Flohmarkt-Vorbereitungen

In vierzehn Tagen findet hier unser jährlicher Viertel-Hausflohmarkt statt. Jeder kann mitmachen und entweder bei sich vorm Haus oder im angrenzenden Park alles verkaufen, was nicht niet- und nagelfest ist – vorausgesetzt, er möchte sich davon trennen.

Ich habe mir schon lange vorgenommen, endlich mal die ganzen Berge von Kindersachen loszuwerden, die sich in den Jahren hier angesammelt haben. Und mit „Berge“ meine ich auch Berge. Es ist unfassbar, was hier im Haus alles rumliegt.

Heute habe ich mit den Vorbereitungen begonnen und im Garten unseren gesamten Schuhbesitz in zur Zeit nicht getragenen Größen gesichtet, sortiert und zum Teil schon mal „verkaufsfein“ gemacht.

Alle Kisten und Taschen aus dem Keller hochgeholt...

Alle Kisten und Taschen aus dem Keller hochgeholt…

...und in drei ordentliche Stapel sortiert.

…und in drei ordentliche Gruppen sortiert.

Die drei Gruppen waren „Allen zu klein“ – die verkaufe ich komplett, „den beiden Jungs zu klein“ – hier verkaufe ich einiges, hebe nur auf, was unsere Maus noch anziehen wird, z.B. Winterstiefel, die man ja doch immer doppelt braucht, falls mal was durchnässt ist.  Die dritte Gruppe ist „dem Großen zu klein, dem Kurzen zu groß“ – die behalte ich fast komplett, da der Kurze ja so gut wie alles davon auch noch brauchen können wird. Hoffe ich wenigstens.

Auf gut Deutsch: Knapp mehr als die Hälfte aller Schuhe werden wir wohl weiterhin irgendwo unterbringen müssen, aber die andere Hälfte kann weg. Da es hauptsächlich Größen zwischen 19 und 25 sind, sind die meisten von ihnen auch noch sehr gut erhalten – in dem Alter wachsen die Knirpse ja noch recht schnell aus ihren Sachen raus.

Nun liegt noch viel Putzerei vor mir und dann das Durchwühlen der Klamottenkisten. Da sieht es nämlich genauso aus. Und die ganzen Minihöschen, -kleidchen und -hemdchen werde ich dann noch waschen müssen, bevor ich sie feilbiete. Puh. Ne Menge Arbeit. Aber was weg muss, muss weg. 🙂

Habt ihr ’ne Ahnung, was man für gebrauchtes Schuhwerk noch so verlangen kann? Ich denke, es bewegt sich im „Paar Euro“-Bereich…

 

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4 Gedanken zu „Flohmarkt-Vorbereitungen

  1. Also hier auf den Kinderflohmärkten bezahle ich drei bis fünf Euro für noch recht gut erhaltene Schuhe. Nicht getragene Markenschuhe (zb. Wolfskin) gibt es für zehn bis fünfzehn Euro. In unserem Dorf ist das Angebot größer als die Nachfrage. Und wenn ich mehrere kaufe, dann geben die netten Damen sogar noch Rabatt. Ich denke, dass es daran liegt, dass sie ihren Kram auf keinen Fall wieder mit nach Hause nehmen wollen.

    • Aha, super, vielen lieben Dank für die genaue Info. So ähnliche Erfahrungen habe ich auch gemacht. Also werd ich die Preise auch so ähnlich ansetzen. Und ggf. nachlassen bzw. Mengenrabatt geben werde ich sicher auch – ich will ja auch möglichst viele loswerden. 😉

    • Danke Dir! 🙂 Ich finde es unglaublich schwer…. zum einen weiß man ja selber, was die Sachen neu gekostet haben, zum anderen weiß man aber auch, was man bereit ist, für gebrauchte Kleidung zu investieren… ich will aber auch nicht gleich zu niedrig ansetzen, denn die Leute handeln ja auch noch…. aaaah! Das ist das, was ich an Flohmarkt stressig finde! 😉

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