine halbe Stunde länger im Bett zu lesen etc.
Ritual
Das Schlafritual ist “überholt”. D.h. es funktioniert nicht mehr, erfüllt seinen Zweck nicht mehr und sollte deshalb überdacht und reformiert werden. Die Schlafrituale unserer Kinder haben sich über die Jahre immer wieder geändert – meist auf mein Bestreben hin, nachdem ein altes nicht mehr funktionierte.
Man merkt, dass ein Ritual überholt ist,…
- wenn das Kind nicht mehr gut / schnell daraufhin einschläft
- wenn es beginnt, die Eltern massiv zu nerven (z.B. weil man dabei zeitlich zu lange mit involviert ist oder man ständig gestört wird)
- wenn das Kind beginnt, dessen Regeln auszuhöhlen
Dann ist es an der Zeit, zu überlegen, was einen genau nervt, was man von dem Kind möchte und wie man das in ein gutes, Ruhe bringendes Ritual verpacken kann. Erst, wenn man zu dem Schluss gekommen ist, ein perfektes Ritual gefunden zu haben, sollte man es dem Kind nahebringen. Ich habe das einmal dokumentiert, da kann man gut nachlesen, wie so etwas ablaufen könnte.
Ängste
Ab und an kann es auch sein, dass ein Kind schlecht einschläft, weil es Ängste hat. Wobei das meistens der Grund ist, den es auch selber orten und benennen kann. Trotzdem finde ich, dass es der am schwierigsten zu bewältigende Grund für Schlafprobleme ist. Denn zum einen möchte ich meinem Kind natürlich das Gefühl der Geborgenheit zurückgeben, zum anderen möchte ich aber auch nicht mühsam aufgebaute Fähigkeiten (alleine einschlafen, durchschlafen) dafür opfern. Hier wandelt man auf einem dünnen Grat und oft ist guter Rat teuer…
Mir selber hat geholfen, zu verstehen, warum Kinder in einem gewissen Alter Angst vor Dunkelheit entwickeln. Der gute Herr Renz-Polster, den ich auch zu anderen Themen sehr empfehlen kann, hat es in Kapitel 4 und 5 seines Buches “Kinder verstehen – Born to be wild. Wie die Evolution unsere Kinder prägt” gut auf den Punkt gebracht, dass diese Ängste vollkommen natürlich sind und ihren Grund haben, bzw. hatten.
Nun ist damit das Problem natürlich noch nicht gelöst. Meine persönlichen Lösungsansätze sahen bisher so aus:
Äußerlich:
- Tagesablauf des Kindes entstressen und auf zuviel Medieneinsatz etc. hin checken, ggf. anpassen.
- Abendritual ebenfalls auf Störfaktoren untersuchen und ggf. anpassen.
- V.a. vor dem Einschlafen für mehr Ruhe und Nähe sorgen. Gemeinsam ein Buch lesen, über den Tag reden, beten, was auch immer man da bevorzugt.
Psychisch:
- Gibt es Stressfaktoren im Alltag? Hat das Kind Probleme z.B. in der Kita? nachforschen, ggf. einschreiten.
- Oft sind die Ängste aber auch einfach entwicklungsbedingt, also nicht zuviel hineininterpretieren… (siehe Buch)
- Manchmal helfen Schutzrituale (z.B. eine große, unsichtbare ”Liebesblase” über dem Kind generieren, durch die nichts Böses hindurchkommt, nur die Eltern und Geschwister und die Kuscheltiere können diese Barriere überschreiten. Oder ein Beschützer wird aufgestellt, das kann z.B. ein Spielzeugdrache, -ritter oder -held sein, der das Bett bewacht, so lange das Kind schläft.)
- dem Kind immer wieder versichern, dass die Ängste unbegründet sind, dass absolut nichts gergleichen passieren kann (ohne ihm das Gefühl zu geben, es nicht ernst zu nehmen!)
Körperlich:
- tagsüber für ausreichend Bewegung sorgen (hilft allerdings bei meinen Kinder nur bedingt – ich habe das Gefühl, je mehr sie sich bewegen, desto fitter werden sie!
) - Wir haben auch gute Erfahrungen mit Homöopathie gemacht: z.B. Schüssler Salze Nr. 5 (1-2 Tabs beim Zubettgehen) oder “Avena comp.” von Wala, 5-10 Kügelchen nach Angabe eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen.
Heute mittag habe ich diesen Artikel begonnen und gerade beim Zubettbringen der Kinder fiel mir noch ein fünfter Grund ein.
Falscher Zeitpunkt
Viele Kinder schlafen schlecht ein, wenn sie zum falschen Zeitpunkt ins Bett gelegt werden. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Kinder (und auch Erwachsene?!) einen regelmäßigen Rhythmus von Wach- und Ruhephasen haben. Abends sollte ca. alle 50 Minuten eine müde Phase wiederkehren, die etwa für 10-20 Minuten anhält.
Um diese Phasen herauszufinden lohnt es sich, das Kind einmal genau zu beobachten. Wann beginnt es, zu gähnen, sich die Augen zu reiben, sich freiwillig auf den Boden zu legen oder quengelig zu werden? Man kann sich (fast) sicher sein, dass eine gute Dreiviertelstunde später wieder ein Schlaffenster geöffnet wird. Und dann heißt es bereit sein!
Wichtig ist, mit dem Schlafritual nicht zu spät zu beginnen, denn dann kann es ein, dass das Kind das Schlaffenster bereits wieder verlassen hat, wenn es endlich im Bett liegt und das Licht aus ist. Bei unserem Kurzen hat dieses Vorgehen vor ca. einem dreiviertel Jahr die Einschlafphase von einer guten halben Stunde auf 10 Minuten verkürzen können.
Das war es von meiner Seite.
Und welche Gründe für Schlafprobleme gibts so bei Euch? Und wie geht ihr mit diesen und ggf. denen, die ich genannt habe, um? Das würde mich echt interessieren!
Ansprechende Tischdeko mit geringem finanziellen und körperlichen Einsatz
Einen Tisch passend zum Anlass zu decken, macht immer was her. Wenn Besuch da ist, ist es auch immer selbstverständlich, eine entsprechend herausgesuchte Serviette an jeden Platz zu legen. Servietten sind ideale Deko-Hilfsmittel, weil sie tolle Farbakzente und passende Motive zum runden Gesamteindruck beisteuern können.
Aber sind wir mal ehrlich – wenn wir nur mit der Familie alleine sind (ok, an Weihnachten, Ostern usw. mag das noch angehen) – dann ist es mir persönlich oft zu schade, die schönen Papierservietten aufzulegen. Die Kids knüllen sie zusammen, wischen einmal den Mund dran ab und – Peng! – schon hat man wieder was für den Müll.
Alternativ kann man natürlich mit Stoffservietten arbeiten – aber zum einen hat wohl kaum jemand zig Stoffservietten-Sets zu verschiedenen Anlässen und zum anderen bedeuten Stoffservietten auch immer sofort wieder erhöhtes Wäscheaufkommen. Und wer schon mal versucht hat, aus einer weißen Stoffserviette Nu.te.lla- oder K.aba-Flecken herauszuwaschen, der weiß, warum ich der Meinung bin, das auch diese Alternative in einer Familie mit Kindern nicht unbedingt praktikabel ist.
Ich habe vor ein paar Jahren eine wirklich gangbare Möglichkeit gefunden, die immer wieder für Begeisterung sorgt und zum einen den Wäscheberg kleinhält und zum anderen den Mülleimer nicht übermäßig füllt.
Besagte Papierservietten verwende ich nämlich nicht als Servietten, sonder als Platzsets. So können sie ihre Wirkung schön entfalten, werden aber so gut wie nicht verschmutzt. Klar, ab und zu wird mal eine nass oder doch beschmiert, dann kommt sie weg. Aber die meisten kann ich nach dem Essen wieder zusammenfalten und weglegen, bis sie das nächste Mal als Tischset zum Einsatz kommen. Grob geschätzte 3-4 Mal kann man so eine Serviette locker wiederverwenden.
Wenn wir alleine (also nur im Kreise der Familie) sind, verwenden wir zum Mäulchenputzen sowieso am liebsten feuchte Waschlappen und wir Großen brauchen selten eine Serviette. Wenn, verwenden wir Küchentücher. Alternativ habe ich auch eine Auswahl an einfachen, kleinen Papierservietten in meinen gängigen Lieblingsfarben im Vorrat. Eine davon passt eigentlich immer zur untergelegten Edel-Motivserviette.
Wenn wir Besuch erwarten, kommen entweder auch die kleinen unifarbenen Servietten in ihrer eigentlichen Funktion zum Einsatz oder ich decke auch auf dem Teller die “guten” großen Motivservietten. Was sich auch schön macht, sind abwechselnd gedeckte Motiv- und Uniservietten, sowohl als Platzdeckchen als auch auf dem Teller.
Hier ein paar Beispiele:

Ein "nur mal eben so" für den Besuch einer lieben Freundin zum Frühstück gedeckter Tisch - als Sets große gelbe Servietten, obenauf kleine grüne

Mein letztes Geburtstagsfrühstück - als Sets große Servietten mit Geburtstagsmotiv, obenauf kleine mit geometrischem Retromotiv

Hier die "schlichte" Variante für den kleinen Geburtstags-Kaffee innerhalb der Familie - nur große Motivservietten untendrunter

Kleiner Kinder-Ostertisch - unten einfache große mit bunten Streifen, obenauf kleine Motivservietten

Mittagessen in der Familie - zur Abwechslung mal "schön gedeckt" mit Motivservietten unten und kleinen unifarbenen obenauf
Die meisten der gezeigten Bilder sind “Anlässe”, aber das liegt schlichtweg daran, dass ich ja an “normalen” Tagen nicht unbedingt den Tisch fotografiere… Und außerdem mache ich das ja auch gar nicht jeden Tag. Meistens gibts bei uns untendrunter gar nichts und zum Abputzen die oben schon erwähnten feuchten Lappen bzw. Küchentücher.
Vielleicht inspiriert euch das Gezeigte ja aber trotzdem ein wenig…
Die Sache mit den Tüten
Diesen Elterntipp möchte ich schon seit geraumer Zeit veröffentlichen, kam aber nie dazu, die entsprechenden Fotos zu machen – und hier sind sie wirklich wichtig! Ich danke übrigens schon an dieser Stelle meiner lieben Freundin merryadoc, die mir ihrerseits diesen Tipp verraten hat. Hiermit gebe ich ihn an die Welt da draußen weiter.
So, nun aber zum eigentlichen Problem: Na, wie siehts da aus, wo ihr Eure Tüten aufbewahrt? So?

Tütenchaos - alles quillt hervor, eine bestimmte Tüte, geschweige denn Tütengröße, ist kaum zu finden!
Bis vor einem halben Jahr sah es bei mir genauso aus. Ich hatte schon einiges probiert, von so einem “Tütenaufbewahrer” vom Möbelschweden über Kisten und Kästen – aber nichts war wirklich praktikabel.
Hier kommt die Lösung: Tütendreiecke – schnell gefaltet und seeeehr übersichtlich und platzsparend aufzubewahren.
Und? Neugierig geworden? Es geht wirklich schnell, und wenn man es ein paar Mal gemacht hat, zum Beispiel, um die vorhandenen – bzw. den wirklich “aufhebenswerten”, kleinen Teil davon – zu falten, vergisst man es auch nicht wieder. Eine neu hinzugekommene Tüte zusammen zu falten, dauert keine Minute.
Und so geht’s:

4. Dann von einem Ende her in Dreiecksform "aufwickeln" - ob man lieber von den Henkeln her anfängt, oder vom Boden, bleibt einem selber überlassen - es hat beides Vor- und Nachteile. Einfach ausprobieren!

5. Irgendwann ist nur noch ein kleiner Teil übrig und das Dreieck hat so eine Art kleine "Mini-Dreieckstüte" gebildet

6. Nun das verbliebene Ende in entgegengesetzter Richtung falten, so dass eine Art "Hutform" entsteht

7. Dieses neue, dünne Dreieck wird nun in eine Öffnung der anderen, dicken Dreieckstüte hineingesteckt
Mit der einen oder anderen Tüte muss man ein wenig experimentieren, wenn das Verhältnis von Länge zu Breite nicht ganz passt, aber das bekommt man schnell heraus. Dünnere Tüten eignen sich für den Anfang zum Üben besser, als die dicken, leicht störrischen. Das Schöne am Ergebnis ist:

Man sieht nun auf den ersten Blick, wie groß eine Tüte ist. Je kleiner das Dreieck, desto kleiner die Tüte.
Ich bin seitdem viel zufriedener mit meiner Tütensammlung und habe auch mehr Überblick. Ich stopfe nicht mehr wahllos jede Tüte in irgendein Behältnis, nur um nach ein paar Monaten in Tüten zu ertrinken, sondern überlege mir bei jeder in den Haushalt kommenden Tüte, ob ich sie aufheben möchte oder nicht. Im letzteren Falle falte ich sie, im ersteren wandert sie sofort in den gelben Sack oder zu den “Mülltüten”.
Und wie macht ihr das so?
Eine wirklich gute Trinkflasche für die ganze Familie
Dieser Tipp ist weniger ein “Trick” als einfach eine Empfehlung. Seit 10 Jahren bin ich nun auf der Jagd nach der ultimativen Trinkflasche – und ich glaube, ich habe sie nun endlich gefunden: Die ISYbe-Flaschen.
Diese hier habe ich bei Jako-O bestellt, sie sind dort im firmentypischen Outfit erhältlich, es gibt sie aber auch an vielen anderen Stellen im Netz in vielen, vielen unterschiedlichen Designs und in drei Größen: 0,5 Liter, 0,7 Liter und 1,0 Liter.
Nun aber meine Kritik zu den ISYbe-Flaschen:
PRO’s:
- alle Teile der ISYbe-Flasche können separat in der Spülmaschine gereinigt werden – das halte ich für unerlässlich, da die Mundstücke bei vielen anderen Flaschen nach kurzer Zeit so unappetitlich werden, dass sie quasi nicht mehr guten Gewissens verwendbar sind (z.B. bei SIGG). Auch wenn man nur Wasser einfüllt – kleinere Kinder haben beim Essen immer Brösel im Mund etc. und verdrecken das Mundstück auch dann. Der weite Hals erspart einem auch umständliches Hantieren mit Flaschenbürsten – das fand ich z.B. bei der EMIL-Flasche sehr nervig.
- Die ISYbe-Flasche gibt es u.a. in durchsichtigem Kunststoff und so kann man mit einem Blick sehen, ob z.B. die Flasche wirklich sauber wurde (vgl. SIGG-Flaschen!), ob das Getränk noch brauchbar ist oder wieviel sich noch in der Flasche befindet.
- Wer jetzt denkt, der Kunststoff sei doch womöglich gesundheitsschädlich, den kann ich beruhigen: die Flaschen sind aus einem Kunststoff, der weder das gefürchtete Bisphenol A noch irgendwelche Weichmacher enthält. (Ökotest-Urteil: gut)
- Die ISYbe-Flasche ist bei korrektem Gebrauch tatsächlich transportdicht – sogar bei kohlensäurehaltigen Getränken! Wichtig ist, dass man den Mundstöpsel vor dem Einsetzen leicht befeuchtet und dass es korrekt eingesetzt wird, sowie dass der Deckel wirklich fest aufgeschraubt und das Mundstück nicht nur durch Herunterdrücken, sondern auch durch Drehen gesichert wird, dann passt alles.
- Man kann auch heiße Getränke einfüllen (bis 80°C) – dann wird sie allerdings natürlich auch außen heiß. Aber es ist zum Beispiel gut, wenn man Zuhause heißen Tee einfüllt und dann später unterwegs ein warmes Getränk hat. Es gibt aber auch als Zubehör eine Thermohülle zu kaufen.
- für Flasche und Deckel werden 10 Jahre Garantie gegeben, Mundteil und Dichtung können als Ersatzteile nachbestellt werden.
- die ISYbe-Flasche ist voll recyclebar, sollte sie doch mal aus dem Verkehr gezogen werden.
CONTRA’s:
- bisher habe ich nur zwei gefunden: zum einen ist sie im geöffneten Zustand nicht auslaufsicher – das heißt, wenn kleine Kinder sie umschütten, hat man Sauerei. Aber hier hat m.E. noch kein Hersteller eine wirklich gute Lösung gefunden. Die auf dem Markt befindlichen auslaufsicheren Flaschen sind meist in der Handhabung nicht praktikabel, nicht gut zu reinigen oder sehr störanfällig…
- Wenn sie im gefüllten Zustand auf einen harten Boden fällt, kann sie zerplatzen – dies rührt allerdings von der Schadstofffreiheit der Flasche, dadurch ist sie nicht ganz so elastisch. Aber da muss ich sagen, ist mir persönlich die Ungefährlichkeit des verwendeten Kunststoffs wichtiger!
Der Hersteller sichert sich mit dem Hinweis ab, die Flasche sei nicht für Kinder unter 3 Jahre geeignet, da das Mundstück aus weicherem Kunststoff ist und bei unsachgemäßem Gebrauch oder wenn jemand wirklich massiv dran herumnagt, sich Teile lösen können. Aber aus der eigenen Erfahrung heraus kann ich sagen, dass unsere Maus mit der Flasche sehr gut zurecht kommt und ich sie sowieso nicht ohne Aufsicht daraus trinken lasse. Zudem prüfe ich die Mundstücke vor jedem Einsetzen auf Unversehrtheit.
Alles in allem kann ich sagen, dass wir in unserer Familie mit den ISYbe-Flaschen sehr zufrieden sind. Sie sind umweltfreundlich, nicht gesundheitsschädlich, gut in der Handhabung und stabil. Außerdem sind sie ein ganzes Stück erschwinglicher, als z.B. die Tupperware-Flaschen, von denen auch einige Mütter sehr überzeugt sind. Solltet ihr trotz allem eine andere Flaschenart noch besser finden, lasse ich mich übrigens gerne eines besseren belehren! Auf Kommentare bin ich sehr gespannt.
Uhr als Nachtlicht
Alle Eltern stolpern zeitweise Nacht für Nacht durch den dunklen Flur in die Kinderzimmer jammernder, weinender, rufender Sprösslinge. Oft genug ist es mir passiert, dass ich, aufgeweckt aus dem Tiefschlaf, vergaß, vorher noch schnell einen Blick auf die Uhr zu werfen, damit ich mir die entsprechende Strategie auf dem Weg ins nächste Zimmer zurechtlegen konnte – “Pschhhht, weiterschlafen…”, “Komm mit, wir kuscheln noch in meinem Bett” oder “Guten Morgen!”…
Am schlimmsten jedoch war die Nacht, in der ich im Tran die Zeiger meines Weckers verwechselte und mein jammerndes Kind bereits fröhlich auf der Wickelkommode morgenfertig machte, als mein Mann leicht verwirrt zur Tür reinschaute und meinte: “Äääh, was TUST du da? Es ist zwanzig vor drei!” – “Upps! Nicht viertel nach sieben???”
Das sollte mir nie wieder passieren! Also schaffte ich Abhilfe in Form des Time Blocks, einer quaderförmigen Uhr, die mit LEDs digital die Zeit anzeigt. Ich plazierte sie an einer gut einsehbaren Stelle im Flur und die Vorteile wurden von Nacht zu Nacht deutlicher:
- Digital angezeigte Zeit kann nicht mehr “verwechselt” werden. 3:32 ist 3:32 und nicht viertel nach sechs!
- Das Leuchten der Ziffern ersetzt gleichzeitig ein Nachtlicht – alles ist gut erkennbar und Bekanntschaften zwischen nackten Halbschlaffüßen und fiesen kleinen Legosteinchen können weitestgehend vermieden werden
- Die Ziffern sind so groß, dass ich sie sogar ohne Brille erkennen kann – und ich bin wirklich übelst kurzsichtig!
Alles in allem eine durchweg empfehlenswerte Anschaffung!
Schlüssel an die Kette!
Jeder kennt es – ein Kind auf dem Arm, vielleicht noch ein zweites im Schlepptau, Tasche über der Schulter, eine Tüte in der Hand, und dann: wo ist der Auto- bzw. Hausschlüssel? In so einem Moment in Hosentaschen oder der Wickeltasche kramen zu müssen, ist Stress pur, aber auch den Schlüssel so bepackt eine ganze Strecke in der eigentlich nicht freien Hand halten, macht nicht wirklich Spaß.
Hier kommt meine persönliche Lösung für dieses Alltagsproblem: Den Schlüssel einfach an eine der zahlreichen Schnullerketten legen, die man rumliegen hat, sei es, weil sie nicht gebraucht werden oder weil man sie ungefragt geschenkt bekommen hat. Wer Spaß an der Idee hat, kann natürlich auch eine nette Kette anschaffen.
Die Vorteile:
- Sobald ich mich auf den Weg zum Auto oder zur Haustür mache, nehme ich meinen Schlüsselbund und klippe ihn mir an eine Hosentasche. Bin ich dann an der zu öffnenden Tür angekommen, brauche ich nur nach der Kette zu hangeln und schon habe ich den Schlüssel parat. Das macht die Sache so viel einfacher!
- Ich klippe den Schlüssel auch an/in meiner Wickeltasche fest, so muss ich nicht lange wühlen, sondern nur an der Schnur ziehen.
- Unterwegs ist der Schlüssel ein beliebtes Spielobjekt für die lieben Kleinen. Mit der Schnullerkette kann ich den Schlüssel am Kinderwagen oder am Kind festklippen und laufe so nicht Gefahr, dass mein Fratz ihn unbemerkt fallen lässt, bzw. aus dem Wagen wirft und er womöglich weg ist.
Ein sich wehrendes Kind wickeln
Der nächste Elterntipp ist mehr als überfällig, und ich habe auch noch eine ganze Menge in petto. Leider komme ich im Moment einfach nicht dazu, die passenden Fotos zu schießen. Aber nun gibts den Tipp eben ohne Foto. Vielleicht kann ich ja noch eines nachreichen.
Jeder kennt die Situation: das Kind hat eine Bombe in der Windel, will sich aber partout nicht wickeln lassen, dreht sich weg, strampelt, brüllt, volles Programm eben. Die meisten haben mal so eine Phase, da ist Wickeln einfach nur bäh und blöd.
Ich für meine Person habe zwei Strategien entwickelt:
Strategie 1 – die sanfte Methode
Ich habe ein paar Bücher und Spielsachen neben dem Wickeltisch, die es nur und ausschließlich zum Wickeln gibt. In weniger dramatischen Fällen kann das schon gut helfen. Kinder, die sich gerne Bücher anschauen, sind damit wirklich eine ganze Weile beschäftigt. Und es hat was von “Friseurfeeling”, wenn der “Kunde” sich in seine Lektüre vertieft und deshalb fein stillhält – gnihihihi.
Strategie 2 – Wenn nix mehr hilft…
…dann geht es vom Wickeltisch auf den Boden! Tuch auf den Boden, Kind drauf, davorsetzen und ganz lässig mit den eigenen Füßen am Boden “fixieren” – hier wäre jetzt zum besseren Verständnis ein Foto angebracht. Also, noch mal langsam:
Die wickelnde Person sitzt breitbeinig vor dem Kind, die Knie sind angewinkelt und die Füße liegen sanft, aber fest auf den Oberarmen/Schultern des Wickelkindes und tackern es somit quasi am Boden fest. So bleiben beide Hände zum Wickeln frei und der kleine Stinker kann sich nicht mitsamt Windelinhalt sonstwohin drehen. Schreien wird das Kind wie am Spieß. Aber ohne auch und man selber ist dann wenigstens etwas weniger unter Stress. Hat bei mir immer gut funktioniert, auch wenn ich es nicht oft anwenden musste. Es ist gut, diese Lösung in der Tasche zu haben – sie lässt einen schon im Vorfeld cooler bleiben!
Spät aber doch möchte ich von unserer Urlaubswoche in den Pfingstferien berichten. Ursprünglich bestand der Plan, mit Frau Dekogöttin und Familie im Sommer 14 Tage lang in Italien Urlaub zu machen, was dann aber leider durch bereits im Dezember letzten Jahres stark ausgebuchte Orte, die uns interessiert hätten, zunichte gemacht wurde. Also beschlossen wir, stattdessen in den Pfingstferien nur eine Woche und auch nicht weit weg, d.h. im eigenen Land, Urlaub zu machen.
Irgendwie wusste ich nicht so recht, wo mit der Suche anfangen und so setzte ich einfach mal auf dem Gesichtsbuch einen Hilferuf ab. Meine Hoffnung war, dass mir irgendeine Freundin mit Familie einen heißen Tipp geben könnte. Lustigerweise kam der entscheidende Tipp dann von einer kinderlosen Freundin, die zu dem Zeitpunkt krankheitsbedingt viel Freizeit hatte und sich so einfach mal für mich dahinterklemmte. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle für diesen Einsatz!
Unseren Urlaub verbrachten wir hier: In einem Familien-Feriendorf der Diözese Rottenburg mitten im Schwarzwald. Vorteile gab es haufenweise:
- Ein riesiges, wunderschön bewachsenes und teilweise sogar bewaldetes Gelände, auf dem KEIN Auto fahren darf. Einen Parkplatz gibt es am Haupteingang und von da ab gibt es nur noch Handkarren fürs Gepäck, Fahrräder dürfen auf dem Gelände fahren und das wars.
- Toll angelegte Kinderspielbereiche – ein großer Spielplatz mit Schaukeln, Rutsche, Wippen, Sandkästen und Klettergerüsten / ein Wasserspielplatz / zwei weitere Sandkästen mit Rutsche / eine Nestschaukel / ein Fußballplatz / ein Volleyballplatz und eine Menge noch zwischendrin verstreute Spielanreize wie ein umgestürzter Baum zum Klettern, Weidenhöhlen zum Verstecken usw.
- ein sehr schön ausgestattetes Kleinkind-Spielzimmer mit Bällebad, Bauklötzen, Kuschelbereich, Büchern, Maltisch und vielen anderen schönen, wertigen Spielsachen. Zweimal in der Woche wird eine Krabbelgruppe angeboten, zu allen anderen Zeiten kann man sich den Schlüssel ausleihen und das Zimmer selber nutzen.
- es gibt einen sehr schön angelegten, großen Grillplatz, den man selber nutzen kann und der – wie die Spielplätze auch – zum Bekanntschaften schließen taugt
- im hinteren Teil der Speiseräume befindet sich eine Bibliothek mit einer Menge Bücher für jedes Alter, die man sich auch ausleihen darf, im Kindergarten gibt es haufenweise Brettspiele, die ebenso ausgeliehen werden dürfen
- Kinder-Animation in den Schulferien täglich außer Sonntag und Mittwoch in drei Gruppen getrennt: Kindergartenalter / Grundschulalter / Teenager. Die Kindergartenkinder haben sogar einen richtigen “Kindergarten”. Eines der Ferienhäuser wurde dafür genutzt. Spiel- und Malecke, Bücher, Verkleidungskisten und vieles mehr sind dort vorhanden. Die Animation ist vormittags von 9:30 Uhr bis 12:00 Uhr für die Kleinsten und für die Älteren gibt es auch nachmittags und abends immer wieder Angebote.
- Mittagessen ist (außer mittwochs) inclusive, das entlastet die Mamas doch sehr.
Es gibt ein einfaches, aber immer kindgerechtes Essen und für die nötigen Vitamine gibt es täglich eine große Salatbar mit 8-10 verschiedenen Rohkostsalaten und Kartoffelsalat. Bei uns gab es z.B. an einem Tag verschiedene Pastagerichte, an einem anderen Tag zweierlei Geschnetzeltes mit verschiedenen Beilagen usw. Ein Nachtisch (Eis, Pudding) ist auch immer mit dabei – und alles in Buffetform und jeder kann essen, bis er satt ist. - Die Ferienhäuser sind sauber, zweckmäßig und doch freundlich eingerichtet. In unserem zweistöckigen Haus (Haustyp B) gab es drei vollwertige Doppelzimmer, je eine Toilette auf jedem Stockwerk, in den oberen Zimmern noch Waschbecken, im EG weiterhin ein Bad mit großer Dusche und einen großen Wohn-Essraum mit Küchenzeile, großem Esstisch und Sitzecke. Dazu eine voll ausgestattete Terrasse mit Gartentisch, Gartenstühlen und zwei Liegestühlen. Es gibt KEINE Spülmaschine und KEINEN Backofen, was man aber auch nicht wirklich braucht, zumal es ja mittags eh immer was Warmes gibt. Entgegen der Übersichtszeichnung im Netz liegt die Treppe nicht im Wohnraum, sondern im Flurbereich, so dass das Haus auch mit Krabbelkindern oder Laufanfängern nicht zum Alptraum werden kann. Ein Kinderbettchen ist in jedem Haus vorhanden, ein Hochstühlchen kann man sich ausleihen.
- In der näheren und weiteren Umgebung finden sich eine Menge toller Ausflugsziele wie Schwimm- und Freibäder, Spielplätze, Museen, eine Modellbahnausstellung, lauschige nette Örtchen mit malerischen alten Häusern, Erlebnisparks, massig Wandermöglichkeiten mit schönen Zielen u.v.m. Am besten schaut man sich den Link “Ziele in der Umgebung” auf der Seite an.
- Für die 1,20 Euro Kurtaxe p.P. pro Tag bekommt man die sogenannte KONUS Karte, die einem das kostenlose Nutzen fast sämtlicher öffentlicher Verkehrsmitttel in ganz Baden-Württemberg sowie Ermäßigungen in vielen Einrichtungen ermöglicht!

Die Küchenzeile, absolut ausreichend ausgestattet - vielleicht mit Ausnahme der winzigen Kaffeetassen!
Ich könnte jetzt noch so eine Menge erzählen – über Rottweil, über unsere Unternehmungen, über die wundervolle Zeit, die wir miteinander verbracht haben, aber leider reicht meine Zeit dafür im Moment nicht aus. Vielleicht schaffe ich es ja in den kommenden Tagen noch, das eine oder andere nachzureichen.
…das blaue BENNO-CD-Regal ist (zumindest in unserem IKEA) für IKEA-Family-Mitglieder in den nächsten Wochen auf 9.- Euro reduziert! Wenn also noch jemand überlegt, irgendwo neben einer Türe Stauraum zu schaffen – jetzt ist der günstigste (hihi, doppeldeutig) Zeitpunkt dafür!

























