Besuch bei den Großeltern

Die „Sendepause“ in der letzten Woche hatte einen Grund: Wir waren unterwegs! Leider ohne meinen Mann, der (noch) keinen Urlaub hat. Deshalb bin ich mit den Kindern kurzerhand zu meinen Eltern in den Schwarzwald gefahren und habe mich dort ein wenig von „Muttern“ verwöhnen lassen – morgens an einen gedeckten Frühstückstisch setzen, mal kein Mittagessen kochen, die Kinder das eine oder andere Mal abgenommen bekommen – das alles und natürlich auch die schönen Gespräche mit meinen Eltern – hat  dazu beigetragen, dass ich mich wirklich ein wenig erholen konnte.

Das Wetter war gut – leicht bewölkt, nicht zu heiß – so dass wir an drei der fünf Nachmittage etwas unternommen haben. Am Mittwoch waren wir zuerst auf einem netten Waldspielplatz mit Seilbahn, Rutsche, Schaukeln und Klettertunnel.

Seilbahn für die Jungs – sogar der Kurze schund sich, um den schweren Teller wieder zum Anfang zurückzuziehen

Die Maus hingegen war fasziniert von dem kurzen „Tunnel“, durch den sie sich zuerst nicht durchtraute, dann aber kaum noch wieder herauszubekommen war

Nachdem wir den Waldspielplatz verlassen hatten, fuhren wir noch kurz bei einem anderen Spielplatz vorbei, den wir auf dem Weg zwischen den Bäumen erspäht hatten. Dieser entpuppte sich als wunderschön und großzügig angelegter Wasserspielplatz direkt an einer Flussquelle, die sich ein paar hundert Meter weiter in den riesigen Stausee „Erzgrube“ ergießt.

Die Maus am Wasser

Leider hatten wir weder Sandspielzeug noch Badesachen dabei, so blieben wir nur ca. eine gute halbe Stunde, in der der Kurze es schaffte, komplett ins Wasser zu fallen. Zum Glück war es warm und der Heimweg nicht weit. 😀

Die Kinder bekam ich nur mit dem Versprechen dort weg, gleich am nächsten Tag noch einmal herzukommen. Meine Ma hatte anderweitig zu tun, so fuhr ich also tags darauf alleine mit meinen drei Rabauken los. Zuerst hatte ich ein wenig Bedenken, dass es in Stress ausarten könnte, aber der Spielplatz ist so genial angelegt, dass es überhaupt kein Problem darstellte.

Der langgezogene Spielplatz ist in drei unterschiedliche Bereiche gegliedert, die so deutlich voneinander abgegrenzt sind, dass man seinen Kindern auch sehr gut sagen kann: „Schau, hier darfst du alleine spielen und da gehst du bitte nur mit Mama (oder mit dem großen Bruder) hin.“

Ganz oben ist ein flacher Bereich mit vielen kleinen flachen Rinnsalen, dort können die Kleinsten wunderbar spielen.

…aber auch die Großen haben Spaß daran, z.B. „Boote“ dort entlangdümpeln zu lassen

Daran anschließend folgt ein Abhang, an dem das Wasser in ausgehölten Baumstämmen und kleinen Wasserfällen herunterströmt. Die Baumstämme haben kleine Wehre, so dass man das Wasser auch gut stauen kann.

Der abschüssige Bereich für die Größeren

Das Wasser sammelt sich in einem etwa knietiefen Tümpel, an dem kleine „Sprungbretter“ angebracht sind und der große Äste bzw. kleine Stämme beherbergt, die man herumziehen und z.B. Brücken damit bauen kann.

Der Tümpel

Dieser Tümpel mündet in ein Bächlein, das unter einer Brücke hindurch und wieder in einen flacheren, mit vielen vielen runden Kieseln ausgelegten Bereich hineinfließt, um dann schlussendlich unter einem hölzrnen Turm hindurch sich in den großen Stausee zu ergießen.

Links im Bild die Brücke – und das ganze in einer atemberaubend idyllischen Umgebung

Ich habe mich mit der Maus die meiste Zeit im oberen, flachen Bereich aufgehalten. Zuerst kochte sie Suppe und „fütterte“ mich dann damit.

Matschepampe!

Dort hat sie auch schnell einen Spielkameraden gefunden, der ein Dreivierteljahr älter war als sie, und es war quasi „Liebe auf den ersten Blick“ 😉 Zuerst rannten sie wie die aufgescheuchten Hühner im Gras herum und lachten sich dabei krumm und schief, dann spielten sie „Bauchvergleich“ 😀

Bauchvergleich!

Alles in allem ein wunderbarer Nachmittag an einem wunderbaren, sehr zu empfehlenden Ort. Wen es interessiert, der Wasserspielplatz befindet sich im Nordschwarzwald, und zwar  hier, am westlichen Ende des Stausees „Erzgrube“.

Am darauffolgenden Tag waren wir noch Schuhe fürs kommende Schul- und Kindergartenjahr kaufen (das ist doch wesentlich einfacher, wenn man noch jemanden, sprich meine Ma, mit dabei hat) und danach ging es nach Nagold in die Fußgängerzone zum Eisessen. Dort in der Nähe steht auch ein wunderschöner Brunnen, den Fantasietiere aus Bronze bevölkern, die extra so gestaltet sind, dass Kinder sich draufsetzen können, wie auf ein Karussell-Holzpferdchen. Leider ging mir an dieser Stelle der Akku des Fotoapparates leer, was ich sehr schade fand.

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