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Letzte Woche gab unsere sieben Jahre alte Waschmaschine den Geist auf. Also musste Ersatz her – und was lag näher, als bei unserem “leicht” erhöhten Wäscheaufkommen ein Maschinchen anzuschaffen, das nicht nur 5 kg Wäsche fasst, sondern deutlich mehr. Meine beste Freundin Frau Dekogöttin ist schon länger im Besitz eines solchen Waschwunders und redete mir sofort gut zu. Mein Göttergatte war auch Feuer und Flamme und begann sofort seine übliche “Welche ist die Beste” – Recherche…

Nun steht seit gestern Vormittag eine Samsung- Maschine in unserer Waschküche, die locker 12 kg Fassungsvermögen hat – und das bei Außen-Standardmaß. Auch die sonstigen Features sind Klasse  - tolle Programme, kinderleichte Bedienung (und Kindersicherung ;-) ), Energieklasse A+++ u.s.w.

Beeindruckend war aber vor allem die Effektivität. Ich habe gestern Nachmittag mal eben nebenher zwei  (Z W E I !) Maschinen gewaschen und damit locker so viel Wäsche erledigt, wie sonst an einem stressigen 5-Ladungen-Tag mit entsprechend häufigem Aufenthalt in der Waschküche und dem wiederholten Rauf- und Runterbugsieren der Maus. Ganz abgesehen davon, dass ich nicht den ganzen Tag im Hinterkopf haben muss, wann die nächste Maschine fertig ist….

Auch die Tatsache, dass unser Trockner NICHT 12 kg Fassungsvermögen hat, tut meiner Begeisterung keinen Abbruch. Ich wasche ganz einfach jeweil einen Teil Wäsche, der nur kurz für 20-30 Min. in den Trockner kommt, damit sie schön glatt wird (v.a. Oberteile wie T-Shirts, Pullis, Blusen etc.) zusammen mit einem anderen Teil, der ganz getrocknet wird (Socken, Jogginghosen, Bodies etc.). Wenn die Maschine fertig ist, sortiere ich die Minuten-Stücke in den Trockner, der Rest kommt in die Warteschleife (Möbelschweden-Riesentüte) nebenan. Das dauert nicht lang, auf jeden Fall deutlich weniger lang, als auf einen ganzen Waschgang zu warten. In der Zwischenzeit lege ich trockene Teile zusammen oder sortiere neu angekarrte Schmutzwäsche. Demnächst kann ich in dieser Zeit auch bügeln, wenn wir umgeräumt und das Bügelbrett in die Waschküche versetzt haben. Ist der Trockner soweit, hänge ich die Wäschestücke zum “ganz trocken werden” auf die Leine und der zweite Teil Wäsche wandert hinein.

Ich bin sooo glücklich mit dieser Neuanschaffung! Sie erleichtert mir den Alltag deutlich und das weiß ich sehr zu schätzen. Ein dickes Bussi an meinen Mann für das Entdecken und Ordern meines jetzt schon heiß und innig geliebten Wäscheporsches! :-D

Im Freitags-Füller hatte ich noch geschrieben, dass ich die Adventsdeko aufhängen möchte. Die steht immer noch fein säuberlich verpackt im Keller…

Dafür habe ich allerdings den am Freitag nicht geschafften Wochenend-Einkauf erledigt, neue Getränke geholt, das Altpapier weggebracht, die dicken Daunenbetten rausgeholt, Bettwäsche abgezogen, frisch gewaschen und aufgezogen, dem Kurzen die Haare geschnitten, mit ihm zusammen seine Autokiste ausgemistet und mal wieder aufgeräumt, zwei Bleche Dinkelpizza gebacken, ein Indisches Hähnchencurry selfmade aus dem Ärmel geschüttelt, nachdem ich feststellen musste, dass das Biofix dafür schon seit Januar abgelaufen war, ein paar Weihnachtsgeschenke bestellt, einen IKEA-Tritthocker aufgebaut, gefühlte 100 Bücher vorgelesen, mindestens 3x das Wohnzimmer aufgeräumt und Plätzchenteig geknetet, der gerade im Kühlschrank kühlt und auf Verarbeitung wartet. Nachher werden wir dann backen und dekorieren (“dekorazieren”, wie der Große immer sagte, als er noch 4 war) und danach gehts für die Kids in die Wanne bzw. unter die Dusche.

[Edit:] Am Abend noch mit dem Großen Mathe wiederholt (er schreibt morgen die erste Mathearbeit), Hemden für den Göttergatten gebügelt, To Do Liste für Advent und Weihnachten erstellt, Wochenplanung gemacht und Einkaufsliste geschrieben.

Puh. Erfolgreiches Wochenende. Wenn auch nicht, wie insgeheim erhofft, besonders entspannend. Aber so ist das nun mal gerade. Irgdendwann wird es anders. Ganz sicher.

Der Mann und ich sollten eigentlich fett- und zuckerarm essen.

Die Maus und der Kurze vertragen beide keine Fructose – also kaum bis kein Obst.

Die Maus hat zusätzlich eine relativ neu festgestellte Weizenunverträglichkeit.

Der Große verträgt keine künstlichen Farbstoffe (das ist allerdings noch das kleinste Problem) und hat vor zwei Wochen beschlossen, dass er ab sofort vegetarisch leben möchte.

Abgesehen von diesen wirklichen Verboten isst noch der Kurze so gut wie keine Rohkost (Gurke, Tomate, Paprika, Karotte – alles bäh!)

An zubereitetem Gemüse wird von den beiden Jungs so gut wie alles verschmäht außer Karotte und Brokkoli…  *seufz* …und natürlich die gute alte Tomatensoße, in die ich so gut wie jedes Gemüse schon hineingeschummelt habe… ;-)

Ich selber darf keine rohen Äpfel, keine rohen Karotten und keine Haselnüsse essen.

Mein Mann verträgt kein Ei.

Oh Mann!!!! Und da soll frau noch abwechslungsreich und gesund kochen / servieren??? Ich war schon bisher  manchmal echt angefressen, weil mir außer den gefühlten fünf Rezepten, die sich als gangbar erwiesen haben, schon kaum noch was einfiel… und jetzt die Weizenunverträglichkeit. Dadurch fallen auch viele schnelle Gerichte wie Tortellini, Gnocchi, selbergemachte Burger etc. weg. Ich bin grad ziemlich ratlos.

Aber heute war ich mal wieder im Bioladen und hab dort rumgekramt – und bin über eine Falafel-Fertigmischung gestolpert. Ich liebe Falafel! Die habe ich in meiner Studienzeit in Freiburg soo oft und gerne gegessen. Also besorgte ich noch Ciabattasemmeln (als Fladenbrotersatz – das gibts ja nur aus Weizen) , Salat, frische Tomaten und Joghurt und fuhr fröhlich gen Heimat.

Salat rupfen, waschen und schleudern, Tomaten waschen und in Scheiben schneiden, eine Zwiebel ebenfalls in Ringe schneiden und alles in Schälchen auf den Tisch packen. Die Joghurtsoße habe ich aus Naturjoghurt,  fein zeriebenen Nanaminzeteeblättern, Knoblauchpulver und Salz selber angerührt. Eigentlich wollte ich gerne noch Kardamom hineintun, hatte aber leider keine Schoten mehr. Und was soll ich sagen? Sie schmeckte super! Genau wie zu früheren Zeiten!

Die Falafel nach Packungsanweisung vorbereiten (ich salze meist nochetwas nach, die Biosachen sind oft sehr vorsichtig gesalzen) und dann in Olivenöl ausbacken.

Alles zusammen in eine aufgeschnittene Ciabattasemmel packen und genießen! Soooo lecker! Und das Beste: die Maus und der Große waren angetan! Wer hätte das gedacht? Uff, wieder ein neues Rezept für den Menüplan. :-)

Wer übrigens trotz diesem Verbots-Chaos oben noch ein Rezept weiß, der schreie “Hier”!

Ich konnte übrigens den Großen inzwischen davon überzeugen, nicht ganz auf Fleisch zu verzichten, sondern hier Zuhause wenigstens die Bio-Fleisch- und Wurstwaren mitzuessen, da es ihm hauptsächlich um den schrecklichen Umgang mit den Tieren ging. Sonst wüsste ich echt langsam nicht mehr weiter…..

Die Sache mit den Tüten

Diesen Elterntipp möchte ich schon seit geraumer Zeit veröffentlichen, kam aber nie dazu, die entsprechenden Fotos zu machen – und hier sind sie wirklich wichtig! Ich danke übrigens schon an dieser Stelle meiner lieben Freundin merryadoc, die mir ihrerseits diesen Tipp verraten hat. Hiermit gebe ich ihn an die Welt da draußen weiter.

So, nun aber zum eigentlichen Problem: Na, wie siehts da aus, wo ihr Eure Tüten aufbewahrt? So?

Tütenchaos - alles quillt hervor, eine bestimmte Tüte, geschweige denn Tütengröße, ist kaum zu finden!

Bis vor einem halben Jahr sah es bei mir genauso aus. Ich hatte schon einiges probiert, von so einem “Tütenaufbewahrer” vom Möbelschweden über Kisten und Kästen – aber nichts war wirklich praktikabel.

Hier kommt die Lösung:  Tütendreiecke – schnell gefaltet und seeeehr übersichtlich und platzsparend aufzubewahren.

Super praktisch, schön anzusehen und schnell erledigt!

Und? Neugierig geworden? Es geht wirklich schnell, und wenn man es ein paar Mal gemacht hat, zum Beispiel, um die vorhandenen – bzw. den wirklich “aufhebenswerten”, kleinen Teil davon –  zu falten, vergisst man es auch nicht wieder. Eine neu hinzugekommene Tüte zusammen zu falten, dauert keine Minute.

Und so geht’s:

1. Tüte glatt ausbreiten, quer legen

2. Einmal längs falten....

3. ...und noch mal längs falten. So entsteht ein langer Streifen.

4. Dann von einem Ende her in Dreiecksform "aufwickeln" - ob man lieber von den Henkeln her anfängt, oder vom Boden, bleibt einem selber überlassen - es hat beides Vor- und Nachteile. Einfach ausprobieren!

5. Irgendwann ist nur noch ein kleiner Teil übrig und das Dreieck hat so eine Art kleine "Mini-Dreieckstüte" gebildet

6. Nun das verbliebene Ende in entgegengesetzter Richtung falten, so dass eine Art "Hutform" entsteht

7. Dieses neue, dünne Dreieck wird nun in eine Öffnung der anderen, dicken Dreieckstüte hineingesteckt

8. Mit dem Daumen kann man das Dreieck gut hineinschieben...

9. ...bis es wirklich ganz hineingerutscht ist

10. Fertig! Hübsch, oder?

Mit der einen oder anderen Tüte muss man ein wenig experimentieren, wenn das Verhältnis von Länge zu Breite nicht ganz passt, aber das bekommt man schnell heraus. Dünnere Tüten eignen sich für den Anfang zum Üben besser, als die dicken, leicht störrischen. Das Schöne am Ergebnis ist:

Man sieht nun auf den ersten Blick, wie groß eine Tüte ist. Je kleiner das Dreieck, desto kleiner die Tüte.

Ich bin seitdem viel zufriedener mit meiner Tütensammlung und habe auch mehr Überblick. Ich stopfe nicht mehr wahllos jede Tüte in irgendein Behältnis, nur um nach ein paar Monaten in Tüten zu ertrinken, sondern überlege mir bei jeder in den Haushalt kommenden Tüte, ob ich sie aufheben möchte oder nicht. Im letzteren Falle falte ich sie, im ersteren wandert sie sofort in den gelben Sack oder zu den “Mülltüten”.

Und wie macht ihr das so?

Heute früh am Frühstückstisch:

Wir bereden, wer in den Ferien welche häuslichenTätigkeiten übernehmen möchte / muss. Denn wenn keiner Schule oder Kindergarten hat bzw. zur Arbeit muss, dann möchte ich gerne, dass der Haushaltskram geteilt wird. Bitte, Danke.

Unser Großer bekommt die Wäsche aufgebrummt. Aus pädagogischen Gründen. Wer sich ständig sämtlichen Dreck an Shirt oder Hose abwischt, der muss einfach mal lernen, welchen Aufwand es bedeutet, das entsprechende Kleidungsstück wieder in seinen Urzustand zurückzuversetzen.

Der Göttergatte erklärt sich bereit, die Bäder / Toiletten zu putzen.

Dann wenden sich die Köpfe dem Kleinen zu. “Uuund? Was könntest Duuu machen?” fragt der Papa.

Da erscheint ein schelmisches Grinsen auf dem Gesicht des Kurzen. “Ich spiel iPad!”

:-D

…bewirken eigentlich, dass kleine Kinder sich grundsätzlich dann intensivst die Haare raufen oder an die Hosenbeine grabschen, wenn sie die Hände gerade komplett voll geschmolzener  Schokolade, Pudding oder Tomatensoße haben?

Es sind wahrscheinlich die gleichen, die auch bewirken, dass sie beim Wickeln ihre Ge.nitalregion am liebsten genau dann erkunden wollen, wenn sie sich gerade komplett eingesch..en haben! ;-)

Habe gerade mal wieder festgestellt, dass hellgelbe Klamotten echt sch…e zu waschen sind. Außer man hätte wirklich viel davon. In die Weißwäsche möchte ich sie nicht tun, damit diese auch wirklich weiß bleibt und in jeglicher anderer Wäsche verfärbt sich das Hellgelb zu was auch immer, jedenfalls wird es nicht gerade schöner durchs Waschen. Wie gut, dass Hellgelb hier sowieso keinem wirklich gut steht. :)

Habe heute in der Waschmaschine einen Euro und im Trockner zwei Fünferscheine gefunden. Das kommt davon, wenn frau die Maschine mit den gefühlten 500 Jeanshosen aus kindertechnischen Gründen nur mal eben schnell reinwirft, anstatt alle Hosentaschen zu durchsuchen…

…z.B. wenn sie in ihren Baggypants mit den gefühlten 10 000 Taschen irgendwo zwei Kirschkaugummis vergessen und diese sich dann in dünnen, klebrigen Schlieren innen an der Trocknertrommel wiederfinden… *grummel* Habe gerade eine Viertelstunde lang halb in der Trommel steckend alles mit dem Fingernagel wieder abgekratzt. Sämtliche andere vorangegangene Putzversuche schlugen fehl – und der von ihm selber heute Nachmittag sowieso. :/

…da ist man bei den Eltern, um das Haus zu hüten und freut sich auf drei gemeinsame Tage nach deren Rückkehr, hofft ein wenig auf Entlastung, weil die Großeltern auch mal den Nachwuchs hüten/betütteln/rumschleppen können – und was ist?

Mein Vater das Organisationstalent hat ohne vorherige Nachfrage bei potenziellen Helfern 10m³ Kaminholz zum Verräumen geordert. Mein Bruder, der helfen sollte, ist krank, also müssen mein Mann (unverhofft) und mein Vater alleine ran. Wenigstens sind die Jungs begeistert und helfen auch. Cool, Bewegung, die noch nützlich ist! :-)

Und meine Ma hat sich aus dem Urlaub die Kotzerei mitgebracht, liegt nun malad darnieder und soll natürlich keinem der Kids zu nahe kommen.Wir sind nicht so scharf darauf, den Virus morgen mit nach Hause zu nehmen…

Stattdessen darf ich also inzwischen den Haushalt für nun sieben Personen schmeißen, habe niemanden, der die Kleine nimmt und versuche den Spagat, viererlei Bedürfnissen zur mittäglichen Nahrungsaufnahme nachzukommen: ein Menü für Schwerarbeiter, aber bitte “kinderkompatibel”, am besten Suppe für Magenkranke und irgendwas Stillfreundliches. *gnarz*

Nein, ich jammere nicht. Es ist nur mal wieder lustig. Das Leben läuft eben ständig anders, als man denkt. Zum Glück schläft die Maus seit 1 1/2 Stunden und hat mich in Ruhe kochen lassen! Ich hab sogar noch einen Nachtisch mit frischen Heidelbeeren zustande gebracht, den alle mögen. Nur die Buchstabensuppe mit Karottenschnipseln für unsere Kranke fehlt noch, denn die schläft sich gerade gesund. Also gibts die später. Uff. :-)

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