Oweh!

…jetzt habe ich Euch wochenlang kein Sterbenswörtchen geliefert und alles brach liegen lassen…. das tut mir leid!

Es bleibt, seit ich wieder arbeite, einfach nur sehr wenig Zeit über, die ich konstruktiv nutzen könnte. Genau die Zeiten, in denen ich ungestört schreiben könnte, sind eben auch die Zeiten, in denen ich ungestört arbeiten kann – und das hat nun mal Vorrang.

Meinen kompletten Alltag musste ich in den letzten Monaten umorganisieren, damit alles reibungslos läuft. Es ist eine ganz schöne Herausforderung, Mann, Kinder, Haushalt und Job unter einen Hut zu bringen, und so ganz zufrieden bin ich mit dem augenblicklichen Stand der Dinge noch nicht. Aber eins muss auch gesagt sein: den Job aufgeben würde ich auf keinen Fall wieder wollen.

Diese Schule, meine Traumschule, meine erste Wahl auf dem Versetzungsantrag, ist und bleibt auch nach einem halben Jahr in meinen Augen immer noch eine Traumschule. Sicher, es ist keine freie Schule, keine Montessorischule, kein schniekes Projekt. Es ist eine „stinknormale“ staatliche Realschule, aus der ihr Chef aber so viel macht und herausholt / hineinsteckt, wie nur möglich. Und das spürt man an allen Ecken und Enden. Abgesehen davon, dass meine Kollegen durchweg sehr nett sind und ich mich einfach wohl fühle.

Was mir im Moment mehr Sorgen macht, sind die Kinder – meine eigenen. Die finden es weniger toll, dass Mama nun wieder arbeitet und so wenig Zeit hat. Es ist kein Riesendrama, aber ich spüre es schon, merke es ihnen an, dass es sie belastet. Auch sie müssen sich eben erst an den neuen Zustand gewöhnen. Und was mich zusätzlich beschäftigt, ist, dass dieser Zeitmangel sich eben auch teilweise darauf auswirkt, in wie weit ich mich um Situationen kümmern kann, die aus dem alltäglichen Rahmen fallen. Das eine Kind schreibt eine Schulaufgabe, das andere hat Stress in der Kita, das dritte mit sich selber – und ich weiß nicht so wirklich, wie ich mir für all diese kleinen Probleme Zeit nehmen soll, obwohl ich es wirklich will!

Hm. Trotzdem habe ich manchmal auch das Gefühl, dass ich jetzt fast mehr auf die Reihe bekomme als vorher. Einfach, weil ich so im Fahrwasser bin, dass ich gleich auch noch dies, jenes und das erledige, anstatt mich mal aufs Sofa zu setzen und auszuruhen. Aber das sind eher so Haushaltsdinge. Die sind ja letztendlich trotzdem nicht so wichtig wie die Kinder.

Mir bleibt nichts anderes, als abzuwarten, zu optimieren, Dinge einfach liegen zu lassen, wenn ein Kind mich braucht und zu hoffen, dass sich unser neues Leben im nächsten halben Jahr noch vollends einpendeln wird.

Und dann pendelt sich vielleicht – hoffentlich – auch das mit der Bloggerei wieder ein. Schade wärs, wenn hier alles einschliefe. 😦  Ich hoffe, ihr seid noch da?

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6 Gedanken zu „Oweh!

  1. Ich bin noch da und komme selbst aufrgund von Zeitmangel momentan nicht zum bloggen. Aber das wird schon wieder 🙂 Bei uns beiden.
    Und ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass sich bei euch daheim alles zum Besten hin entwickelt. War es selbst gewohnt, dass meine Mama immer zu Hause ist und ich sie jederzeit anrugen kann, wenn ich eine Frage habe. Und als sie dann wieder arbeiten war und ich dann auch schon über 20 und daheim ausgezogen, war das für mich eine riesen Umstellung. Ich habe dafür aber die freie Zeit und die Gespräche mit meiner Mama umso mehr schätzen gelernt. 🙂

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