Und doch viel Liebe

Ich habe meinen eigenen Artikel von gestern inzwischen bestimmt zig Mal wieder gelesen und möchte dazu anmerken, dass es nicht andauernd so kracht bei uns. Es gibt so Tage, die sind furchtbar, der letzte Sonntag war ein solcher, und dann gibt es aber auch wieder viele Tage, die sind ziemlich „normal“, also mit nur ganz wenig Geschrei, Gejammer und Streit. Gestern war wieder ein solcher eher „sonniger“ Tag. Es ist also nicht so, dass hier ständig und aberständig nur rumgebrüllt wird. So kommt das aber ein wenig rüber in meinem Text, der eben entstand nach diesem grauenvollen Tag, an dem einfach alles schief lief.

Trotzdem mache ich mir Gedanken, denn ich möchte wirklich und wahrhaftig nicht eine ambivalente Mutter sein! Das ist mir ein Greul und ich könnte kotzen, wenn ich mich wieder mal dabei ertappe, wie ich mit einem meiner Kinder respektlos, lieblos, ungeduldig oder wie auch immer negativ umgehe.

Ich könnte auch sicher mindestens genauso viele Augenblicke aufzählen, in denen ich (aus meiner persönlichen Sicht) alles richtig mache. Aber ich will diese andere Seite eben nicht einfach „unter den Tisch kehren“. Sie ist da und ich will weiter an ihr arbeiten, an MIR arbeiten. Denn wie einer dieser Erziehungspäpste so schön sagte (wer war es nur? Ich weiß nicht mehr genau) „Für das Klima und die Atmosphäre in einer Familie sind ausschließlich die Erwachsenen verantwortlich!“

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