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Es wird dringend Zeit für einen neuen Tipp. Hier kommt er:
Mobiles Nachtlicht als “Warnlampe” für Geschwister
Viele Familien können ein leidvolles Lied davon singen, wenn jedes Wochenende wieder der Mittagsschlaf kleinerer Geschwister von dem/den größeren erschwert, gestört, im schlimmsten Falle unterbrochen wird, weil sie ihrem kindlichen Drang folgend nicht lange leise sein können und auch schnell vergessen, dass da ja das kleine Brüderchen oder Schwesterchen im Zimmer nebenan liegt und schläft.
Es gibt ein paar Möglichkeiten, sie so lange ruhig(er) zu halten – Bücher vorlesen, ein Spiel spielen, ab und an auch mal eine Runde TV (je nach Alter). Was aber, wenn der Sprössling unbedingt in seinem eigenen Zimmer mit der Eisenbahn / den Autos / den Puppen etc. weiterspielen will?
Meistens ist es nicht wirklich ein Problem, solange die Kids in ihren Zimmern bleiben und die Türen geschlossen sind. Wenn sie aber aus irgendwelchen Gründen das Zimmer verlassen, sei es weil sie zu Toilette müssen, Hunger /Durst oder ein technisches Problem haben, dann passiert (zumindest bei uns) oft Folgendes: Tür auf, Kopf raus, Luft holen und brüllen: “MAAMAAAA!!!! MAAAAAAAAAMAAAAAAA! ICH MUSS KACKAAAAAA!” (oder was auch immer.
)
Und schon war es das (womöglich) mit dem seligen Schlaf des Zimmernachbarn….
Bei uns hat sich folgende Lösung zur Unterstützung des kindlichen Erinnerungsvermögens sehr bewährt:
Ich stelle im Falle des Mittagsschlafes der kleinen Madame unser bewegliches Barbapapa-Nachtlicht in den Flur / auf die Treppe – im Blickfeld des entsprechenden Delinquenten, sollte er die Türe öffnen. Diese “Warnlampe” erinnert meine Jungs sofort daran, dass sie versprochen hatten, im Flur leise zu sein und in den allermeisten Fällen klappt die Absprache dann auch wunderbar.
Wie macht ihr das so bei Euch? Habt ihr Glück und Eure Kleinen schlafen wie ein Stein, auch wenn es rundrum trubelig zugeht, oder müsst ihr ebenso alle Register ziehen, damit es auch am Wochenende klappt?
Seit Freitagmittag sind wir stolze Besitzer eines Gartentrampolins! Nein, eigentlich sind die Kinder die Besitzer, oder soll ich lieber sagen “Behopser” desselbigen. Mit Ausnahme der Nacht und der kurzen Nieselperiode heute Mittag war das Trampolin quasi ausnahmslos besetzt von einem, zweien (in wechselnder Besetzung) oder auch mal allen dreien gemeinsam.
Schon jetzt sehe ich, dass sich diese Anschaffung durchweg gelohnt hat. Endlich ein Platz, an dem sie sich relativ sicher austoben können! Getobt haben sie vorher auch – aber immer zwischen scharfen Kanten und spitzen Ecken… da ist mir das gepolsterte Hopseding doch wesentlich lieber! Klar kann man sich da auch mal anhauen, aber die Gefahr ist doch deutlich geringer.
Der Große springt gezielt und kraftvoll und probiert besondere Sprungarten, der Kurze rennt am liebsten wie ein Hamster im Rad drin rum und spielt auch mal wild herumkreiselnd und -hüpfend “Ninjago” und die Maus hopst gummiballmäßig durch den gesamten Kreis, was das Zeug hält. Heute Abend ist sie um kurz vor sechs auf der Couch zwischen lauter sich unterhaltenden Erwachsenen in meinem Arm (nein, eigentlich an meiner Br.ust) eingeschlafen. Vor lauter Erschöpfung. Hihi.
Besonders beliebt ist, ein paar (oder auch ein paar mehr) Bällebad-Bälle (wie nennt man die denn nun genau ???) aufs Trampolin zu kippen und darin herumzuhüpfen. Sieht lustig aus und macht auch sicher viel Spaß.
Ich selber darf aufgrund einer Rückenfehlbildung nicht hüpfen. Als ich 15 Jahre alt war (und noch nichts von dieser Fehlbildung wusste), haben wir mal im Sportunterricht das Riesentrampolin ausprobiert und ich war daraufhin zwei Wochen lang auf Gehstützen unterwegs….
Auf jeden Fall macht es mir selber einen Riesenspaß, meine Kinder beim Springen zu beobachten und ab und an auch die Kamera hervorzuholen. Fröhliche Kinder, schön ist das!
Aus aktuellem Anlass kommt hier ein Beitrag zum Thema Einschlafschwierigkeiten. Im Moment rühren sie bei den meisten Kindern natürlich von der Zeitumstellung her. Aber wenn die nicht verantwortlich gemacht werden kann, was zum Teufel ist es dann? – das fragt sich sicher jeder Papa und jede Mama wiederholt im Alltag mit Kindern.
Ich habe in meiner jetzt fast genau elf Jahre währenden Erfahrung neben den üblichen (Entwicklungssprung, Schmerzen, Krankheit) vier Hauptgründe ausmachen können, die immer wieder zu Schlafproblemen führen. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, zudem handelt es sich hier um eine Studie mit nur drei Probanden, sie ist also nicht wirklich allgemein aussagekräftig. Trotzdem denke ich, dass die einen oder anderen sich (bzw. ihre Kinder) darin wiedererkennen können – und vielleicht kann ich ja auch der einen oder anderen Mutter den entscheidenden Hinweis geben, der zu einer Lösung beiträgt.
Temperaturschwankungen
Ein sehr häufiger Grund: Durch Wetterwechsel bedingte Temperaturschwankungen. Ist das Kind zu warm oder zu kalt angezogen, kann es oft deshalb nur schlecht einschlafen bzw. wacht nachts immer wieder auf. Das gilt vonehmlich für kleine Kinder, die im Schlafsäckchen schlafen oder sich nachts öfters mal ab-, aber nicht wieder zudecken.
Abhilfe kann ein Raumthermometer schaffen, gepaart mit ein wenig empirischem Forscherdrang der Eltern. So sollten sie nach einiger Zeit herausbekommen, bei welchen Temperaturen das Kind welche Menge an Kleidung tragen sollte, welchen Schlafsack oder welche Decke es benötigt. Das alles hört sich vielleicht banal an, aber man darf nicht vergessen, dass Kinder nicht so wie wir Erwachsenen ihre Temperatur im Schlaf selber regeln können, indem sie sich ab- oder zudecken, mal einen Fuß rausstrecken oder die Socken abstreifen.
Entwicklung
Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Grund: Das Kind ist schlichtweg älter geworden und braucht weniger Schlaf. Um herauszubekommen, ob es daran liegt, kann man einfach mal ein bis zwei Wochen lang ein Schlafprotokoll führen und die Schlafzeiten mitteln. Dann zeigt sich, ob es z.B. sinnvoll wäre, den Mittagsschlaf zu kürzen oder gar ganz weguzlassen oder bei einem älteren Kind, ob man ihm einfach gestattet, noch eine halbe Stunde länger im Bett zu lesen etc.
Ritual
Das Schlafritual ist “überholt”. D.h. es funktioniert nicht mehr, erfüllt seinen Zweck nicht mehr und sollte deshalb überdacht und reformiert werden. Die Schlafrituale unserer Kinder haben sich über die Jahre immer wieder geändert – meist auf mein Bestreben hin, nachdem ein altes nicht mehr funktionierte.
Man merkt, dass ein Ritual überholt ist,…
- wenn das Kind nicht mehr gut / schnell daraufhin einschläft
- wenn es beginnt, die Eltern massiv zu nerven (z.B. weil man dabei zeitlich zu lange mit involviert ist oder man ständig gestört wird)
- wenn das Kind beginnt, dessen Regeln auszuhöhlen
Dann ist es an der Zeit, zu überlegen, was einen genau nervt, was man von dem Kind möchte und wie man das in ein gutes, Ruhe bringendes Ritual verpacken kann. Erst, wenn man zu dem Schluss gekommen ist, ein perfektes Ritual gefunden zu haben, sollte man es dem Kind nahebringen. Ich habe das einmal dokumentiert, da kann man gut nachlesen, wie so etwas ablaufen könnte.
Ängste
Ab und an kann es auch sein, dass ein Kind schlecht einschläft, weil es Ängste hat. Wobei das meistens der Grund ist, den es auch selber orten und benennen kann. Trotzdem finde ich, dass es der am schwierigsten zu bewältigende Grund für Schlafprobleme ist. Denn zum einen möchte ich meinem Kind natürlich das Gefühl der Geborgenheit zurückgeben, zum anderen möchte ich aber auch nicht mühsam aufgebaute Fähigkeiten (alleine einschlafen, durchschlafen) dafür opfern. Hier wandelt man auf einem dünnen Grat und oft ist guter Rat teuer…
Mir selber hat geholfen, zu verstehen, warum Kinder in einem gewissen Alter Angst vor Dunkelheit entwickeln. Der gute Herr Renz-Polster, den ich auch zu anderen Themen sehr empfehlen kann, hat es in Kapitel 4 und 5 seines Buches “Kinder verstehen – Born to be wild. Wie die Evolution unsere Kinder prägt” gut auf den Punkt gebracht, dass diese Ängste vollkommen natürlich sind und ihren Grund haben, bzw. hatten.
Nun ist damit das Problem natürlich noch nicht gelöst. Meine persönlichen Lösungsansätze sahen bisher so aus:
Äußerlich:
- Tagesablauf des Kindes entstressen und auf zuviel Medieneinsatz etc. hin checken, ggf. anpassen.
- Abendritual ebenfalls auf Störfaktoren untersuchen und ggf. anpassen.
- V.a. vor dem Einschlafen für mehr Ruhe und Nähe sorgen. Gemeinsam ein Buch lesen, über den Tag reden, beten, was auch immer man da bevorzugt.
Psychisch:
- Gibt es Stressfaktoren im Alltag? Hat das Kind Probleme z.B. in der Kita? nachforschen, ggf. einschreiten.
- Oft sind die Ängste aber auch einfach entwicklungsbedingt, also nicht zuviel hineininterpretieren… (siehe Buch)
- Manchmal helfen Schutzrituale (z.B. eine große, unsichtbare ”Liebesblase” über dem Kind generieren, durch die nichts Böses hindurchkommt, nur die Eltern und Geschwister und die Kuscheltiere können diese Barriere überschreiten. Oder ein Beschützer wird aufgestellt, das kann z.B. ein Spielzeugdrache, -ritter oder -held sein, der das Bett bewacht, so lange das Kind schläft.)
- dem Kind immer wieder versichern, dass die Ängste unbegründet sind, dass absolut nichts gergleichen passieren kann (ohne ihm das Gefühl zu geben, es nicht ernst zu nehmen!)
Körperlich:
- tagsüber für ausreichend Bewegung sorgen (hilft allerdings bei meinen Kinder nur bedingt – ich habe das Gefühl, je mehr sie sich bewegen, desto fitter werden sie!
) - Wir haben auch gute Erfahrungen mit Homöopathie gemacht: z.B. Schüssler Salze Nr. 5 (1-2 Tabs beim Zubettgehen) oder “Avena comp.” von Wala, 5-10 Kügelchen nach Angabe eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen.
Heute mittag habe ich diesen Artikel begonnen und gerade beim Zubettbringen der Kinder fiel mir noch ein fünfter Grund ein.
Falscher Zeitpunkt
Viele Kinder schlafen schlecht ein, wenn sie zum falschen Zeitpunkt ins Bett gelegt werden. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Kinder (und auch Erwachsene?!) einen regelmäßigen Rhythmus von Wach- und Ruhephasen haben. Abends sollte ca. alle 50 Minuten eine müde Phase wiederkehren, die etwa für 10-20 Minuten anhält.
Um diese Phasen herauszufinden lohnt es sich, das Kind einmal genau zu beobachten. Wann beginnt es, zu gähnen, sich die Augen zu reiben, sich freiwillig auf den Boden zu legen oder quengelig zu werden? Man kann sich (fast) sicher sein, dass eine gute Dreiviertelstunde später wieder ein Schlaffenster geöffnet wird. Und dann heißt es bereit sein!
Wichtig ist, mit dem Schlafritual nicht zu spät zu beginnen, denn dann kann es ein, dass das Kind das Schlaffenster bereits wieder verlassen hat, wenn es endlich im Bett liegt und das Licht aus ist. Bei unserem Kurzen hat dieses Vorgehen vor ca. einem dreiviertel Jahr die Einschlafphase von einer guten halben Stunde auf 10 Minuten verkürzen können.
Das war es von meiner Seite.
Und welche Gründe für Schlafprobleme gibts so bei Euch? Und wie geht ihr mit diesen und ggf. denen, die ich genannt habe, um? Das würde mich echt interessieren!
Eine wirklich gute Trinkflasche für die ganze Familie
Dieser Tipp ist weniger ein “Trick” als einfach eine Empfehlung. Seit 10 Jahren bin ich nun auf der Jagd nach der ultimativen Trinkflasche – und ich glaube, ich habe sie nun endlich gefunden: Die ISYbe-Flaschen.
Diese hier habe ich bei Jako-O bestellt, sie sind dort im firmentypischen Outfit erhältlich, es gibt sie aber auch an vielen anderen Stellen im Netz in vielen, vielen unterschiedlichen Designs und in drei Größen: 0,5 Liter, 0,7 Liter und 1,0 Liter.
Nun aber meine Kritik zu den ISYbe-Flaschen:
PRO’s:
- alle Teile der ISYbe-Flasche können separat in der Spülmaschine gereinigt werden – das halte ich für unerlässlich, da die Mundstücke bei vielen anderen Flaschen nach kurzer Zeit so unappetitlich werden, dass sie quasi nicht mehr guten Gewissens verwendbar sind (z.B. bei SIGG). Auch wenn man nur Wasser einfüllt – kleinere Kinder haben beim Essen immer Brösel im Mund etc. und verdrecken das Mundstück auch dann. Der weite Hals erspart einem auch umständliches Hantieren mit Flaschenbürsten – das fand ich z.B. bei der EMIL-Flasche sehr nervig.
- Die ISYbe-Flasche gibt es u.a. in durchsichtigem Kunststoff und so kann man mit einem Blick sehen, ob z.B. die Flasche wirklich sauber wurde (vgl. SIGG-Flaschen!), ob das Getränk noch brauchbar ist oder wieviel sich noch in der Flasche befindet.
- Wer jetzt denkt, der Kunststoff sei doch womöglich gesundheitsschädlich, den kann ich beruhigen: die Flaschen sind aus einem Kunststoff, der weder das gefürchtete Bisphenol A noch irgendwelche Weichmacher enthält. (Ökotest-Urteil: gut)
- Die ISYbe-Flasche ist bei korrektem Gebrauch tatsächlich transportdicht – sogar bei kohlensäurehaltigen Getränken! Wichtig ist, dass man den Mundstöpsel vor dem Einsetzen leicht befeuchtet und dass es korrekt eingesetzt wird, sowie dass der Deckel wirklich fest aufgeschraubt und das Mundstück nicht nur durch Herunterdrücken, sondern auch durch Drehen gesichert wird, dann passt alles.
- Man kann auch heiße Getränke einfüllen (bis 80°C) – dann wird sie allerdings natürlich auch außen heiß. Aber es ist zum Beispiel gut, wenn man Zuhause heißen Tee einfüllt und dann später unterwegs ein warmes Getränk hat. Es gibt aber auch als Zubehör eine Thermohülle zu kaufen.
- für Flasche und Deckel werden 10 Jahre Garantie gegeben, Mundteil und Dichtung können als Ersatzteile nachbestellt werden.
- die ISYbe-Flasche ist voll recyclebar, sollte sie doch mal aus dem Verkehr gezogen werden.
CONTRA’s:
- bisher habe ich nur zwei gefunden: zum einen ist sie im geöffneten Zustand nicht auslaufsicher – das heißt, wenn kleine Kinder sie umschütten, hat man Sauerei. Aber hier hat m.E. noch kein Hersteller eine wirklich gute Lösung gefunden. Die auf dem Markt befindlichen auslaufsicheren Flaschen sind meist in der Handhabung nicht praktikabel, nicht gut zu reinigen oder sehr störanfällig…
- Wenn sie im gefüllten Zustand auf einen harten Boden fällt, kann sie zerplatzen – dies rührt allerdings von der Schadstofffreiheit der Flasche, dadurch ist sie nicht ganz so elastisch. Aber da muss ich sagen, ist mir persönlich die Ungefährlichkeit des verwendeten Kunststoffs wichtiger!
Der Hersteller sichert sich mit dem Hinweis ab, die Flasche sei nicht für Kinder unter 3 Jahre geeignet, da das Mundstück aus weicherem Kunststoff ist und bei unsachgemäßem Gebrauch oder wenn jemand wirklich massiv dran herumnagt, sich Teile lösen können. Aber aus der eigenen Erfahrung heraus kann ich sagen, dass unsere Maus mit der Flasche sehr gut zurecht kommt und ich sie sowieso nicht ohne Aufsicht daraus trinken lasse. Zudem prüfe ich die Mundstücke vor jedem Einsetzen auf Unversehrtheit.
Alles in allem kann ich sagen, dass wir in unserer Familie mit den ISYbe-Flaschen sehr zufrieden sind. Sie sind umweltfreundlich, nicht gesundheitsschädlich, gut in der Handhabung und stabil. Außerdem sind sie ein ganzes Stück erschwinglicher, als z.B. die Tupperware-Flaschen, von denen auch einige Mütter sehr überzeugt sind. Solltet ihr trotz allem eine andere Flaschenart noch besser finden, lasse ich mich übrigens gerne eines besseren belehren! Auf Kommentare bin ich sehr gespannt.
Wenn du trotz allgegenwärtiger Bauchgrippe erst eine ganze Weile von drei wirklich fröhlich und stressfrei miteinander spielenden Kindern umringt bist, die sich Bälle zuwerfen, aus Kissen auf dem Boden Betten bauen und sich unter den Decken verstecken und zusammen kichern und dann plötzlich alleine dasitzt, weil der Große in seinem Zimmer in den LEGOkisten ganz dringend einen bestimmten Stein finden muss, sich der Kurze in sein Zimmer zu den Spielzeugautos verkrümelt hat und die Maus fünf Meter weiter im Badezimmer in sich versunken einen vom großen Bruder eroberten Autokran an dessen Haken hinter sich herzieht, dann spürst du ein so warmes und liebevolles Gefühl in dir, das können nur Glück, Liebe und Dankbarkeit im Luxuspackage sein.
…bewirken eigentlich, dass kleine Kinder sich grundsätzlich dann intensivst die Haare raufen oder an die Hosenbeine grabschen, wenn sie die Hände gerade komplett voll geschmolzener Schokolade, Pudding oder Tomatensoße haben?
Es sind wahrscheinlich die gleichen, die auch bewirken, dass sie beim Wickeln ihre Ge.nitalregion am liebsten genau dann erkunden wollen, wenn sie sich gerade komplett eingesch..en haben!
Schlüssel an die Kette!
Jeder kennt es – ein Kind auf dem Arm, vielleicht noch ein zweites im Schlepptau, Tasche über der Schulter, eine Tüte in der Hand, und dann: wo ist der Auto- bzw. Hausschlüssel? In so einem Moment in Hosentaschen oder der Wickeltasche kramen zu müssen, ist Stress pur, aber auch den Schlüssel so bepackt eine ganze Strecke in der eigentlich nicht freien Hand halten, macht nicht wirklich Spaß.
Hier kommt meine persönliche Lösung für dieses Alltagsproblem: Den Schlüssel einfach an eine der zahlreichen Schnullerketten legen, die man rumliegen hat, sei es, weil sie nicht gebraucht werden oder weil man sie ungefragt geschenkt bekommen hat. Wer Spaß an der Idee hat, kann natürlich auch eine nette Kette anschaffen.
Die Vorteile:
- Sobald ich mich auf den Weg zum Auto oder zur Haustür mache, nehme ich meinen Schlüsselbund und klippe ihn mir an eine Hosentasche. Bin ich dann an der zu öffnenden Tür angekommen, brauche ich nur nach der Kette zu hangeln und schon habe ich den Schlüssel parat. Das macht die Sache so viel einfacher!
- Ich klippe den Schlüssel auch an/in meiner Wickeltasche fest, so muss ich nicht lange wühlen, sondern nur an der Schnur ziehen.
- Unterwegs ist der Schlüssel ein beliebtes Spielobjekt für die lieben Kleinen. Mit der Schnullerkette kann ich den Schlüssel am Kinderwagen oder am Kind festklippen und laufe so nicht Gefahr, dass mein Fratz ihn unbemerkt fallen lässt, bzw. aus dem Wagen wirft und er womöglich weg ist.
Ein sich wehrendes Kind wickeln
Der nächste Elterntipp ist mehr als überfällig, und ich habe auch noch eine ganze Menge in petto. Leider komme ich im Moment einfach nicht dazu, die passenden Fotos zu schießen. Aber nun gibts den Tipp eben ohne Foto. Vielleicht kann ich ja noch eines nachreichen.
Jeder kennt die Situation: das Kind hat eine Bombe in der Windel, will sich aber partout nicht wickeln lassen, dreht sich weg, strampelt, brüllt, volles Programm eben. Die meisten haben mal so eine Phase, da ist Wickeln einfach nur bäh und blöd.
Ich für meine Person habe zwei Strategien entwickelt:
Strategie 1 – die sanfte Methode
Ich habe ein paar Bücher und Spielsachen neben dem Wickeltisch, die es nur und ausschließlich zum Wickeln gibt. In weniger dramatischen Fällen kann das schon gut helfen. Kinder, die sich gerne Bücher anschauen, sind damit wirklich eine ganze Weile beschäftigt. Und es hat was von “Friseurfeeling”, wenn der “Kunde” sich in seine Lektüre vertieft und deshalb fein stillhält – gnihihihi.
Strategie 2 – Wenn nix mehr hilft…
…dann geht es vom Wickeltisch auf den Boden! Tuch auf den Boden, Kind drauf, davorsetzen und ganz lässig mit den eigenen Füßen am Boden “fixieren” – hier wäre jetzt zum besseren Verständnis ein Foto angebracht. Also, noch mal langsam:
Die wickelnde Person sitzt breitbeinig vor dem Kind, die Knie sind angewinkelt und die Füße liegen sanft, aber fest auf den Oberarmen/Schultern des Wickelkindes und tackern es somit quasi am Boden fest. So bleiben beide Hände zum Wickeln frei und der kleine Stinker kann sich nicht mitsamt Windelinhalt sonstwohin drehen. Schreien wird das Kind wie am Spieß. Aber ohne auch und man selber ist dann wenigstens etwas weniger unter Stress. Hat bei mir immer gut funktioniert, auch wenn ich es nicht oft anwenden musste. Es ist gut, diese Lösung in der Tasche zu haben – sie lässt einen schon im Vorfeld cooler bleiben!
CD-Regal als Baby- und Kinderschuh-Regal
Babyschuhe sind winzig, Kinderschuhe sind niedlich. Aber ständig drüberstolpern möchte keiner. In unserem Eingangsbereich sind aber alle Regale und Schuhschränke schon deutlich gut belegt und es gibt auch keinen Platz für ein weiteres Monstrum, also wohin mit den ganzen Botten?
Ah, da, neben der Tür, ein schmaler Streifen Wand! Aber wie kann man da Stauraum schaffen? Ganz einfach: mit einem BENNO-CD-Regal vom Möbelschweden! Genau passend für die kleinen Treter und äußerst platzsparend, weil in die Höhe strebend. Oben die Schühchen für Madam, weil die eh noch nicht selber zur Tat schreiten kann, unten die vom Kurzen. Und dazwischen ist noch Platz für anderen wichtigen Kram, der einem immer im letzten Moment vor dem Weggehen einfällt, wie Papiertaschentücher, ein Säckchen mit Spielzeug oder Sonnencreme!
Der Kurze trägt jetzt übrigens Schuhgröße 28. Die passen noch rein. Allerspätestens bei ca. 30 wird wohl Schluss sein. Leider.
PS: Ich bitte um Rückmeldung, falls es hier ein Foto-Wirrwarr geben sollte – ich blicke irgendwie nicht so genau, wie man 2 Bilder nebeneinander stellen kann. Sorry!
Kissenbezug als Sommer-Schlafsack-Ersatz
Noch ist es nicht sooo heiß, aber bald werden auch innerhalb unserer Gemäuer wieder Temperaturen herrschen, die Kreativität bezüglich des ersehnten Schlafpensums erfordert. Denn wenn die lieben Kinderlein zu warm oder zu kühl liegen, wachen sie ständig auf und zitieren lauthals ihre Ernährer ans Bett.
Deshalb folgender Tipp an Eltern kleiner Säuglinge: (selbst erprobt am Großen im ersten Sommer seines Lebens, dessen Nächte er zubrachte im nicht kühl zu kriegenden Dachschrägen-Kinderzimmer unserer damaligen Wohnung.)
Benötigt wird dazu ein Kopfkissenbezug der guten alten Sorte: Baumwolle, 80×80 cm, mit Knopfleiste. Nun stecke man guter Dinge das frisch gewickelte, müde Kindelein von oben in diesen Bezug und knöpfe diesen so zu, dass je links und rechts auf der Schulter ein geschlossener Knopf zu liegen kommt. in der Mitte guckt das Köpfchen raus, links und rechts die Ärmchen. Verstanden? Ich habe leider kein Bild davon, aber hier kommt ein Beispiel am eigenen Körper (hier natürlich mit dem Deckenbezug
) :
Es gibt Bezüge, bei denen die Knöpfe nicht den richtigen Abstand haben, oder deren Knöpfe nicht gut genug zuhalten, aber irgendeiner aus der eigenen Kollektion passt bestimmt. Natürlich kann ich keine hundertprozentige Garantie darauf geben, dass diese Methode eine sichere ist, da dieses “Selfmade-Schlafsäckchen” natürlich nicht “TÜV-geprüft” wurde. Ich kann nur sagen, dass sie bei uns (beim noch eher wenig beweglichen ca. 2-4 Monate alten Säugling) gut geklappt hat und dass die dünne Baumwollhülle genau die richtige Menge an “Kuschligkeit” und “Schutz” bot, aber im sowieso schon paarundzwanzig Grad warmen Raum nicht noch großmächtig wärmte.















