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Fruktose ist sogenannter “Fruchtzucker”. Er ist in Obst enthalten, aber auch in vielen Gemüsen, in Nüssen und Getreiden und selbstverständlich auch in Haushaltszucker, der aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr hergestellt wird und deshalb zu 50% aus Fruktose besteht.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie die Fruktoseintoleranz haben in der Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen.

Meine ganz persönliche Meinung dazu ist folgende:

Ich glaube nicht, dass der menschliche Dünndarm auf einmal defizitär ist, weil er die Mengen an Fruchtzucker, mit der der moderne westliche Mensch ihn überflutet, nicht mehr verarbeiten kann, sondern dass wir uns einfach viel zu zuckerlastig ernähren:

Zum einen werden Obstsorten immer weiter hochgezüchtet. Größer, süßer. Wilde Obstsorten haben einen wesentlich geringeren Zuckergehalt und sind meist viel kleiner. Bekanntes Beispiel: Walderdbeeren  sammeln und essen, das dauert. Und ich glaube nicht, dass man mal so eben in einer Viertelstunde 500g davon verdrücken kann, wie man es mit den Kulturerdbeeren gerne tut. Und auf die man häufig noch zusätzlichen Zucker draufstreut!

Säfte werden von vielen Menschen täglich konsumiert. Ein Liter Apfelsaft wird aus knapp 2 kg Äpfeln hergestellt. 500ml davon sind z.B. als Schorle schnell vertilgt. Aber wer würde schon 1kg Äpfel am Tag essen?

Dazu kommen die vielen Süßigkeiten, süßen Limonaden, Kuchen Kekse.

Und die versteckten Zuckermengen. Zucker steckt in Salatsoßen, in Wurst, in Cerealien und vielem mehr.

Was in der Konsequenz bedeutet, dass früher in den Jäger- und Sammlerkulturen deutlich weniger Fruchtzucker zu sich genommen wurde, als heute.

Und genau deshalb meine ich, dass Fruktoseunverträglichkeit keine Krankheit ist sondern nur ein Symptom, mit dem unser Körper um Hilfe schreit.

Im Endeffekt bin ich ganz froh drum, dass ich wegen Diabetesgefahr und die Kinder wegen der Fruktoseprobleme auf die Menge unseres Zuckerkonsums aufpassen müssen. Zucker macht krank und laut neuesten Erkenntnissen auch noch träge und dumm.

Schade, dass er so allgegenwärtig ist. Dabei geht es so einfach ohne.

Ich habe heute sehr leckere Heidelbeermuffins ohne Zucker gebacken. Gesüßt sind sie mit Stevia. Stevia passiert den Darm, ohne wirklich in nennenswerten Mengen vom Körper aufgenommen zu werden.

Und an das Fehlen eines Marmeladen- oder Honigbrots zum Frühstück habe ich mich schon so sehr gewöhnt, dass es mir nur noch ganz selten fehlt. Ich nasche gerne eine Hand voll Nüsse. Oder etwas Naturjoghurt.

Es ist wirklich kein Verlust. Das stelle ich immer wieder fest.

Seit ein paar Tagen treibt mich eine Frage um, die unseren nahenden Urlaub betrifft. Wir haben Anfang des Jahres eine Woche Kinderhotel mit “all inclusive”-Verpflegung gebucht, ohne groß drüber nachzudenken. Als wir das letzte Mal in so einem Hotel waren, gab es die Maus noch nicht und der Kurze konnte noch alles essen. Der Große hatte zwar seine Farbstoff-Unveträglichkeit, aber ihn von den regenbogenfarbigen Limonaden wegzuhalten, war eigentlich kein größeres Problem.

Nun sieht aber alles anders aus:

1. Die Maus

Weizenunverträglicheit. Und zwar so richtig. Kleinste Mengen, z.B. in einer Soße, reichen aus, um ihre Haut rauh und juckig zu machen. Sie beginnt dann, zu kratzen und nach kurzer Zeit ist alles von blutigen Kratzspuren übersät und sie ist extrem jammerig und schläft schlecht. Kein Wunder, wenn einen alles juckt!

2. Der Kurze

Fruktoseintoleranz. Und zwar zur Zeit sehr akut, weil er im Kindergarten ohne mein Wissen viel zu viel Obst gegessen hat. Was faktisch bedeutet, dass ich ihn ernährungstechnisch für ca. 4-6 Wochen komplett von Fruktose runterfahren muss, um die Bauch- und Kopfschmerzen, die er zur Zeit quasi ständig hat, sowie die ebenfalls daraus resultierenden starken Stimmungsschwankungen wieder wegzubekommen.

Und das ist sehr einschränkend. Es ist nicht nur mit Obst weglassen getan, nein auch fast kein Gemüse geht, kein Vollkorn, kein Roggen, keine Gerste, kein Soja, kein Haushaltszucker, Honig, Marmelade, folglich auch kein Keks, kein Stück Kuchen, kein Eis, absolut nichts Süßes, das es im Allgemeinen auf “all inclusive-Buffets” so gibt.

3. Der Große

Die unkomplizierteste Person hier im Haus. Er muss nur künstliche Farbstoffe und Kohlensäure meiden. Das ist übersichtlich und wenig problematisch. Außerdem war er immer schon ein sehr kooperatives Kind.

4. Ich

Weizenunverträglichkeit. Aber nicht soo wild. Ich bekomm ne unreine, fleckige Haut davon und Blähungen. Das wars. Ob ich mir das gebe oder nicht, kann ich spontan entscheiden.

Absolut keinen Zuckerkonsum. Und zwar auch kaum Obst. Denn ich streife am Diabetes entlang und wenn ich vermeiden will, dass das so richtig ausbricht, muss ich mich wirklich daran halten. Wenn ich sündige, straft mich mein Körper mit einem hohen Blutzuckerspiegel, der mich extrem müde und schlapp werden lässt.

5. Der Göttergatte

Aus gesundheitlichen Gründen kein Zucker. Es passiert nicht viel, wenn er sündig, außer dass er zunimmt und folglich schlechte Laune bekommt. ;-) Aber er ist seit Monaten wahnsinnig standhaft und hat kein Fitzelchen Süßes zu sich genommen, was ich sehr beeindruckend finde. Er sitzt stoisch an einer Kaffeetafel und guckt den anderen beim Kuchenessen zu. Sehr cool! Ich bin so stolz auf ihn!

 

So sieht das also aus. Am schlimmsten hat es definitiv den Kurzen getroffen. Und ausgerechnet er ist auch der, dem solche Dinge am schwersten fallen. Er liebt Süßes und er hasst Einschränkungen aller Art.

Und ich sehe uns also dort vor diesen Riesenbuffets stehen und Dreiviertel der Nahrungsmittel gehen für irgendeinen am Tisch nicht. Ich fürchte Heularien vom Kurzen und von der Maus, wenn Dinge am Tisch gegessen werden, die sie nicht dürfen. Wir können aber auch nicht verlangen, dass alle nur noch essen, was für alle geht, denn dann bleibt nicht mehr viel übrig.

Was ich mir schon komplett abgeschminkt habe, ist die Teilnahme an der “Nachmittagsjause”. Den Anblick all der Kuchen und Torten kann ich mir sparen, da außer dem Großen sowieso keiner davon essen darf. Der kann ja zum Glück schon alleine hingehen und es sich gut gehen lassen… ;-)

Und weiterhin? Ich werde wohl die Küche vorwarnen müssen, vor allem für die Abendgerichte und vor allem wegen der Weizengeschichte. In Hauptgerichten ist per se nicht viel Zucker enthalten, deshalb bedeuten sie für meinen Mann und mich kein Problem, und für den Kurzen können wir die Dinge aussuchen, die gehen.

Außerdem habe ich mir überlegt, ob ich die Kinder irgendwie anderweitig belohnen kann, wenn sie auf ihre Unverträglichkeiten achten und nicht rumtoben, weil es eben kein Eis gibt. Mit Bonuspunkten, für die sie sich am Ende vom Urlaub was aussuchen dürfen oder so.

Und wir werden natürlich auch eigene Nahrungsmittel mitnehmen. Süßigkeiten, die der Kurze essen darf (alles nur mit Traubenzucker Gesüßte geht), Getränke, die er verträgt. Kekse aus Dinkel für die Maus. Stevia zum Süßen, denn das vertragen zum Glück alle!

Trotzdem habe ich Bauchgrummeln bezüglich des Urlaubs. Es ist so schade, dass man nicht einfach unbeschwert drauflos essen kann, einfach Spaß haben und genießen. Hätten wir das vor ein paar Monaten schon gewusst bzw. uns bewusster gemacht, hätten wir wohl einen anderen Urlaub gebucht. Einen mit Selbstverpflegung…. denn ich bin mir noch nicht sicher, was stressiger ist – selber kochen (zur Zeit sehr aufwändig und mit viel Sonderregeln verbunden) oder Spießrutenlaufen im Pradies der verbotenen Dinge….

Wenn jemand noch eine gute Idee hat, wie wir diese Woche einigermaßen ungestresst durchstehen können, dann immer her damit! Ich bin für jeden Gedankenanstoß dankbar!

 

 

Fast zwei Wochen Stille – es ist nichts Dramatisches passiert, aber es war auch irgendwie so viel los, dass ich einfach keine Zeit gefunden habe (und mir vor allem die Energie dazu fehlte), Neues zu berichten.

Mir selber ging es jetzt eine ganze Weile lang ziemlich schlecht. Ich fühlte mich nur noch schlapp, müde, kraftlos, deprimiert. Richtig krank war ich nicht, aber “gesund” fühlt sich definitiv anders an. Ich grübelte herum, wo die Gründe dafür liegen konnten. Und kam auf den Verdacht, dass sich mal wieder zu viel “Candida Albicans” in meinem Körper herumtreibt. Dafür bin ich anfällig und der macht genau das mit mir – ich fühle mich elend. Also beschloss ich Anfang der vergangenen Woche, die Reißleine zu ziehen und verzichte seitdem fast völlig auf Zucker. Ich mache zwar keine “klassische” Candida-Diät, d.h. ich esse weiterhin Brot mit Hefe und auch ab und an Obst, aber ich verzichte auf die totalen Zuckerbomben wie Marmelade, Süßigkeiten aller Art, Kekse, Kuchen, Fruchtjoghurts und vor allem auch Saftschorlen. Am Dienstag habe ich damit begonnen und fühlte mich bereits am zweiten Tag schon deutlich besser. Positiver Nebeneffekt des Ganzen – eine leichte Gewichtsabnahme. Ich muss nicht wirklich hungern, aber unterm Strich spare ich doch eine deutliche Menge an Kalorien ein. Und leider hatte sich die Völlerei der Advents- und Weihnachtszeit  mal wieder mit ein paar weiteren Kilos an meinen Hüften festgesetzt. Als ich im Januar feststellen musste, dass nun auch die zweitgrößten Jeans meiner Kollektion, die von 42 bis 48 reicht (also die 46er) knapp wurden, wurde mir ganz angst und bange…. :-(

Also gehe ich nun dagegen an und es tut mir sehr gut. Ich hoffe nur, dass ich es dieses Mal etwas disziplinierter durchhalte als letztes Jahr, als ich schon mal versuchte, von diesem grässlichen Gewicht herunterzukommen.

Seit drei bis vier Tagen fühle ich mich nun wie schon erwähnt wieder viel energetischer und bekomme auch wieder viel mehr erledigt. Ich hoffe, dass sich das ab sofort auch wieder in der Menge der Blogartikel niederschlagen wird…

 

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Der Mann und ich sollten eigentlich fett- und zuckerarm essen.

Die Maus und der Kurze vertragen beide keine Fructose – also kaum bis kein Obst.

Die Maus hat zusätzlich eine relativ neu festgestellte Weizenunverträglichkeit.

Der Große verträgt keine künstlichen Farbstoffe (das ist allerdings noch das kleinste Problem) und hat vor zwei Wochen beschlossen, dass er ab sofort vegetarisch leben möchte.

Abgesehen von diesen wirklichen Verboten isst noch der Kurze so gut wie keine Rohkost (Gurke, Tomate, Paprika, Karotte – alles bäh!)

An zubereitetem Gemüse wird von den beiden Jungs so gut wie alles verschmäht außer Karotte und Brokkoli…  *seufz* …und natürlich die gute alte Tomatensoße, in die ich so gut wie jedes Gemüse schon hineingeschummelt habe… ;-)

Ich selber darf keine rohen Äpfel, keine rohen Karotten und keine Haselnüsse essen.

Mein Mann verträgt kein Ei.

Oh Mann!!!! Und da soll frau noch abwechslungsreich und gesund kochen / servieren??? Ich war schon bisher  manchmal echt angefressen, weil mir außer den gefühlten fünf Rezepten, die sich als gangbar erwiesen haben, schon kaum noch was einfiel… und jetzt die Weizenunverträglichkeit. Dadurch fallen auch viele schnelle Gerichte wie Tortellini, Gnocchi, selbergemachte Burger etc. weg. Ich bin grad ziemlich ratlos.

Aber heute war ich mal wieder im Bioladen und hab dort rumgekramt – und bin über eine Falafel-Fertigmischung gestolpert. Ich liebe Falafel! Die habe ich in meiner Studienzeit in Freiburg soo oft und gerne gegessen. Also besorgte ich noch Ciabattasemmeln (als Fladenbrotersatz – das gibts ja nur aus Weizen) , Salat, frische Tomaten und Joghurt und fuhr fröhlich gen Heimat.

Salat rupfen, waschen und schleudern, Tomaten waschen und in Scheiben schneiden, eine Zwiebel ebenfalls in Ringe schneiden und alles in Schälchen auf den Tisch packen. Die Joghurtsoße habe ich aus Naturjoghurt,  fein zeriebenen Nanaminzeteeblättern, Knoblauchpulver und Salz selber angerührt. Eigentlich wollte ich gerne noch Kardamom hineintun, hatte aber leider keine Schoten mehr. Und was soll ich sagen? Sie schmeckte super! Genau wie zu früheren Zeiten!

Die Falafel nach Packungsanweisung vorbereiten (ich salze meist nochetwas nach, die Biosachen sind oft sehr vorsichtig gesalzen) und dann in Olivenöl ausbacken.

Alles zusammen in eine aufgeschnittene Ciabattasemmel packen und genießen! Soooo lecker! Und das Beste: die Maus und der Große waren angetan! Wer hätte das gedacht? Uff, wieder ein neues Rezept für den Menüplan. :-)

Wer übrigens trotz diesem Verbots-Chaos oben noch ein Rezept weiß, der schreie “Hier”!

Ich konnte übrigens den Großen inzwischen davon überzeugen, nicht ganz auf Fleisch zu verzichten, sondern hier Zuhause wenigstens die Bio-Fleisch- und Wurstwaren mitzuessen, da es ihm hauptsächlich um den schrecklichen Umgang mit den Tieren ging. Sonst wüsste ich echt langsam nicht mehr weiter…..

Seit Tagen, nein eigentlich schon seit bestimmt zwei Wochen, fühle ich mich nur noch müde. Ich könnte im Sitzen einschlafen und tu’ das auch alle naslang. Außerdem ist mir ständig schlecht. Wäre es nicht unmöglich, würde ich sagen, ich bin schwanger. Da das aber nicht sein kann, frage ich mich doch, woher das kommt. Ob ich immer noch an diesem blöden Magen-Darm-Infekt rumlaboriere? Oder ist es womöglich ein beginnender Diabetes… ? Die Wahrscheinlichkeit ist seit meinem Schwangerschaftsdiabetes deutlich erhöht und meine Ernährung ist zur Zeit auch wieder sehr sehr kohlehydratlastig. :(

So ein Mist.

Tipp #5: Messlöffel Ade!

Wer schon mal versucht hat, einem Baby Hustensaft, Antibiotikum o.ä. mit einem Messlöffel zu verabreichen, weiß, dass das ein schwieriges und oft zum Scheitern verurteiltes Unterfangen ist. Meistens geht ein Teil daneben und dann gilt es abzuschätzen, wieviel man noch “nachreichen” muss, um die geforderte Menge ins Kind zu befördern.

Da lobe ich mir doch diesen wunderbaren “Mess-Aufzieher”, der jeder NUROFEN-Packung beiliegt! Ich will jetzt keine Werbung machen für diesen Schmerzsaft, aber dieser Portionierer ist wunderbar und auch gut für sämtliche andere flüssige Medizin zu verwenden. Man kann ihn zwar auf andere Flaschen nicht so toll aufstecken, wie auf die Originalflasche, aber mit einem kleinen Trick klappt es trotzdem, die erforderliche Menge einzufüllen.

Und zwar nimmt man den Portionierer dazu einfach auseinander, hält den durchsichtigen Messteil mit dem kleinen Loch nach unten und dieses mit einem Finger zu. Nun die erforderliche Menge an Saft einfach oben in die große Öffnung schütten – die Messskala funktioniert auch “so rum” gut. Dann den orangenen Stopfen vorsichtig einstecken, nur bis knapp hinter die Rille, die dafür sorgt, dass er nicht nach hinten “rausfallen” kann. Dann das ganze umdrehen, den Finger vom kleinen Auslassloch nehmen und die Luft mit dem orangenen Stopfen herausdrücken, genau wie bei einer Spritze. Fertig!

Verstanden? Nein? Vielleicht sollte ich doch noch Fotos anhängen!

Tipp #6: Klamotten aus!

Dies soll keine Aufforderung zum Striptease sein, sondern schlichtweg die Erinnerung daran, dass es in einer Shoppingmall grundsätzlich so warm ist, dass sich jeder, der sich darin aufhält, unbedingt seiner Outdoorkleidung entledigen sollte. Denn die Temperaturen sind dergestalt, dass die Verkäuferinnen sich in normaler Arbeitskleidung wohlfühlen können, die müssen es ja schließlich den ganzen Tag dort aushalten.

Immer wieder sehe ich Eltern mit Kindern im Kinderwagen herumhetzen – die Eltern völlig gestresst, die Kinder mit hochrotem Kopf, sich die Lunge aus dem Leib brüllend. Mit Anorak, Mütze und Schal im Teddyplüschfußsack steckend bei 18-20°C Raumtemperatur! Bitte Bitte, denkt an Eure Kinder! Die schwitzen sich halbtot und sind deshalb unleidig!

Auch selber wird man sich im Shirt wohler fühlen, als mit der schweren Jacke an, ich verspreche es! Wer es noch nicht probiert hat, der sollte bei der nächsten Shoppingtour unbedingt dran denken, dann geht alles viel entspannter!

…haben wir heute, weil unser Kurzer gestern im Laufe des Tages gesundheitlich ziemlich einknickte, Fieber bekam und dann ca. 1 Stunde nach dem Einschlafen (mal wieder) sein ganzes Bett vollspuckte. Also musste alles abgezogen werden, inclusive der Matratzen selber, die dann die Nacht über wild im Raum herumstanden, das Bett nur noch ein leeres Gestell. Unser Kind durfte im Bett des Göttergatten schlafen, der wiederum schlief im (zur Zeit leerstehenden) Bett des Großen, der ja seit gestern mit seinem Pa unterwegs ist.

Und da nun also heute morgen das große 1,60m-Bodenbett eh schon quasi “halb abgebaut” war, nahmen wir das zum Anlass, es ganz zu beseitigen und stattdessen das alte Kinderbett des Großen aufzubauen. Lustigerweise hatte ich nämlich gerade gestern mit dem Kurzen besprochen, dass wir das in der Woche nach Ostern machen wollen, weil er gerne mehr Platz zum Spielen hätte und sowieso das alte Gitterbett immer schon sooo toll fand.

Und weil wir gerade dabei waren und aufgrund der Krankheit des Kurzen sowieso nicht weg konnten, haben wir im Laufe des Tages das gesamte Kinderzimmer um- und aufgeräumt, ausgemistet und neu gestaltet. Richtig schön ist es geworden und jetzt hat der kleine Kerl mindestens doppelt so viel Platz zum Spielen wie vorher! Morgen mach ich gleich mal Fotos.

Die Maus hat die Spielküche “geerbt”, mit der er sowieso kaum noch spielte. Eigentlich wollte ich sie ja verschwinden lassen und dann zu Weihnachten upgraden und ihr schenken, aber ich brachte es nicht übers Herz, sie ihr “wegzunehmen”, da sie die Küche sehr liebt, immer dran aufsteht, sämtliche Türen auf- und zumacht und begeistert alle Töpfe, Tassen und Teller rausräumt. Also haben wir sie nun doch einfach zu ihr ins Zimmer gestellt. Mal sehen, vielleicht werde ich einfach nur einen Großteil der Kochutensilien und Spiellebensmittel herausnehmen und dann Richtung Weihnachten das Ganze wieder auf Vordermann bringen bzw. ergänzen, damit sie es dann vom Christkind bekommen kann. :)

…z.B. weil sie ihre neue Zahnspange nicht nur für ein Stündchen nachmittags zur Eingewöhnung tragen, sondern auch gleich über Nacht und sie dann später sogar vormittags in der Schule anziehen, obwohl die Kieferorthopädin gesagt hat, man braucht sie nur nachmittags und nachts zu tragen.

Und vielleicht hängt es auch einfach damit zusammen, dass unser Sohnemann eine sehr gute Spange von einer sehr guten Kieferorthopädin hat, die mit Craniosacraltherapie und Kinesiologie arbeitet. So eine Spange (die sieht schon ganz anders aus als meine damals!) hätte ich wohl auch getragen…

Zum Glück geht es mir inzwischen wieder (fast) richtig gut! Die Behandlung bei der Osteopathin hat sehr, sehr gut getan und ich bin wieder fast komplett beweglich. Ganz leichte Bewegungseinschränkungen hab ich noch, aber das gibt sich sicher.

Ich schwör auch bei allem, was mir heilig ist, dass ich NICHT mehr in irgendwelchen Doof-Positionen einschlafen will und werde! Jetzt ist echt genug… das ist mir einfach schon zu oft passiert und das letzte Mal war es höllisch.

Die kleine Maus war auch mit, weil sie immer so argen Schluckauf bekommt nach dem Trinken und seit dem Termin heute Mittag hatte sie – ToiToiToi – keinen einzigen Hickser mehr. Bei der letzten Behandlung hat es einenTag angehalten, dann kam es langsam wieder. Aber das kann durchaus passieren, irgendwann ist es dann wirklich ganz weg.

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