Du durchsuchst gerade das Tag-Archiv des 'Fotos Tags.

Nach meinem letzten Artikel wurde noch der Trickfilm fertiggedreht (und ein zweiter folgte). Außerdem hatte ich eine spontane Bastelidee, die ich zuerst mit der Maus und dann auf Wunsch des Kurzen auch mit ihm realisierte: Sockentiere!

Minikrokodil für kleine Hände und Midi-Feuerdrachen für die Kindergartenhand :)

Der Kurze und die Maus haben begeistert damit gespielt – vor allem Mutter und Kind. ;-) Und ich fühl mich irgendwie viel fröhlicher und nicht mehr so muffelig wie heute vormittag.

Roaaaar!!!

A-giel! (Krokodil)

Ach ja, und was ich eigentlich vorher noch erzählen wollte: Das allerschönste Muttertagsgeschenk war von meinem Göttergatten: er schickte mich schon um Zehn ins Bett und behielt das Babyfon. Dann schlief er mitsamt dem Fon im zur Zeit mal wieder verwaisten Bett des Kurzen und so konnte ich heute morgen um viertel nach fünf (da wachte die Maus auf) erstaunt geschlagene sieben Stunden tiefsten, lückenlosen Schlaf verbuchen! Das war soooooo toll, 1000  Dank, Liebster!

Nachdem ich dann um halbsechs den Mega-Montezuma vom Kleinkind entfernt hatte und mit selbigem (also dem Kind, nicht dem Sch.ss) ins Wohnzimmer kam, war bereits der Frühstückstisch eingedeckt und es lagen Herzchenservietten auf. Hach! So mussten wir später nur noch die Lebensmittel zufügen und konnten in Ruhe unser Frühstück einnehmen. Naja, “in Ruhe” stimmt so nicht. ;-) Siehe letzter Artikel.

Trotzdem kann ich sagen, dass dieser Muttertag vielleicht kein “Bilderbuchtag”, aber sicher einer war, der uns in Erinnerung bleiben wird!

Morgen wird er elf Jahre alt, unser großer, wirklich großer Junge. Inzwischen hat er mich (fast?) eingeholt. Na gut, mit 1,62 m bin ich jetzt nicht gerade der Mensch, der auf andere herunterguckt… trotzdem irre. Letztes Jahr hatte er meine Schuhgröße, nun meine Körpergröße.

Mein Künstler, mein Träumer, mein wandelndes Hier-und-Jetzt. Immer noch schulterlanges Haar, liebt den Farbenrausch, ist chaotisch und unordentlich, gut in der Schule und sehr hilfsbereit. Ungeduldig, aufbrausend, voller vielfältiger Gefühle, immer mit dem Blick für das Besondere, sei es ein schöner Wolkenhimmel oder der Stein, der aussieht wie ein Gesicht. Vor allem aber ist er eine durch und durch ehrliche Haut. So ehrlich, dass es manchmal schon fast niedlich ist, wenn er, nachgefragt, wie lange er denn gestern noch im Bett gelesen hat, ganz bedröppelt guckt und selbstverständlich die richtige – viel zu späte – Uhrzeit verrät. Das ist schön und lässt ihn mir innerlich sehr nahe kommen. Offenheit zeugt von Vertrauen, Vertrauen zeugt von Liebe.

Vor ein, zwei Monaten kam er zu mir mit der Idee für einen LEGO-Geburtstag. Und den bekommt er nun morgen. Mit LEGO, Freunden, Spielen rund um und mit LEGO – und natürlich mit einer LEGO-Torte. Eigentlich sollte sie rot werden, das klappte aber nicht ganz so wie geplant, ist aber auch schwer so ganz ohne künstliche Farbstoffe. Trotzdem ist sie toll geworden, finde ich.

Schoko-Himbeer-Sahne-Legostein :)

Vor genau elf Jahren lag ich in den Wehen – morgens früh um sechs (kam nicht die alte Hex, nein…) platzte mir die Fruchtblase. Dann gings in die Klinik und leider setzten keine Wehen ein, also kam ich an den Tropf. Diese Wehen waren sehr schmerzhaft und es dauerte bis abends um acht, bis der Muttermund offen war. Dann hätte unser Schatz ja eigentlich kommen können. Aber leider ging dann gar nichts mehr. Ich probierte alle Features im Kreissaal von der Schlinge bis zum Hocker aus, aber nichts half.

Letztendlich ging der 31. März vorbei und kurz vor Mitternacht wurde mir dann ein Kaiserschnitt nahegelegt, der dann um 0:20 Uhr, leider in Vollnarkose, vollzogen wurde, weil sie die PDA aus unerfindlichen Gründen nicht setzen konnten. Kurz vorher probierten sie es noch mit der Saugglocke – und diese Momente gehören mit zum Schlimmsten, was ich in meinem Leben erlebt habe. So schlimm, dass ich darüber keine weiteren Worte verlieren möchte. Es war nicht wirklich eine Geburt, wie eine Frau sie sich wünscht. Trotzdem endete auch sie mit dem größten Wunder, den Gottes Erdboden hervorbringen kann: einem niedlichen neuen, einzigartigen, höchst lebendigen Wesen. Ich liebte unseren kleinen Mann sofort abgöttisch, lief bereits am nächsten Tag freudestrahlend auf der Wöchnerinnenstation herum und erzählte jedem, dass ich umgehend noch ein weiteres Kind haben wolle. :D

So war das. Und nun wird er elf Jahre alt. Und ist (fast) so groß wie ich. Unfassbar. Ich freu mich auf morgen!

Dieser Artikel ist durch ein Passwort geschützt.
Um ihn anzusehen, trage es bitte hier ein:

Dieser Artikel ist durch ein Passwort geschützt.
Um ihn anzusehen, trage es bitte hier ein:

Die Sache mit den Tüten

Diesen Elterntipp möchte ich schon seit geraumer Zeit veröffentlichen, kam aber nie dazu, die entsprechenden Fotos zu machen – und hier sind sie wirklich wichtig! Ich danke übrigens schon an dieser Stelle meiner lieben Freundin merryadoc, die mir ihrerseits diesen Tipp verraten hat. Hiermit gebe ich ihn an die Welt da draußen weiter.

So, nun aber zum eigentlichen Problem: Na, wie siehts da aus, wo ihr Eure Tüten aufbewahrt? So?

Tütenchaos - alles quillt hervor, eine bestimmte Tüte, geschweige denn Tütengröße, ist kaum zu finden!

Bis vor einem halben Jahr sah es bei mir genauso aus. Ich hatte schon einiges probiert, von so einem “Tütenaufbewahrer” vom Möbelschweden über Kisten und Kästen – aber nichts war wirklich praktikabel.

Hier kommt die Lösung:  Tütendreiecke – schnell gefaltet und seeeehr übersichtlich und platzsparend aufzubewahren.

Super praktisch, schön anzusehen und schnell erledigt!

Und? Neugierig geworden? Es geht wirklich schnell, und wenn man es ein paar Mal gemacht hat, zum Beispiel, um die vorhandenen – bzw. den wirklich “aufhebenswerten”, kleinen Teil davon –  zu falten, vergisst man es auch nicht wieder. Eine neu hinzugekommene Tüte zusammen zu falten, dauert keine Minute.

Und so geht’s:

1. Tüte glatt ausbreiten, quer legen

2. Einmal längs falten....

3. ...und noch mal längs falten. So entsteht ein langer Streifen.

4. Dann von einem Ende her in Dreiecksform "aufwickeln" - ob man lieber von den Henkeln her anfängt, oder vom Boden, bleibt einem selber überlassen - es hat beides Vor- und Nachteile. Einfach ausprobieren!

5. Irgendwann ist nur noch ein kleiner Teil übrig und das Dreieck hat so eine Art kleine "Mini-Dreieckstüte" gebildet

6. Nun das verbliebene Ende in entgegengesetzter Richtung falten, so dass eine Art "Hutform" entsteht

7. Dieses neue, dünne Dreieck wird nun in eine Öffnung der anderen, dicken Dreieckstüte hineingesteckt

8. Mit dem Daumen kann man das Dreieck gut hineinschieben...

9. ...bis es wirklich ganz hineingerutscht ist

10. Fertig! Hübsch, oder?

Mit der einen oder anderen Tüte muss man ein wenig experimentieren, wenn das Verhältnis von Länge zu Breite nicht ganz passt, aber das bekommt man schnell heraus. Dünnere Tüten eignen sich für den Anfang zum Üben besser, als die dicken, leicht störrischen. Das Schöne am Ergebnis ist:

Man sieht nun auf den ersten Blick, wie groß eine Tüte ist. Je kleiner das Dreieck, desto kleiner die Tüte.

Ich bin seitdem viel zufriedener mit meiner Tütensammlung und habe auch mehr Überblick. Ich stopfe nicht mehr wahllos jede Tüte in irgendein Behältnis, nur um nach ein paar Monaten in Tüten zu ertrinken, sondern überlege mir bei jeder in den Haushalt kommenden Tüte, ob ich sie aufheben möchte oder nicht. Im letzteren Falle falte ich sie, im ersteren wandert sie sofort in den gelben Sack oder zu den “Mülltüten”.

Und wie macht ihr das so?

Unverhofft habe ich diese Woche im Kindergarten unter anderem diese Tasse überreicht bekommen. Da ich am Elternabend nicht habe anwesend sein können, gab mir eine Erzieherin diese kleine Aufmerksamkeit, die sie allen Elternbeiräten des letzten Kindergartenjahres an diesem Abend überreicht hatten. In der Tasse waren noch ein paar Schokolädchen und ein schöner Kuli. Aber der Text auf der Tasse kam genau zum richtigen Zeitpunkt! Ich mochte mich selber nämlich gar nicht leiden dieser Tage und irgenwie ging es mir beim Anblick dieser Zeilen gleich wieder ein wenig besser…

Gut, dass mich die Tasse ab sofort immer mal wieder daran erinnern wird! :-)

Gestern habe ich eine Kiste voll Kinderkleidung im Second-Hand-Shop eines in der Nähe gelegenen Familienzentrums abgegeben und dabei ein totales Schnäppchen gemacht: Den Samsonite-Sammies Kinderrucksack in Marienkäferausführung (NP ca. 20 Euro) für sage und schreibe ZWEI Euro! Juhu! Die Maus hat sich sooo gefreut und wollte ihn schon gar nicht mehr absetzen… :-)

Meine süße Marienkäfer-Maus!

Habe gerade auf einer englischen Site einen tollen Link zu einem “marketplace”- Shop entdeckt. (Marketplace ist das amerikanische “daWanda” :-) )

Da schneidert eine Frau Wendy Tsao auf  Anfrage Kuscheltiere und -puppen nach gemaltem Vorbild. Und zwar nach von Kindern gemalten Bildern! Von den gezeigten Beispielen ist eines schöner als das andere. Das ist so genial! Unbedingt anschauen – und wer etwas geschickt ist, könnte sowas auch sicher mal selber für seine Kinder machen.

http://www.childsown.com

Ein Bild vom Großen, als er 6 Jahre alt war. Coole Vorstellung, all solche Figuren "in echt" vor sich zu haben...

Gerade habe ich auf dem Blog von Mara einen Artikel über Adventskalender gelesen. Da dachte ich mir, ich kann ja mal erzählen, wie das so in meinem Leben mit den Adventskalendern war und ist.

Als Kinder hatten wir zuerst so eine Art kleines Holzbäumchen, das mein Großvater für mich als Erstgeborene geschreinert hatte. Zu Beginn der Adventszeit wurde es mit Süßigkeiten behangen und jeden Tag durfte eine “abgepflückt” werden. Es gab immer diese Schokokringel mit den Zuckerperlen drauf und ähnliches, an den Adventssonntagen gab es diese Schokokugeln in Glitzerpapier, die außenrum goldene “Sonnenstrahlen” hatten – die fand ich immer am tollsten. Erinnert sich sonst noch wer an die? Gibt es die eigentlich noch? Gleichzeitig waren außen an den Enden des Baums auch noch vier Stumpenkerzen angebracht, die quasi als Adventskranz fungierten.

Irgendwann wurde der Baum (bei einer fünfköpfigen Familie…) aber zu klein, die Süßigkeitenmengen passten einfach nicht mehr drauf. Also nähte meine Mama 24 ca. postkartengroße, rot-weiß karierte Säckchen, die dann immer zusammen mit etwas Tannengrün um den Türbogen gehängt wurden.

Als ich selber damit startete, Adventskalender zu gestalten, fing es mit einem Papiertütchen-Adventskalender für die WG an. Da waren auch nur Süßigkeiten drin. Meinem ersten Freund im Studium habe ich dann auch den ersten “Erwachsenen-Kalender” gastaltet, mit vielen, vielen kleinen Dingen wie Seife, einer selber aufgenommenen Mix-Cassette, Gutscheinchen für Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt etc…

Meinem Mann habe ich auch in den ersten Jahren solche Kalender gemacht, aber er hat die Kleinigkeiten nie wirklich benutzt und dafür ist mir dann das Geld zu schade gewesen. Daraufhin habe ich es mit einem Zettelchen-Kalender versucht (Gutscheine für alles mögliche: eine Massage, ein Lieblingsessen, ein paar kinderfreie Stunden Freizeit etc.). Er hat sich zwar immer sehr darüber gefreut,  aber fast immer vergessen, sie einzulösen.

Ein Adventskalender-Vorhang mit Säckchen - hier hatte ich die Gutscheine für meinen Mann drin

Die beste Idee für diesen schwer zu beschenkenden Menschen ;-) kam mir letztes Jahr: ich habe einen Fotovorhang für 28 Fotos besorgt (sieht aus wie eine Art “Duschvorhang” mit Fächlein zum Fotos reinschieben, natürlich kleiner als ein echter Duschvorhang) und 24 schöne Fotos aus unserer gemeinsamen Zeit abgezogen. Vornehmlich Fotos, auf denen wir zu zweit zu sehen sind, aber auch ein paar Familienfotos oder mal zwei Café Latte im Sonnenschein von einem Ausflug etc.

Latte im Sonnenschein - eine schöne zweisame Erinnerung

Die habe ich in den Hänger gepackt und mit Weihnachtsgeschenkpapier abgedeckt, auf das ich Zahlen gemalt hatte. Die restlichen vier freien Felder habe ich mit Collagen von Kerzen bestückt: erst eine, dann zwei, dann drei, dann vier. :-)  Mein Göttergatte hat sich über diesen Adventskalender sehr sehr gefreut und er hatte auch noch den Vorteil, dass ich ihm die Fotos, die an Tagen dran waren, an denen er dienstlich verreist war, auch noch in nummerierten Briefumschlägen mitgeben konnte. Wenn er wieder Zuhause war, wurden sie einfach an ihren eigentlichen Platz gesteckt. Diese Bildergalerie hängt heute noch bei uns an der Wand und ist eine tolle Erinnerung an viele romantische Augenblicke in unserem gemeinsamen Leben.

Die Kalender für die Kinder waren nie reine Süßigkeitenkalender wie bei uns früher, denn unser Großer hat lange Zeit auf alles Süße sehr aufgedreht reagiert – das wurde bei ihm umgehend in reine Energie umgewandelt… Deshalb gab es meist selbergemachte Kalender mit Kleinigkeiten (Pixibücher, Tattoos, Sticker…)

Unser traditioneller Selfmade-Kalender - immer am gleichen Stock, den unser Großer mal irgendwo gefunden und heimgeschleppt hat

Zwischendurch wollte er auch mal selber einen Pl.aymo.bil- oder LE.GO-Kalender. Und wer die “Kleinigkeiten” aus den selber gemachten Kalendern mal zusammenzählt, der weiß, dass die fertigen Kalender nicht unbedingt die teureren sind. Aus diesem Grund habe ich mich auch dieses Jahr für fertige Kalender entschieden. Meine Jungs wollten beide gerne den LE.GO Star Wars Kalender. Und für die Maus gibt es entsprechend LE.GO duplo, 2 Packungen mit Tieren in 24 Päckchen geteilt.

Ein weiterer Grund, warum es dieses Jahr bei uns keinen selbergemachten Kalender gibt:  nach x Jahren gehen einem einfach langsam die Ideen aus, was man denn alles in die Päckchen packen könnte – und man sieht halt als Mama auch, wie vieles von dem kleinen Kinkerlitz heute noch ungenutzt in den Zimmern rumliegt. Das ist inzwischen echt rausgeworfenes Geld, da sollen sie lieber noch ein paar Klonkrieger oder Machtblitze dazubekommen, mit denen spielen sie wenigstens…. ;-)

Übrigens: zusätzlich gibt es bei uns immer mal wieder einen Geschichten-Lesekalender, bei dem jeden Tag ein Stück von einer großen Weihnachtsgeschichte vorgelesen wird.

Die Maus hat heute meinen Ring so angehimmelt, dass ich ihr kurzerhand einen selbergemacht habe:

Mausring mit Marienkäfer - ihr Lieblingstier

Die Herstellung ist sehr einfach: eine alte Klemme von einer Toast- oder Brotpackung zurechtbiegen, mit DUCT-Tape überziehen, damit er zum einen “silbern” aussieht, zum anderen die scharfen Enden abgedeckt sind. Dann irgendein Kinkerlitz (hier ein kleiner Holzmarienkäfer aus einer Streudeko-Packung) mit normalem Klebstoff aufkleben. Trocknen lassen – fertig :-) Ist nicht kindersicher, aber hübsch…

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.