Beim Bruder entdeckt und für verteilenswert erachtet

„Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien,
mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit,
mehr Wissen, aber weniger Urteilsvermögen,
mehr Experten, aber größere Probleme.

Wir rauchen und trinken zu viel, lachen wenig, fahren zu schnell,
regen uns unnötig auf,
sehen zu lange fern, stehen zu müde auf,
lesen wenig, denken selten vor, halten keine Zwiegespräche mehr.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Welt reduziert.
Wir wissen, wie man den Lebensunterhalt verdient, aber nicht wie man lebt.
Wir haben dem Leben Jahre zugefügt, aber können wir den Jahren auch mehr Leben geben?

Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr zur Tür des Nachbarn.
Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns gefüllt.
Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.

Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas darzustellen als zu sein.
Wo Technik einen Text wie diesen in Windeseile in alle Welt tragen kann und wo Sie die Wahl haben:
Etwas zu ändern, oder das Gelesene ganz schnell zu vergessen.“

 

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4 Gedanken zu „Beim Bruder entdeckt und für verteilenswert erachtet

    • Aber sicher doch. Das ist ein frei im Netz „floatender“ Text, der zwar leider einen etwas zwielichtigen Ur-Verfasser hat, aber inzwischen so abgewandelt und verkürzt (und anonymisiert) ist, dass ich ihn einfach nur klasse finde.

  1. Pingback: . « Bewegtes und Bewegendes

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