Eine Woche Strohwitwendasein ist rum…

…ich war mit unserem Kurzen in der Zeit bei meinen Eltern und hab mich noch mal gründlichst verwöhnen lassen. Schön wars! Ich konnte viel schlafen, hatte nur kleine „Hilfsdienste“ im Haushalt zu tun und viel Zeit für mich und den Kleinen. Ein ganz herzliches Dankeschön in Richtung meiner Ma, die mir das von Herzen gegönnt und mich einfach hat faul sein lassen! 🙂 Der Große machte derweilen mit seinem Papa London unsicher, was ihm sehr gefallen hat. War sicher ein toller Urlaub für ihn!

Ja, und mein armer Göttergatte musste arbeiten, mal abgesehen vom donnerstäglichen Feiertagsintermezzo. 😦 Der ist in den letzten 8 Tagen mal eben so um die 2500 km weit kreuz und quer durch die Republik gereist…  und das nicht mal mit dem Flugzeug, sondern per Auto und Bahn.

Wenigstens konnten wir am Mittwochabend ein letztes Mal zusammen fein essen gehen, wunderbare Gespräche führen und Zweisamkeit genießen. Das war wirklich wunderschön!

Aber eine gute Nachricht gibt es: Er muss in der kommenden Woche nur montags weg, den Rest der Woche ist er im Homeoffice, Hurra!!! Dann steht nur noch die Folgewoche an, in der er 4 Tage in Kiel ist und 1 Tag in Dü-Dorf…  Hoffentlich kommt die Mauseline entweder schon kommende, oder eben erst übernächste Woche… Ich weiß, ich wiederhole mich. Aber das ist ein in mir getragener und immer wieder gebetsmühlenartig gen Himmel geschickter Herzenswunsch!

Ich starre immer wieder das Kalenderblatt vom Juni an – Termin ist ja der 30.6. – und warte auf eine göttliche Eingebung *ggg*

Ansonsten bläht mich die Sache mit dem Diabetes langsam echt an. Zum einen werden die Werte immer schlechter, weil die Schwangerschaftshormon-Werte, die dafür verantwortlich sind, eben auch immer höher klettern, so dass ich ja schon abends Insulin spritzen muss und ab kommender Woche wohl auch morgens zum Frühstück. Zum anderen ist es einfach frustrierend, mit seinem Teller Gurkenscheiben, Paprikastreifen und 2 Scheiben Knäckebrot mit Wurst oder Schinken mit anderen am Frühstückstisch zu sitzen und zuzuschauen, wie sie in krosse, duftende Honig- und Marmeladensemmeln beißen oder sich ein leckeres Müsli mit frischen Früchten einverleiben… *argh*

Nunja, es sind maximal noch 24 Tage, ich weiß. Trotzdem kann ich es manchmal einfach kaum noch ertragen und werde entweder grantig meinen Mitmenschen gegenüber oder breche angesichts der Köstlichkeiten, die ich für meine Familie zubereiten „darf“, in Tränen aus. Wünscht mir Geduld und Gelassenheit!!!

Wenigstens ein Gutes hat das Ganze – ich habe inzwischen fast 9 kg abgenommen (wenn man den Gewichtszuwachs der Mauseline und ihrer Behausung hinzurechnet, sind es bestimmt um die 10 kg!) und wiege nun „nur“ noch so viel, wie bei der Geburt meines Ältesten. Ich sehe blendend aus, fühle mich schön und schlank (!!!!) trotz Kugelbauch, lustig! 😀 So ging es mir auch in keiner Schwangerschaft bis jetzt…. alles anders beim dritten Mal, kann ich da nur sagen!

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3 Gedanken zu „Eine Woche Strohwitwendasein ist rum…

  1. Ich denk an dich! Das wird toll, da bin ich (immer noch) sicher!

    Und wie du das machst mit der Diabetes- Hut ab! Du liest dich sogar schlank, fast schon eine Unverschämtheit! Genieß die letzten Tage!

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