Frau Kugelhochs Tipps für junge Eltern – Tipp #14

Die Sache mit den Tüten

Diesen Elterntipp möchte ich schon seit geraumer Zeit veröffentlichen, kam aber nie dazu, die entsprechenden Fotos zu machen – und hier sind sie wirklich wichtig! Ich danke übrigens schon an dieser Stelle meiner lieben Freundin merryadoc, die mir ihrerseits diesen Tipp verraten hat. Hiermit gebe ich ihn an die Welt da draußen weiter.

So, nun aber zum eigentlichen Problem: Na, wie siehts da aus, wo ihr Eure Tüten aufbewahrt? So?

Tütenchaos - alles quillt hervor, eine bestimmte Tüte, geschweige denn Tütengröße, ist kaum zu finden!

Bis vor einem halben Jahr sah es bei mir genauso aus. Ich hatte schon einiges probiert, von so einem „Tütenaufbewahrer“ vom Möbelschweden über Kisten und Kästen – aber nichts war wirklich praktikabel.

Hier kommt die Lösung:  Tütendreiecke – schnell gefaltet und seeeehr übersichtlich und platzsparend aufzubewahren.

Super praktisch, schön anzusehen und schnell erledigt!

Und? Neugierig geworden? Es geht wirklich schnell, und wenn man es ein paar Mal gemacht hat, zum Beispiel, um die vorhandenen – bzw. den wirklich „aufhebenswerten“, kleinen Teil davon –  zu falten, vergisst man es auch nicht wieder. Eine neu hinzugekommene Tüte zusammen zu falten, dauert keine Minute.

Und so geht’s:

1. Tüte glatt ausbreiten, quer legen

2. Einmal längs falten....

3. ...und noch mal längs falten. So entsteht ein langer Streifen.

4. Dann von einem Ende her in Dreiecksform "aufwickeln" - ob man lieber von den Henkeln her anfängt, oder vom Boden, bleibt einem selber überlassen - es hat beides Vor- und Nachteile. Einfach ausprobieren!

5. Irgendwann ist nur noch ein kleiner Teil übrig und das Dreieck hat so eine Art kleine "Mini-Dreieckstüte" gebildet

6. Nun das verbliebene Ende in entgegengesetzter Richtung falten, so dass eine Art "Hutform" entsteht

7. Dieses neue, dünne Dreieck wird nun in eine Öffnung der anderen, dicken Dreieckstüte hineingesteckt

8. Mit dem Daumen kann man das Dreieck gut hineinschieben...

9. ...bis es wirklich ganz hineingerutscht ist

10. Fertig! Hübsch, oder?

Mit der einen oder anderen Tüte muss man ein wenig experimentieren, wenn das Verhältnis von Länge zu Breite nicht ganz passt, aber das bekommt man schnell heraus. Dünnere Tüten eignen sich für den Anfang zum Üben besser, als die dicken, leicht störrischen. Das Schöne am Ergebnis ist:

Man sieht nun auf den ersten Blick, wie groß eine Tüte ist. Je kleiner das Dreieck, desto kleiner die Tüte.

Ich bin seitdem viel zufriedener mit meiner Tütensammlung und habe auch mehr Überblick. Ich stopfe nicht mehr wahllos jede Tüte in irgendein Behältnis, nur um nach ein paar Monaten in Tüten zu ertrinken, sondern überlege mir bei jeder in den Haushalt kommenden Tüte, ob ich sie aufheben möchte oder nicht. Im letzteren Falle falte ich sie, im ersteren wandert sie sofort in den gelben Sack oder zu den „Mülltüten“.

Und wie macht ihr das so?

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6 Gedanken zu „Frau Kugelhochs Tipps für junge Eltern – Tipp #14

  1. Ha, ich freu mich, dass ich hier mal so direkt was zu deinem Blog beitragen konnte! 😀 Ich find’s auch superpraktisch. Und wenn die Schublade zu voll wird: mittelgroße Tüten ab in den Kindergarten – unsere Erzieher freuen sich immer, Malheur-Wäsche darin zu versenken, anstatt extra Mülltüten zu kaufen.

  2. Ich bin auch begeistert! Gleich ausprobiert und dem Gatten gezeigt, der’s auch super findet. Und die Kinder werden später auch entsprechend instruiert. 🙂 Die Kindergartenidee ist auch sehr schön!

    • Ach, fein! Das freut mich immer total, wenn meine Ideen (bzw. die anderer, die ich auch für gut befinde) Anklang finden! 🙂 Schön weitersagen, dieser Tipp freut echt so gut wie jeden Haushalt!

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