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Seit geschlagenen 13 Tagen geistert jetzt ein blöder Magen-Darm-Virus in unserer Familie hin und her und so langsam reicht’s mir echt gehörig. Angefangen hat die Maus vorletzten Dienstag damit, dann folgten mein Mann und ich. Als es uns wieder besser ging, zog der Große nach. Dann bekam es die Maus erneut. Der Große legte nach kurzer Erholung noch mal nach und jetzt hat es mein Mann wieder. *grumpf*
Ich will jetzt endlich wieder mal Alltag…. jetzt kommt zu den ganzen Diäten auch noch magenschonende Kost. Es wird nicht einfacher…
Also hier hält sich die subjektive Qualität dieses “Feiertags” reichlich in Grenzen.
Eigentlich wollten wir heute Oma und Opa besuchen fahren und Muttertag und Opas Geburtstag feiern, uns einen launigen Tag machen mit Essen gehen und vielleicht einem Tierparkbesuch o.ä.
Nun aber Kontrastprogramm:
Die Maus ist seit Dienstag krank – Magen-Darm-Infekt vom feinsten mit Fieber zu Beginn, jetzt Flitzkacke und ein entsprechend “gut” gelauntes Kind. Die Nächte seit Beginn waren grauenhaft. Der Infekt streifte auch mich, meinen Mann und den Großen, mit zwei Tagen massiven Kopfschmerzen, Bauchgrummeln und leicht fragwürdiger Stuhlqualität.
Heute hat schon eine ausgelaufene Windel einem Sofakissen das Leben gekostet und ich darf diesen Tag zur Schadensbegrenzung abwechselnd im Waschkeller und am Wickeltisch verbringen.
Wir sind alle übermüdet und haben Lagerkoller. Die Stimmung ist so ziemlich am Boden. Die Maus jammert, der Kurze schreit wegen allem und jedem und der Große möchte jede Ansage intensiv hinterfragen und ausdiskutieren. Und wir Großen hängen matt und mit Augenringen herum und schicken Stoßgebete in den Himmel und ab und an einen Fluch in die Hölle.
Seit ca. 5 Minuten herrscht unglaublicherweise Ruhe. Der Große macht mit dem Papa einen Stop Motion Film von der Holzeisenbahn, der Kurze spielt LE.GO in seinem Zimmer und die Maus ist mit Gummistiefeln und Fleecejacke in den Garten entfleucht. Möge sie noch ein klitzekleines Weilchen währen! (Schon wieder ein Stoßgebet!)
Aber heute Vormittag wars echt grausig. Wir Großen haben einiges probiert von Spielangeboten über Ausflugsideen für den weniger maladen Teil, fröhlicher Tanzmusik zum Stimmungheben oder Vorleseversuche, bis hin zu spontan gebackenen Schokomuffins, aber rein gar nichts konnte die Laune heben.
Übrigens ist die ruhige Phase schon wieder vorbei
Die Maus sitzt plärrend im Trampolin und will weder raus noch alleine hüpfen. Aber niemand hat Energie bzw. Lust, mit ihr zu hüpfen. Argh. [.....]
Ich hab sie jetzt wieder reingeholt und die beiden Trickfilmer führen ihr ihr neuestes Werk vor. [....]
Jetzt habe ich ihr auch eine Holzeisenbahn aufgebaut, weil sie mitspielen will. Heute kommt nichts wirklich in Gang, alles bleibt in den Anfängen stecken, weil jedem die Kraft und die Ruhe fehlt, an einer Sache dranzubleiben.
Ich muss jetzt aufhören, damit sie wenigstens nicht auch noch den Trickfilm vereitelt! Tschüß und einen schönen Muttertag Euch!
Manchmal ist die Welt echt ungerecht….
Ich habe meine Eltern seit Anfang November 2011 nicht mehr gesehen – eigentlich wollten sie an den Weihnachtsfeiertagen kommen, mussten das aber canceln, weil ihr Jack Russel Terrier schlimm krank war. Dann wollte meine Ma uns ab kommenden Fr für eine Woche besuchen, weil mein Pa da auch unterwegs sein wird. Vor zwei Wochen wurde sie ins Krankenhaus eingeliefert – Beinvenenthrombose. Sie ist inzwischen wieder Zuhause, darf aber nicht lange mit abgewinkelten Beinen sitzen. Also kein Besuch hier – die Fahrt im Auto wäre Gift für sie. Also habe ich beschlossen, von heute bis Sa mit den zwei Kleinen zu ihnen zu fahren, unser Großer ist eh grad mit seinem Pa beim Skifahren, mein Mann geschäftlich unterwegs.
Die letzten zwei Tage habe ich das Haus gewienert (ich komme immer gerne in ein sauberes und aufgeräumtes Haus zurück), fast alle Wäsche weggewaschen und Koffer gepackt. Heute früh wollte ich die letzten Reste einpacken und dann losdüsen.
Heute Nacht um halbeins stand der Kurze da – und fühlte sich nicht wohl. Um kurz vor Eins war er wieder da. Und um Halbzwei spuckte er – geistesgegenwärtig hatte er es sogar noch geschafft, zur Toilette zu spurten… Seitdem hat er sich sechs Mal übergeben – so ca. alle Stunde mit einer Pause zwischen halbsechs und acht, denn da war der Magen einfach nur noch ratzeleer. Nachdem er um viertel nach Acht die drei Schluck Tee, die er getrunken hatte, auch wieder erbrochen hat, habe ich ihm ein Vom.ex-Zäpfchen verpasst, damit wenigstens die Flüssigkeit drinbleibt und er mir nicht austrocknet.
Es ist zum Heulen. Jetzt waren die Kids (abgesehen von den Windpocken im Nov und Dez) den ganzen Winter über pumperlgs’sund, wie der Bayer zu sagen pflegt – und ausgerechnet heute, wo wir seit einem Vierteljahr zum ersten Mal meine Eltern sehen wollen, kommt so ein *#!&%°+* Virus daher….
Wenn einen schon die Kinder fragen, wann es denn mal wieder Salat zum Mittagessen gibt, muss frau einfach schnell einen generieren, und wenns nur aus übrig gebliebenen Resten ist, weil man aus Krankheitsgründen seit 5 Tagen nicht einkaufen war….

Eisberg und Tomate mit der Lieblingssoße des Großen - Grundlagen: Balsamico, Bruno Fischer Würzl und ein Schuss Süße
Seit 9 Tagen ist hier nun ununterbrochen einer krank. Zuerst der Kurze, dann die Maus, am Samstag der Göttergatte (heute immer noch malad) und seit gestern nun auch ich. Nur den Großen hat es noch nicht erwischt…. Ach ja, es ist übrigens einer der Myriaden Virusinfekte, die so rumschwirren. Dieser hier hat Kopfweh superb und Fieber im Angebot, garniert mit Abgeschlagenheit und Gliederschmerzen. *seufz*
Das letzte Weihnachtsfest war das grauenhafteste, das ich je erlebt habe – alle waren krank, ich hatte weder Plätzchen gebacken, noch ein Lebkuchenhaus gemacht, alles lief auf Sparflamme und mir ging es einfach nur sehr sehr besch..eiden. Es ist wie verhext, aber auch das diesjährige Osterfest war das un-osterhafteste seit ich denken kann. Wieder alle krank, naja, fast alle. Wieder kam ich im Vorfeld zu nichts. Seit der Große auf der Welt ist, haben wir jedes Jahr Ostereier gefärbt und bemalt. Jedes Jahr. Außer in diesem. Wir haben keinen Osterstrauß, die Osterdeko hat nur zu einem kleinen Teil an ihren Platz gefunden und ich habe auch nichts gebacken. *seufz*
Zum Glück habe ich meine “Osterhasenpflichten” schon lange im Voraus erfüllt und konnte deshalb wenigstens am Samstagabend einfach an den Schrank gehen, alles herausholen, in die Osterteller sortieren und dann am Ostersonntag in aller Hergottsfrüh den Braunbefellten mimen.
Eigentlich wollten meine Schwiegereltern von Samstag bis Montag zu Besuch kommen, aber aufgrund des Virenaufkommens haben wir den Aufenthalt per gemeinsamem Beschluss auf Sonntagmorgen bis -abend reduziert. Trotzdem hätte ich am Ostermorgen einfach nur heulen wollen, denn obwohl ich dann ca. 1 1/2 Stunden lang ununterbrochen geackert habe, sah es in Küche und Wohnzimmer immer noch zum Fürchten aus und ich hatte noch nicht mal den Tisch fertig herrichten können, als sie in der Tür standen. Ich habe trotzdem mein Möglichstes getan, um wenigstens einen schönen Ostertisch zu zaubern – und meine Schwiegerma hat einen Berg leckere, in der Osternacht im Gottesdienst geweihte Nahrungsmittel mitgebracht: Eier, Schinken, Vollkornbrot, ein Osterlamm, Geräuchertes und Äpfel. Außerdem brachte sie ihren sehr leckeren, selber gebackenen Erdbeerkuchen mit für den Nachmittagskaffee. So kam zum Schluss doch noch ein wenig Feiertagsstimmung auf.
Die Kinder hatten ihren Spaß beim Suchen, freuten sich darüber, dass der Osterhase eine “Stabilo Woody”-Spur zu neuen Malbüchern gelegt hatte, und lachten sich scheckig darüber, dass der Papa alle Verstecke schon vor ihnen entdeckt hatte, nur sein eigenes Ostergeschenk einfach ewig nicht finden konnte.
Mittags wurde gegrillt und Oma und Opa kümmerten sich ausufernd um die Kleinen, was dem Göttergatten und mir die Möglichkeit bescherte, uns am hellichten Tag zum Schlafen hinzulegen – das war das beste Ostergeschenk ever! So ging der Tag vorüber und das Krankenchaos leider weiter – der Kurze schlief um 17:15 Uhr auf dem Wohnzimmerteppich ein – wieder mit Fieber – die Maus hingegen wurde und wurde einfach nicht müde und bekam dann gegen neun Bauchweh, was sie letztendlich bis halbelf wachhielt, natürlich auf unseren Armen. Und wir mussten laufen. Sitzen war verboten. *seufz*
Gestern und heute beim KiA gewesen. Die Maus hat eine heftige Blasenentzündung! Kein Wunder, dass sie jammerig war… Nun bekommt sie ein Antibiotikum und schläft endlich wieder besser, ein deutliches Zeichen dafür, dass es auch anschlägt. Zum Glück….!
Die Maus war gestern schon den ganzen Nachmittag grantig und hat extremst schlecht geschlafen. Und heute morgen ist sie mit 38,4°C Temperatur aufgewacht.
Grausame Nacht gehabt.
- 23:30 – Todmüde ins Bett gefallen
- 0:15 – der Große hatte Alpträume, verfrachte ihn zum Kleinen ins Bett
- 2:15 – die Maus hat Hunger
- 3:30 – die Maus ist wach. Hellwach.
- 5:30 – Endlich schläft sie wieder
- 6:30 – Wecker vom Göttergatten klingelt. Ich darf liegenbleiben!
- 7:30 – der Kleine wacht auf und hat sofort einen 15minütigen Tobsuchtsanfall von dem die Maus aufwacht.
Erste Aufgabe des Tages:Mann zur S-Bahn fahren, da sein Geschäftswagen kaputt ist und er sonst nicht zum Flughafen kommt. Dafür mich und beide Kinder anziehen, den einen gegen seinen Willen. Dabei festgestellt, dass nun auch die Maus fiebert.
- 8:30 – beide Kinder in Jacken frickeln. Die Maus wimmert. Schnell noch Nurofen, damit das Fieber nicht unterwegs immer höher steigt.
- 8:45 – Los gehts.
- 8:55 – Stau. Wir müssen nicht nur 10 Min. bis zur S-Bahn sondern 30 Min. bis zum Flughafen fahren, weil der Gatte sonst den Flieger verpasst.
- 9:15 – Ankunft am Flughafen. Bis hierhin sind die Kids wenigstens ruhig gewesen.
- 9:20 – Der Kleine bekommt den nächsten Anfall, weil ihm zu warm ist. Wir sitzen ja nun auch schon 10 Minuten länger im Auto als geplant. Ich kann nicht anhalten mitten auf der Autobahn, muss ihn auf später vertrösten.
- 9:35 – Jetzt könnten wir anhalten, er jammert aber nicht mehr. Also fahre ich weiter. Es ist ja nicht mehr weit.
- 9:36 – Kaum am Parkplatz vorbei zetert er aufs Neue los. Naja, selber schuld, Mama… :/
- 9:45 – Endlich wieder daheim! Zum Glück ohne weitere Schäden.
Ich bin am Ende. Und jetzt wieder zwei Tage ohne Mann und das mit kranken Kindern. Seufz. Ja, ich jammere. Das darf ich auch mal.
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Die ganze Woche hatte ich hier malade Kinder – unser Kleiner hat am Mo gespuckt und seitdem fast ununterbrochen hoch gefiebert, nun zieht die Maus nach und ist komplett erkältet. Ganz heiser ist sie, die arme kleine Frau. Trotzdem habe ich versucht, uns die Zeit so angenehm wie möglich zu machen. Mit dem Kleinen habe ich ein altes Shirt bemalt, mit beiden Jungs zusammen Monopoly gespielt (wobei die Prioritäten natürlich unterschiedlich waren: der Große kaufte Straßen, baute Häuser und hortete Geld, wogegen der Kleine hingebungsvoll die Augen auf den Würfeln zählte, dann die entsprechende Anzahl mit seinem persönlich ausgewählten Männchen (eine rote Barbapapa-Figur
) vorwärtslief und jedes Mal traurig war, wenn er nicht einem von uns Miete zahlen durfte… )
Ich fand sogar Zeit, mal wieder die Kinderklamottenkisten zu sortieren – zu Kleines weg, neu Passendes her und einen der TrippTrapps für die Maus umzubauen – schließlich legen wir in wenigen Wochen mit der ersten Beikost los!
Hier gibts ein Foto des vom Kleinen eigenhändig bemalten Oberteils: Unsere Familie (v.l.n.r.: der Papa, er selber, die Mama (in Rot und mit Maus im Bauch (!), der große Bruder – alle mit Beinen, Armen, Ohren und Augenbrauen (gaaanz wichtig, dürfen nie fehlen
) Obendrüber schwebt (warum auch immer) ein Raumschiff mit Astronaut.
…da ist man bei den Eltern, um das Haus zu hüten und freut sich auf drei gemeinsame Tage nach deren Rückkehr, hofft ein wenig auf Entlastung, weil die Großeltern auch mal den Nachwuchs hüten/betütteln/rumschleppen können – und was ist?
Mein Vater das Organisationstalent hat ohne vorherige Nachfrage bei potenziellen Helfern 10m³ Kaminholz zum Verräumen geordert. Mein Bruder, der helfen sollte, ist krank, also müssen mein Mann (unverhofft) und mein Vater alleine ran. Wenigstens sind die Jungs begeistert und helfen auch. Cool, Bewegung, die noch nützlich ist!
Und meine Ma hat sich aus dem Urlaub die Kotzerei mitgebracht, liegt nun malad darnieder und soll natürlich keinem der Kids zu nahe kommen.Wir sind nicht so scharf darauf, den Virus morgen mit nach Hause zu nehmen…
Stattdessen darf ich also inzwischen den Haushalt für nun sieben Personen schmeißen, habe niemanden, der die Kleine nimmt und versuche den Spagat, viererlei Bedürfnissen zur mittäglichen Nahrungsaufnahme nachzukommen: ein Menü für Schwerarbeiter, aber bitte “kinderkompatibel”, am besten Suppe für Magenkranke und irgendwas Stillfreundliches. *gnarz*
Nein, ich jammere nicht. Es ist nur mal wieder lustig. Das Leben läuft eben ständig anders, als man denkt. Zum Glück schläft die Maus seit 1 1/2 Stunden und hat mich in Ruhe kochen lassen! Ich hab sogar noch einen Nachtisch mit frischen Heidelbeeren zustande gebracht, den alle mögen. Nur die Buchstabensuppe mit Karottenschnipseln für unsere Kranke fehlt noch, denn die schläft sich gerade gesund. Also gibts die später. Uff.






