10 Wochen Slow Carb mit 10 Weeks Body Change – Ein Fazit – Teil 1

Gestern war offiziell mein letzter Loadday, d.h. 10 volle Wochen Slow Carb liegen hinter mir. Auch wenn ich noch lange nicht aufhören werde, möchte ich Euch deshalb heute eine Zusammenfassung meiner Erfahrungen mit dieser Ernährungsform geben.

Die Ergebnisse sprechen erst mal für sich: Minus 10,5 kg in zehn Wochen, wobei ich drei Wochen hatte, in denen ich keine Abnahme erzielen konnte – aus verschiedenen Gründen, die ich nachher noch ansprechen werde. Ich finde diese Abnahme unglaublich toll! Es macht sehr viel Spaß, die Pfunde purzeln zu sehen, obwohl man essen darf, soviel man will, obwohl man keinen Hunger verspürt, obwohl man einmal in der Woche alles reinauen darf, was man möchte.

In den folgenden Tagen werde ich mich noch einmal näher mit diesem in meinen Augen hervorragenden Ernährungskonzept befassen, da dieser eine Artikel sonst ellenlang werden würde. Auf folgende Punkte möchte ich intensiver eingehen und heute gleich mit Punkt 1 und 2 loslegen:

  1. Kurze Info zur Erinnerung oder für neue Leser: Wie funktioniert Slow Carb?
  2. Ängste und Vorurteile bezüglich Slow Carb
  3. Wann ist Slow Carb wirklich nichts für mich?
  4. Stolpersteine: Das sogenannte „Plateau“ und mögliche Gründe dafür
  5. Slow Carb und Stevia
  6. Wer bietet Slow Carb an und wo liegen die Vor- und Nachteile?

1. Wie funktioniert Slow Carb?

Slow = Langsam, Carb = Kohlenhydrate. Das bedeutet konkret, dass ich nur Kohlenhydrate, die sehr langsam verstoffwechselt werden, zu mir nehme. Alle „schnellen“ Kohlenhydrate hingegen sind an sechs Tagen pro Woche verboten:

  • aller Zuckerarten (Haushaltszucker, Rohrzucker, Honig, Dicksäfte, Sirups…..)
  • alle Getreide und Getreideprodukte (wegen der enthaltenen Stärken): Weizen, Roggen, Hafer, Gerste usw. und folglich auch alle Produkte daraus: Brot, Semmeln, Nudeln, Kuchen, Kekse, Frühstückscerealien, Flocken etc.)
  • Kartoffeln und Kartoffelprodukte, Reis und Reisprodukte
  • alle Milchprodukte wegen der enthaltenen Laktose, also Milch, Quark, Joghurt, Köse etc.(auch keine laktosefeien Produkte, weil der Milchzucker darin nicht entfernt, sondern nur bereits aufgespalten wurde, d.h. er wird sogar noch schneller verstoffwechselt, als intakte Laktose
  • Alkohol

Erlaubt ist hingegen alles, was den Blutzuckerspiegel nicht oder nur gering beeinflusst:

  • die sehr langsam verstoffwechselten Kohlenhydrate aus Hülsenfrüchten (Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen)
  • fast alle Gemüsearten in beliebiger Menge (Mais nur in geringen Mengen)
  • Fisch und Fleisch, sowie alle Produkte daraus, soweit nicht andere verbotene Stoffe drinstecken (Zucker bis 3% , also max. 3g auf 100g, ist erlaubt)
  • Eier in beliebiger Menge
  • Fette und Öle (Butter, Olivenöl, Rapsöl…..)
  • Nüsse, Nussmehle und Nussmuse (nicht mehr als eine Hand voll pro Tag)
  • Parmesan in geringen Mengen
  • und natürlich Kräuter und Gewürze aller Art
  • dazu die sogenannten „Turbos“ – Zitrone, Chili, Senf, Ingwer, Zimt – die allesamt die Fettverbrennung zusätzlich ankurbeln

Man darf essen, bis man satt ist, braucht also weder Portionsgrößen, noch Inhaltsstoffe, Kalorien oder sonstwas abzählen und es gibt nur sehr wenige einschränkende Regeln:

  • künstliche Süßstoffe sind wegen ihrer Gefahr, Heißhunger zu erzeugen, verboten
  • Nüsse und Parmesan nur in geringer Menge
  • abends besser keine Kohlenhydrate (dann ist der Erfolg größer)

An einem Tag in der Woche, den man selbst bestimmt, der aber immer am selben Tag liegen sollte (die meisten wählen einen Tag am Wochenende), darf man alles essen, auch die  sonst verbotenen Dinge. Das hat zwei Gründe: zum einen hält man so wesentlich besser durch (was sind schon sechs Tage?!), zum anderen bekommt so der Körper auch  die Stoffe, die er z.B. für eine gute Gehirnleistung benötigt, drittens fällt der Körper dadurch nicht komplett in einen „Hungerstoffwechsel“. Man soll also sogar an diesem „Schlemmertag“ sündigen. 🙂

Das einzige, was ich persönlich (auch aus eigener Erfahrung) am Schlemmertag nicht empfehlen würde, ist Alkohol. Hier gibt es einen sehr guten Artikel über die Gründe.

Folgend zwei Beispiele für konzeptkonforme Gerichte:

Falafel mit Tomatensoße und buntem Salat
Falafel (Bratlinge aus Kichererbsenmehl) mit Tomatensoße und buntem Salat
Würstchen mit "falschem" Kartoffelsalat (aus Steckrüben) mit Mayo
Würstchen mit „falschem“ Kartoffelsalat (aus Steckrüben) mit Mayo

2. Ängste und Vorurteile bzgl. Slow Carb

Ängste vor dieser Ernährungsform, die mir Leute mitgeteilt haben und meine Antwort darauf:

„Ich kann mir nicht vorstellen, auf Nudeln, Reis und Kartoffeln zu verzichten! Da werde ich nicht satt davon!“ 

Die Erfahrung zeigt mir (und vielen, vielen weiteren MitstreiterInnen) anderes. Ganz im Gegenteil machen die schnellen Kohlenhydrate viel schneller wieder hungrig, als deren Weglassen. Nach einem „normalen“ Essen verspüre ich meistens den Drang, noch etwas Süßes hinterherzuschieben, nach einem Slow Carb Menü bin ich satt. Einfach nur satt. Und bleibe es auch für eine deutlich längere Zeit. Und rein psychologisch gesehen fehlt mir persönlich die Beilage überhaupt nicht – zum einen hat man durch viel kurzgebratenes Gemüse genug „zu beißen“, zum anderen kann man Bratkartoffeln und Co. auch ganz gut und lecker ersetzen, wenn man sie denn unbedingt haben will – durch gebratene Pastinaken, Steckrüben oder ähnliches.

Wer es genau wissen will, muss es allerdings selber ausprobieren! 🙂

„Es ist nicht gut, so viel auf einmal abzunehmen! Damit senkt man seinen Grundumsatz und dann kommt es hinterher zum Jojoeffekt!“ 

Entgegen der Annahme vieler ist Slow Carb keine Reduktionsdiät – das bedeutet, man verliert Gewicht nicht deshalb, weil der Körper Hunger leiden muss, sondern weil der Stoffwechsel vereinfacht gesagt von einem Zucker- auf einen Fettstoffwechsel „umgeschaltet“ wird. Der Körper bekommt immer genug Nahrung und holt sich die Energie, die er benötigt, aus den Fettdepots. Zudem erhält er ja einmal in der Woche seinen Schlemmertag. Folglich senkt der Körper auch seinen Grundumsatz nicht und gerät erst gar nicht in die Jojospirale. Desweiteren ist Slow Carb eigentlich keine „Diät“ im volkstümlichen Sinne, sondern ein Ernährungskonzept. Im Prinzip kann man auch dann, wenn man sein Zielgewicht erreicht hat, in einer gemäßigten Form Slow Carb bis an sein Lebensende weiteressen.

“ Wie soll ich ohne Brot auskommen?“

Wer es ausprobiert, wird feststellen, dass ihm Brot viel weniger fehlt, als erwartet. Und wer doch mal in eine  belegte Scheibe beißen möchte, sei es, weil er es vermisst, sei es, weil ihm das für unterwegs am praktikabelsten erscheint, der findet bei den verschiedenen Anbietern und frei im Netz eine große Auswahl an konzeptkonformen Rezepten für getreidefreie „Brote“.

“ So viele Eier? Ist das nicht ungesund?“

Hartnäckig hält sich im Volksglaube immer noch das Gerücht, der Genuss von Eiern würde sich negativ auf den Cholesterinspiegel auswirken. Dieses Gerücht ist längst wissenschaftlich widerlegt. Wir haben es auch am eigenen Leibe erfahren – die Cholesterinwerte meines Mannes sind im Vergleich zum Vorjahr („normale“ Ernährung) sogar deutlich gesunken! Einen guten Artikel zum Thema findet man hier.

„Was? Kein Obst? Wo bekommst du die Vitamine her?“

Gemüse hat genauso viele Vitamine und Mineralstoffe wie Obst. Der einzige Unterschied liegt in der Menge der enthaltenen Zucker. Deshalb ist Obst nicht für eine gesunde Ernährung nötig. Wer gerne Obst isst, darf dies am Schlemmertag machen.

„Ich will nicht doppelt kochen, meine Familie macht ja nicht mit!“

Da man weder Mengen noch Kalorien zählen muss, ist es eigentlich kein Problem, die vorhandenen Rezepte zu erweitern und zu ergänzen, wenn warm gegessen wird, so dass alle satt werden und ihre geliebten Kohlenhydrate abbekommen. Zu anderen Mahlzeiten, z.B. beim Abendbrot, handhabe ich es so, dass ich zuerst den Brotzeittisch für die Kinder decke und mir dann etwas Schnelles zubereite. Entweder esse ich auch kalt (ja, das geht!), wärme mir Reste vom Mittagessen oder vom Vortag auf, oder koche etwas ohne viel Aufwand.

„Ich bin ständig unterwegs und muss mir Mahlzeiten mitnehmen oder auswärts essen, da geht das nicht!“ 

Doch, es geht. Viele Gerichte kann man gut vorbereiten und dann entweder kalt essen oder, falls vorhanden, kurz in die Mikrowelle schieben. In so gut wie jedem Restaurant findet sich außerdem etwas auf der Speisekarte, das mit kleinen Änderungen übernommen werden kann. So lasse ich z.B. bei Salaten die Brotscheiben weg, ggf. mixe ich mir mein Dressing auch selber. Oder ich bestelle bei warmen Gerichten „Bitte keine Kartoffeln dazu, dafür mehr vom Gemüse“. Geht immer. Echt. Mit der Zeit wird man immer findiger und kreativer, was solche Dinge angeht. Ich habe jedenfalls kein Problem damit, an den Slow-Carb-Tagen Essen zu gehen.

Wer noch weitere Fragen oder Bedenken anmelden möchte, darf dies in den Kommentaren gerne tun. Ich werde versuchen, sie nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten.

Alle erwähnten Inhalte habe ich mir selber angelesen und erarbeitet, sollte sich jedoch eine offensichtlich falsche Tatsache eingeschlichen haben, bitte ich um Korrektur! Ich will ja auch schließlich die richtigen Infos weitergeben! 😉

In den nächsten Tagen erfahrt ihr mehr zu den weiteren angesprochenen Punkten!

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18 Gedanken zu „10 Wochen Slow Carb mit 10 Weeks Body Change – Ein Fazit – Teil 1

  1. Hallo Alex,

    wir haben ja gestern Abend schon am Telefon ausgiebig darüber gesprochen und uns lange unterhalten (was ich übrigens so toll fand, nochmals danke dafür):) , aber ich möchte es hier auch nochmal audrücklich erwähnen:

    ICH bin wahrscheinlich das allerbeste Beispiel dafür, dass ein Mensch , der von Anfang an, seit Jahren gegen solche Diäten ist, sich dagegen wehrt -weil er eben denkt, dass er ohne Brot und Zucker nicht glücklich wird- und sich nie daran getraut hat….AAAA-BEEER!:) endlich des besseren belehrt wurde und sich am eigenen Leib davon überzeugen konnte, wie genial das eigentlich ist!

    Ich werde in meinem morgigem Beitrag auch (u.a.) davon berichten, aber hier möchte ich trotzdem schon mal was dazu schreiben, für alle anderen, die das lesen und evtl. auch skeptisch sind, oder sich unsicher.

    Habe zwar erst vor 5 Tagen damit angefangen, aber bin jeden Tag auf’s neueste überrascht und verblüfft, dass ich absolut keinen (Heiß-) Hunger habe, dass ich ja sonst immer habe bei Diäten, und mich sauwohl fühle. Ich kenne das sonst so nicht. Spätestens am 2.Tag hört’s immer auf, ich quäle mich herum, hab total Lust auf Schokolade oder auf alles was ich sehe, habe Hunger…und das macht irgendwann Frust und ich bin lustlos, quäle mich so dadurch…bis ich irgendwann wieder resigniert , frustriert und enttäuscht aufgebe. Oder -wie es jetzt die letzten 6 Wochen davor waren- es geht so langsam voran mit dem Abnehmen, dass man ebenso frustriert ist und keine Lust mehr bekommt auf die Waage zu gehen.

    Da ich ja nun mal aktuel Zeitdruck habe (wegen heiraten, Kleid muss passen und so) und da es schnell gehen muss, habe ich mich endlich dafür entschieden, es doch mal auszuprobieren. Was habe ich denn schon zu verlieren, dachte ich mir.

    Mensch, war das ne gute Entscheidung!! Ich bin so froh, dass ich damit angefangen habe. Ich hatte mich so davor gefürchtet, ich hatte richtig Schiss davor, echt jetzt!:) Niemals hätte ich gedacht, dass es so angenehm werden würde, dass die Pfunde nur so purzeln würden. Es ist echt der Hammer… hätte ich mal früher auf Dich gehört:)

    Und dieser Beitrag, den Du geschrieben hast…. der ist sowas von gut! Da steht wirklich alles drin , was man dazu wissen sollte, und wundbar erklärt.

    VIELEN VIELEN DANK , liebe Alex, dass du so eine Motivation für mich warst/bist und ich durch Dich damit angefangen habe….und dass Du mich dabei so unterstützt!

    Ich freue mich schon so auf den Tag, wo ich auch so einen Beitrag mit der Überschrift schreiben werde. Wenn ich auch schon 10 Wochen hinter mir habe. Aber ich ganz zuversichtlich und motiviert:)

    Ganz liebe Grüße
    Ayse

    • Liebe Ayse,

      ich freue mich wirklich unglaublich, dass es dir damit so gut geht und bin schon sehr gespannt darauf, was du in ein paar Wochen zu berichten haben wirst. Herzlichen Dank für Deinen langen Kommentar, der sicher auch wieder einige Zweifel zerstreuen können wird.
      Und du weißt ja: Die Slow-Carb-Hotline steht dir so gut wie immer zur Verfügung! 😉
      Auf deinen eigenen ersten Artikel zum Thema bin ich schon sehr gespannt. Viel Erfolg und einen genussvollen, erfolgreichen ersten Loadday kommenden Mittwoch wünscht Dir von Herzen

      aleXXblume 🙂

  2. Mensch, ich hatte auch immer den Gedanken, dass das doch ungesund sein muss… aber du hast das so schön erklärt und meinen Irrglauben, auch Hülsenfrüchte etc. wären verboten, ausgeräumt.
    Ab Montag nächster Woche will ich das unbedingt mal ausprobieren. Ich muss mir nur noch ein paar Rezepte raussuchen, damit ich auch weiß, was ich am Tag so esse. Gerade zum Frühstück fällt mir auf Anhieb höchstens Salat ein und für den Abend bräuchte ich ja auch noch etwas…

    Ich bin gespannt und freue mich darauf. Vielen lieben Dank für die super Erklärung!
    Liebe Grüße,
    nickel

    • Hallo Nickel, im heutigen, letzten Teil der Artikelreihe findest du auch Linktipps zu Rezepten. Und wenn Bedarf besteht, kann ich auch gerne mal ein paar Beispiele für Frühstücke, Mittagsgerichte und Abendessen posten. Schön, dass ich Deine Bedenken ausräumen konnte!
      Sehr empfehlenswert ist es auch, sich nicht alleine durchzuschlagen, sondern Mitstreiter zu finden. Wo du die finden kannst, erkläre ich ebenfalls im heute noch erscheinenden Teil.
      LG aleXXblume

      • Oh supi, ich freu mich drauf!
        Ein paar Beispiele wären wirklich gut. Gern auch Schwierigeres, nächste Woche hab ich endlich wieder ein Leben, nach all meiner Hausarbeiten-Schreiberei, und daher genug Zeit für mich 😀

        Ich hatte mal von Low Carb High Fat gehört und mich darüber belesen, aber die Variante fand ich ganz grauenhaft. Da darf man zwischen den Mahlzeiten 5h lang nix essen und auch Gemüse ist nur in geringen Mengen pro Tag erlaubt. Am Anfang darf man da so gut wie nur Fleisch, Fisch und Pilze essen, total doof.
        Aber SLow Carb, das ist echt was für mich. Vor allem die „Erlaubnis“ für einen Schlemmertag ist toll, das macht es viel einfacher find ich.
        Morgen geh ich dann direkt mal einkaufen. Ich brauch Bohnen 😀

        LG und vielen Dank!
        Nickel

      • Ok, gebongt! 🙂 Artikel kommt in den folgenden Tagen. Und Teil 3 ist quasi fast schon online… 🙂 Viel Spaß beim Einkaufen! Lg aleXXblume

      • Na das nenne ich doch mal Leserservice 😀

        (Schwer fallen wird mir übrigens der Verzicht auf meinen geliebten Cappuccino (viel Zucker) und auf Kaffee, den ich ohne Milch und Zucker nicht trinken kann.)

      • Danke! 🙂 Sitz grad eh ständig vor der Kiste… Für den Kaffee folgende Tipps: versuchs mit Stevia (kommt im heutigen Teil zur Sprache), probier Kokosmilch aus (ist erlaubt) und schau, ob es dann geht. Von jetzt auf nachher Koffein weglassen kann ganz schön heftig für den Körper sein – gibt bei vielen Leuten massive Kopfschmerzen…

      • Ohje, Kopfschmerzen will ich ja nun gar nicht haben in meiner einzigen freien Woche!
        Aber so schlimm wird es sicher nicht, denn sehr viel Kaffee trinke ich nicht (ca. 1 Tasse pro Tag) und viel Koffein ist im Cappuccino auch nicht. Aber Kaffee mit Kokosmilch klingt ziemlich lecker und hat mir grad ein Sommerbild in den Kopf gezaubert. 😀

      • Nickel, ich trinke exakt einen Espresso jeden Morgen – und wenn ich den weglasse, bekomme ich Höllenkopfschmerzen. Muss ja bei Dir nicht so sein, nur als Warnung, es könnte vielleicht so kommen…

      • Ok, ich bin gewarnt. Wird schon schiefgehen.
        Gibt ja noch Tee, den ich über alle Maßen gerne trinke.

      • Am besten ist Grüntee mit Ingwer und Zitrone. Das kurbelt den Stoffwechsel an. Aber auch alle anderen Tees sind klasse – außer mit Früchtetees, da wär ich vorsichtig, es ist Fruktose drin!

  3. Hallo!! Wir haben eine Lösung für das Kaffeeproblem gefunden – es hat auch nur 2 Tage gedauert bis wir uns daran gewöhnt haben: morgens Kaffee mit etwas Zimtpulver!! Schmeckte am ersten Tag gar nicht aber inzwischen ist es geradezu köstlich und ich trinke mehr Kaffee als vorher :0)
    Ein paar Tipps fürs Frühstück: Champignonomelett kommt bei uns voll gut an und morgen wollen wir mal Linsenbratlinge versuchen (Dosenlinsen zerquetscht und mit Ei , Gewürzen und Kräutern aus dem Garten gemischt). Dazu gibts immer frische Tomaten oder Radieschen.
    Ich hätte auch nie gedacht, dass man sooo viel darf und es gibt so viele tolle Kombinationsmöglichkeiten mit Bohnen, Linsen und Gemüse. Wenn ich Lust auf süßes bekomme (bisher fast nie!!) gibts ein Stück rote Paprika.

  4. Bin grad mitten im 10 WBC, und wenn ich sage mitten, dann meine ich genau „mitten“, da es sich um die 5 We handelt :). Mein Fazit bislang: ich habe mich weder gewogen, noch gemessen, weil ich offengestanden Angst davor hatte, ebenso Angst davor, dass ich mit diesem Gewicht leben müsste, da es ja evtl. nicht funktionieren könnte ( ich habe schon schlechte Erfahrungen mit sowas gemacht, allerdings (noch) nicht mit Low/Slow Carb). Nun habe ich das Problem, keine guten Vergleiche ziehen zu können, ich mich stattdessen nur aufs Auge verlassen muss. Und genau da liegt das Problem: selbst wenn ich abnehme(n würde), könnte ich das nicht wirklich sehen, da ich mich jeden Tag im Spiegel sehe und ich selbst der Meinung bin, dass ich von Natur aus eigenartige Körperproportionen habe, die mich immer bauchig aussehen lassen, selbst wenn der Bauch nur aus Muskeln bestehen würde. In den letzten Jahren hatte ich das noch nicht so stark, da sich mein Körper mehr oder weniger noch im Wachstum befand, aber man sagt ja, man bekommt immer die Proportionen zurück, die man als Kleinkind oder Kleinkleinkleinkind hatte und als ich in diesem alter war (habe vor kurzem Kinder und Babyvideos von mir am Strand geguckt) hatte ich schon für ein Kleinkind einen sehr muskulösen Körper, bei dem die Bauchmuskulatur bauchig nach vorne herauskugelte (die Muskelkonturen haben sich für ein kleinkind aber stark abgezeichnet, somit wusste ich, das es Muskeln waren)….dieses Bild hat sich in den letzen 3 Jahren wieder bei mir eingefunden. Klar, habe ich auch meine Depots am Bauch (deswegen mache ich 10 WBC ja), aber trotzdem merke ich, dass die Muskelkonturen durchschimmern und der Bauch unter einer relativ geringen bis normalen Bauchschicht steinhart ist. fazit: es mag ja funktionieren, aber da ich keine richtigen vergleichsmöglichkeiten habe bis ich mir einfach unsicher :(. „Warum sollte es nicht funktionieren ?“ wird sich der eine oder aqndere jetzt sicherlich fragen. Ganz einfach: vllt habe ich auch eine Schilddrüsenunterfunktion ?! Wer weiss. Ich bin jedenfalls letzte Woche beim Arzt deswegen gewesen und habe mir Blut abnehmen lassen, am Monta bekomme ich die Ergebnisse….mal schauen. Was das Fazit betrifft: Meine Freundin meinte, ich hätte schon abgenommen, aber dafür, dass es nach D!’s Aussagen schnell gehen soll bzw. man nach bereits 2 We einen Unterschied sheen sollte, finde ich, geht es ganz schön langsam voran. Warum ich das schreibe ? Ich fühle mich einfach unsicher (und wenn ich mich gewogen und gemessen hätte würde es mir noch schlechter gehen) und wollte einfach mal Erfahrungsberichte von euch hören, ob es jemanden gibt, dem es ähnlich ergeht/ ergangen ist und dennoch seine Erfolge verbuchen konnte, denn bis ich meine Blutwerte bekomme, sind noch 2 ungeduldige Tage hin ?!

    LG erstmal

    • Hallo Marcoxo, hier kann dir kaum einer Rede und Antwort stehen – wenn du viel Rückmeldung haben möchtest, würde ich Dir dringend den Beitritt zur Gruppe „Kilokegeln“ auf Facebook raten! Dort bekommst du schnell und zahlreich Rückmeldung zu SlowCarbFragen aller Art!

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