Banzaiii!

Puh, heute Nacht ist das passiert, wovor ich die ganze Zeit Muffe hatte – unser Kleiner ist genau zu dem Zeitpunkt weinend aufgewacht, als ich gerade die Maus stillte. Es war 20 nach vier in der Früh und die Maus war eigentlich so gut wie fertig, aber eben noch nicht wieder richtig eingeschlafen.

Also eilte ich schnell ins andere Kinderzimmer, in der Hoffnung, den Kurzen fix und unkompliziert ins Zusatzbett im Zimmer der Maus verfrachten zu können, damit an ein Weiterschlafen überhaupt zu denken ist. Aber weit gefehlt! Der Kurze bekam einen Tobsuchtsanfall, weil er im Zusatzbett eine ganz bestimmt Decke wollte, ich ihn aber vor leuter Heulen gar nicht verstand und natürlich plärrte die Maus gleich mit, setzte dann auch noch einen Stinker in die Windel und somit saß ich also nach dem Wickeln um halbfünf in der Früh mit zwei so richtig wachen Minis da.

Mir wurde ganz übel, vor allem, weil ich nicht mal meinen Mann zur Hilfe bitten konnte. Zum einen ist er beruflich sehr eingespannt und braucht seinen Nachtschlaf dringend, zum anderen ist unser Kleiner zur Zeit mal wieder so auf dem Mama-Trip, dass es absolut nichts gebracht hätte, ihm den Vorschlag zu machen, doch beim Papa weiterzuschlafen.

Nun gestaltete sich die Situation aber so, dass der kleine Herr kaum bei Licht wieder in den Schlaf finden würde (zudem beschwerte er sich lautstark, dass er nun aufstehen wolle), die Maus aber wiederum bei Dunkelheit sicher anfangen würde zu quengeln, weil ihr, wachliegend in der Finsternis, langweilig wäre. Also was tun???

Ich reduzierte das Licht bis auf den Barbapapa, den ich für die Maus als Nachtlicht angeschafft habe. Den legte ich so ins Babybay, dass sie ihn und ein paar ihrer Spielsachen betrachten konnte, der Schein aber kaum zum großen Bruder ins Bett fiel.

Den kleinen Herrn konnte ich zudem überzeugen, doch noch liegenzubleiben, als ich ihm in Aussicht stellte, dass er, würde er jetzt aufstehen, auf jeden Fall tagsüber im Kindi schlafen werden müsse. Diese Option ging für ihn gar nicht und so legte er sich murrend in sein Zusatzbett und versuchte, wieder einzuschlafen.

Die Maus bekuckte sich so zehn Minuten lang ihre Sachen und wurde dann quengelig müde. Also löschte ich das Barbapapalicht, stellte die Spieluhr an und schuckelte ihren Windelpopo. Das Schuckeln mag sie gern und tagsüber kann ich sie so manchmal zum Einschlafen bewegen.

Und siehe da: schätzungsweise um viertel vor fünf schliefen beide Kinder wieder selig! Mann, war ich froh! Ich dachte schon, nun sei die Nacht für mich zu Ende…

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