Des Krimis zweiter Teil – diesmal sogar mit Leiche

Leider hat die Geschichte mit der Abgabe der Datei in der Druckerei am Donnerstag doch noch kein Ende gefunden. Denn der Träger unserer Kita wollte, obwohl sie alle Texte schon zur Korrektur hatten, bevor ich sie eingebaut habe, das fertige Stück nochmal sehen, bevor es in den Druck geht.

Und damit begann das Elend. Aus Gründen massiver Fehlkommunikation zwischen verschiedenen Beteiligten wurde mir nie mitgeteilt, dass oben genannter Träger ein Farbkonzept hat, dem alle Publikationen unterliegen und dass das Logo des Trägers auf der Titelseite zu erscheinen hat. Zu dem erwähnten Farbkonzept kann ich nur sagen, dass es schlichtweg grauenvoll ist – mein Bruder vermutete schon, dass der hauseigene Grafiker vormals wohl eher Metzger war, oder „Optiker – und wegen Berufsunfähigkeit aufhören musste.“ 😉

Nun, lange Rede, kurzer Sinn – zu einem niedlichen Foto in Gelb- und Grüntönen sollte ich nun ein Titelblatt in Blau und Rot erstellen. *würg*

Sehr, sehr schweren Herzens entfernte ich also mein wunderbares Deckblatt und ersetzte es durch ein undurchdachtes, hässliches Konglomerat an Farben, Formen und Schriften. Es sieht jetzt nicht nur ein wenig wie ein billiger Werbeprospekt aus.

Mein Farbkonzept im Inneren der Festschrift fiel natürlich ebenfalls dem Corporate Design des Trägers zum Opfer. Fröhliche, kindgerechte Farben, erledigt von einem Schreibtisch-täter, der auf die hauseigene Optik bestand.

Ich hätte es nicht Krimi nennen sollen. Vielleicht hätte es dann auch keine Fast-Leiche gegeben. Ich bin jedenfalls traurig. Mein Baby hat die Korrektur zwar überlebt, aber jetzt sieht es eher wie ein Zombie aus. 😦

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8 Gedanken zu „Des Krimis zweiter Teil – diesmal sogar mit Leiche

  1. Der Träger ist aber nicht der berühmte mit den drei Buchstaben und dem roten Herz im Logo??? Irgendwie kommen mir die Dinge, die Du hier schreibst so bekannt vor…

    • Ja, ich bin schon etwas entnervt angesichts dieser Sache. Es ist einfach echt blöd gelaufen – und leider bestätigt sich hier wieder, was ich schon des öfteren vermutete – die Kita-Leiterin ist mit ihrem Job „leicht“ überfordert… 😦

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