Familienspiele auf der Couch

Kennt Ihr das auch? Die Kids wollen spielen, die Eltern sind müde und wollen ausruhen.  Ich glaube, es gibt in jeder Familie „Spiele“, die aus dieser Situation entstanden sind und die Bedürfnisse alle Beteiligten mehr oder weniger zufriedenstellen. Heute möchte ich Euch mal unsere persönlichen „Couchspiel – Favoriten“ vorstellen:

Da wären zuerst mal die Klassiker Arzt  und Mutter und Kind. Zu denen brauch ich ja nicht viel zu sagen. Das Schöne daran ist, so lange man als Elternteil Patient bzw. Kind (noch besser: Baby) ist, hat man nicht viel zu tun, außer ab und zu „Aua“ oder „Wääh, Wäääh“ zu rufen. 😉

Und dann gibt es da noch die selber erfundenen Spiele ohne Requisiten:

Vogelnest

Sehr einfach. Mama oder Papa liegen seitwärts auf der Couch und bilden mit ihren abgewinkelten Knieen eine Art dreieeckiges „Nest“ zwischen Beinen und Couchlehne. In dieses Nest setzen sich unsere Kleinen sehr gerne und spielen dort Vogel.

Höhle – oder wie bei uns: Pupskeller

Wir liegen mit einer Decke zugedeckt auf der Couch. Die Kids krabbeln unter die Decke und spielen dort Höhle. Wahlweise wollen sie auch, dass wir selber unseren Kopf mit drunterstecken und mitspielen, dann ist das Spiel ein bisschen anstrengender. 😉

Aus diesem Spiel ist auch das folgende entstanden:

Pupsgefängnis

Das Kind sitzt unter der Decke und wir halten es mit den Beinen fest. Es muss versuchen, sich zu befreien. Etwas anstrengender, aber sehr lustig, vor allem dann, wenn dem Erwachsenen dann doch wirklich mal ein Pups entweicht! 😀

Kitzelstrafe – Kitzelliebe

Ein Spiel, das besonders unser Mittlerer sehr liebt. Kitzelstrafe ist von mir erfunden worden für freche kleine Jungs, die mich auf der Couch ärgern. Wenn ich ihn zu fassen bekomme, halte ich ihn fest und kitzle ihn durch. Aus diesem Spiel ist dann auf Wunsch des Kurzen die „Kitzelliebe“ entstanden, die im Prinzip genau so funktioniert, aber eine entscheidende Regeländerung hat: Wenn der Gekitzelte „Stop!“ ruft, muss der Kitzler sofort aufhören. Der Gekitzelte kann also ganz nach Gusto selber dosieren, wieviel er gekitzelt wird. 🙂

Kitzelmonster / Fangmonster

…ist im Prinzip aus der Kitzelstrafe entstanden. Ein Erwachsener sitzt mit „geschlossenen“ Augen auf der Couch, die Mitspieler rennen / schleichen / wandern um den Couchtisch herum und versuchen, am Monster vorbeizukommen, ohne gefangen bzw. gekitzelt zu werden. Das macht den Kleinen immer superviel Spaß. 😀

Einmauern

Einer sitzt auf der Couch und die anderen müssen versuchen, ihn mit allen vorhandenen Kissen und Decken von unten nach oben so einzumauern, dass man ihn zum Schluss überhaupt nicht mehr sehen kann. Wenn derjenige fertig eingemauert ist, darf er sich wieder befreien. Sehr einfach, macht aber immer allen viel Spaß.

Habt Ihr auch selber erfundene Couchspiele in Eurer Familie? Erzählt doch davon! 

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9 Gedanken zu „Familienspiele auf der Couch

  1. Hach…. ich schwelge in Nostalgie….und hab Pipi in den Augen. Waren das noch schöne Zeiten, als ich meine Söhne noch viel zu Gesicht bekam… Jetzt ist der „kleine“ nur noch in seinem Zimmer, meistens am PC oder mit Freunden unterwegs. Und der Große ist schon längst aus’m Haus und meldet sich alle Jubeljahre mal…. *seufz*

    Mädchen wären da aber anders… manchmal wünschte ich mir, dass wenigstens einer davon eine Tochter wäre… na ja… Hauptsache, sie sind gesund und glücklich…..

    • Ja, ich ahne es… unser Großer verschwindet auch schon sehr oft in seinem Zimmer.. Ist schon komisch – so lange sie klein sind, wüsnchst du dir, du mögest nur ein Mal ein Päuschen haben, werden sie groß, fehlen sie dir… Verrückte Welt!

  2. Wir spielen gerne „Restaurant“:

    Wir Eltern sitzen auf der Couch, die Kinder sind die Kellner. Sie haben kleine Blöckchen und einen Stift, kommen und fragen nach unserer Bestellung. Dann gehts ab ins Kinderzimmer/die Küche, wo die Speisen zubereitet werden. Dann wird serviert 😉

    • Sehr gute Idee! 🙂 Müssen wir auch mal ausprobieren… Hihi^^ Danke für den Tipp! Bis dato haben wir das immer nur im Zimmer der Maus gespielt, wo die Spielküche steht. Aber dass sich das auf die Couch ausweiten lässt, daran habe ich gar nicht gedacht.

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