Fuhr Elvis einen BMW?

Am Muttertag waren wir mit unseren Kindern in der BMW-Welt München unterwegs und es war wirklich einiges geboten!

Wir traktierten Rennsimulatoren mit unseren eher unterirdischen Fahrkünsten, die Kids krabbelten in sämtliche ausgestellte Autos und hüpften auf einer „Energiematte“ rum, die von ihr registrierte Tritte vor den Augen der Kinder in ein (Werbe)Bild verwandelte.

Meine Güte - die armen Autos sind dem Untergang geweiht....

Meine Güte – die armen Autos sind dem Untergang geweiht….

Sowas sollten wir Zuhause haben - und nur wer hüpft, sieht den TV-Bildschirm - oder so

Sowas sollten wir Zuhause haben – und nur wer hüpft, sieht den TV-Bildschirm – oder so

Im Museum nebenan gibt es jeden letzten Sonntag im Monat eine Bastelaktion. Unsere Kids haben wirklich alles begeistert gebastelt, was im Angebot war – wir hatten quasi eine Stunde lang „frei“ 😀

Der Große beklebt einen Schlüsselanhänger aus Filz

Der Große beklebt einen Schlüsselanhänger aus Filz

Was das alles mit Elvis zu tun hat? ganz einfach: Direkt am Eingang zum BMW-Museum stand eine Garderobe voll mit Seventies-Klamotten, Perücken, Hüten, Brillen, Bling-Bling etc. Man konnte sich nach Lust und Laune verkleiden und wurde dann vor einem alten BMW fotografiert. Und das kam bei uns dabei raus: 😀

Elvis lebt... und er hat 'ne coole Familie! :D

Elvis lebt… und er hat ’ne coole Familie!

Diesmal ein Familienfoto ohne Passwort – es erkennt uns eh keiner! 😀

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Tipp: Ausflug auf den Waldspielplatz

Wir waren gestern ganz spontan wieder einmal auf dem wunderschönen Waldspielplatz in Pöring und haben das spätsommerliche Traumwetter ausgenutzt, um ihn aufs Neue unsicher zu machen – wahrscheinlich wohl das letzte Mal in diesem Jahr.

Es wurde viel auf dem tollen Kletterparcours geklettert….

…und während sich die beiden Jungs das Gitter selber erkletten mussten…

…setzte ich die Maus einfach rein…

…und sie genoss die Aussicht…

…genau wie ihr großer Bruder bei der Brotzeit.

Wir waren fast drei Stunden dort und es kam so gut wie keine  Langeweile auf.

Der Platz ist unheimlich weitläufig…

…und bietet neben dem schon erwähnten und gezeigten Klettergrüst noch viele viele tolle Spielgeräte: Reifenschaukeln, normale Schaulkeln, eine Kleinkinder-Schiffsschaukel, ein Karussell, eine Rutsche, eine Rohrrutsche, eine Seilbahn und noch so einiges mehr. Das ganze in einem lichtdurchfluteten Laubwaldstück, das einfach eine wunderschöne Atmosphäre auf den ganzen Platz zaubert:

Spätsommerfeeling auf dem Waldspielplatz

Es gibt übrigens viele Tische und Bänke zum Picknicken, sogar eine Hütte und einen überdachten Sitzplatz, falls es mal tröpfeln sollte, sowie eine Grillstelle. Auch ein Dixiklo findet sich dort, so dass man nicht Gefahr läuft, über unerwünschte Häufchen zu stolpern.

Somit ist er auch wunderbar geeignet, um dort Kindergeburtstage zu feiern – gestern waren mindestens zwei Geburtstagsgesellschaften und eine Pfadfindergruppe (oder so ähnlich) da, was aber durch die Größe des Spielplatzes überhaupt nicht störte.

Der gesamte Spielplatz ist mit einer Holzbarriere eingezäunt, die für kleinere Kinder zwar kein Hindernis darstellt, aber trotzdem einen guten Orientierungspunkt für die Kids darstellt. Bei uns lautet die Regel: Nie hinter den Zaun!, was eigentlich recht gut klappt.

Alles in allem eine sehr empfehlenswerte Location für Familien mit Kindern von 0 bis mindestens 11 1/2 Jahre. 😉

Sonntagsfreuden

Gestern war so ein richtig toller Tag. So ein „Schwuppdiwupp“-Tag, wo Dir alles leicht fällt, wo alles ein bisschen sonniger erscheint. Ein Tag, an dem sogar die Kinder spüren, dass es heute nicht lohnt, sich alle fünf Minuten in die Haare zu kriegen und alle irgendwie eine Spur lockerer sind als sonst.

Dieser Tag begann wie immer am Wochenende um kurz nach sechs mit einem müden Mäuschen, das aus den Federn in meine Arme kroch, sich an mich schmiegte und leise „Bu“ flüsterte. Wir schlichen uns dann nach unten auf die Couch, wo wir im Halbdunkel eine Dreiviertelstunde vor uns hin stillten und dösten.

Irgendwann verkündete die kleine Madam: „Fertig!“ und dann begann der eigentliche Morgen. Wir machten uns was zu trinken, ich stellte Dinkelbrezelchen zum Knabbern für die Minis hin, damit sie die Zeit bis zum Familienfrühstück um neun gut gelaunt und ohne Magenknurren hinter sich bringen konnten.

Dann schaltete ich irgendwann auf Aufforderung der Kleinen den Fernseher an – ja, ich gebe zu, am Wochenende ist morgens das TV-Gerät unser Babysitter. Das wird so mancher schlimm finden, aber ich weiß keine andere Lösung, wie ich noch zu einer Mütze Schlaf kommen soll, die ich aber einfach dringend brauche. Ich schnorchelte dann also auf der Couch vor mich hin, ab und an unterbrochen von einem „Mama, zu Ende, vorspulen bitte!“  (wir nehmen das Morgenprogramm von KIKA und SuperRTL auf und so können die Kids gucken, wozu sie Lust haben und müssen nicht blöde Werbung oder Inhalte, die sie gar nicht interessieren, konsumieren). So gegen halbneun stand ich auf und richtete das Frühstück. Die Maus half sehr engagiert und niedlich mit.

Gegen Neun gab es dann wie immer Sonntagsfrühstück mit besonderen Schmankerln wie z.B. Schokoaufstrich für die Kids (das gibt’s wochentags bei uns nicht).

Der Vormittag lief wie meistens so locker-dümplend vor sich hin, alle sind im Schlafanzug und machen, wozu sie Lust haben (oder wozu sie von den Kids genötigt werden 😉 ) : Bücher (vor)lesen, Spiele spielen, LEGO bauen die Kleinen (oder eben auch die Großen…) und iPadGucken, Lesen, Bloggen etc. die Großen.

Gegen Mittag rafften wir Eltern uns dann auf und richteten ein Picknick her, zogen uns und die Kids an, holten die Räder heraus und machten uns auf den Weg zum Drachenfest im Riemer Park.

Das Wetter war bombig, wunderschöne Herbstsonne und blauer, schäfchenbewölkter Himmel:

Der Himmel war voller Drachen – kleine, große, einfache und kunstvolle.

Ein besonders schönes Exemplar

Der Kurze entschied, kaum, dass wir angekommen waren: „Hunger! Wir picknicken! Da oben!“ Also marschierte die ganze Truppe den Rodelhügel hinauf, wir breiteten unsere Picknickdecke aus und schmausten und guckten und spielten „Ich sehe was, was Du nicht siehst!“.

Brotzeit!

Das Drachenfest von oben gesehen

Nach dem Essen rannten wir den Berg wieder runter, was für sich allein schon eine Riesengaudi war, und machten uns ans Entdecken des Fests. Da gab es Drachen-, Windhosen- und Bumerang-Workshops, eine gemütliche Pausenecke mit Liegestühlen und viele viele Bewegungsspiele für die Kinder.

Da wir alle nicht so Lust hatten, ewig an etwas zu basteln, vergnügten wir uns anderweitig:

Da wurde gerutscht…..

…und gehüpft,…

…noch mehr gehüpft…

…Kugelbahn gebaut…

…und auf Schildkröten geritten.

Als dann alles mal ausprobiert und vieles auch für gut befunden wurde („Mama, so eine Kugelbahn will ich auch vom Christkind!“ / „Mama, ich brauch mal den Fotoapparat, ich will den Pogostick fotografieren, so einen will ich auch haben!“), schwangen wir uns wieder auf und in die Gefährte (der Große war mit seinem Riesenkettcar untwerwegs – es beeindruckt mich immer wieder, welche Strecken er damit zurück legt!) und es ging weiter zum Spielplatz, der ebenfalls in dem ehemaligen BUGA-Gelände liegt und sehr schöne, vielfältige und z.T. auch ungewöhnliche Spielmöglichkeiten bietet.

Die Maus durfte für diesen Weg auf dem Zweitsitz des Kettcars mitfahren, dafür bekam der Kleine den Fotoapparat in die Hand und durfte aus dem Anhänger heraus fotografieren:

Blick aus dem Anhänger

Auf dem Spielplatz wurde dann gleich wieder Energie freigesetzt, was das Zeug hält:

Die Rohrrutsche rückwärts hinunter für die Jungs…..

…die kleinere Rutsche vorwärts für die Mädels….

…und dann klettern….

…klettern…

…klettern!

Gegen vier traten wir mit drei müden Kriegern die Heimfahrt an. Zuhause war danach noch Haareschneiden für die beiden Kleinen und Badewanne für alle drei angesagt. Lief aber alles ohne größere Terroranfälle, wunderbar!

Leider mussten mein Mann und ich abends noch packen, weil er blöde fünf Tage lang auf Dienstreise ist – der Arme musste heute morgen schon um 4:30 Uhr aufstehen und um 5:30 Uhr aus dem Haus….. 😦

Trotzdem war es ein insgesamt gesehen wunderschöner Sonntag, an den ich mich noch lange und gerne erinnern werde.

Football mit den Munich Cowboys

Am Freitagabend waren der Göttergatte und ich im Kino und bekamen dort von einer Truppe Cheerleader fünf Freikarten für das letzte Spiel der Saison der „Munich Cowboys“ am Samstag, also gestern, geschenkt.

Und da wir eh schon immer mal ein Footballspiel live sehen wollten, ergriffen wir spontan die Chance, packten alle Racker und uns selber wetterfest ein und fuhren gemeinsam mit dem Papa und dem besten Freund des Großen los – allerdings nicht zusammen, da wir nicht alle in unser Auto passten, also machte sich eine Abordnung per ÖPNV auf den Weg.

Begrüßung und Spieleröffnung

Das Wetter spielte zum Glück mit und es regnete nicht. Die Kids hatten viel Spaß, weil sie sich gut frei bewegen konnten – wir waren nicht auf der Tribüne, sondern unten direkt am Spielfeld.

Die Munich Cowboys beim Briefing – keine Ahnung, wie man das beim Football wirklich nennt

Ein Spieler beim Training – toll fotografisch eingefangen vom Papa des Großen

Aufgrund der anwesenden kleinen Kinder konnte ich dem Spiel zwar nicht ununterbrochen aufmerksam folgen, aber es machte trotzdem viel Spaß, dem Gerangel auf dem Grün zuzusehen! Die Munich Cowboys spielten gegen die Allgäu Comets und klar waren wir natürlich für unseren „Heimatverein“. 😉

Was für ein Durcheinander! Beeindruckend, dass dabei noch ein Spiel nach klaren Regeln möglich ist…

Hier sechs der sieben Ausflügler – der siebte stand hinter der Kamera

Alles in allem war es ein wirklich netter, wiederholenswerter Ausflug! Ach ja, und die Cowboys haben ihr Spiel übrigens gewonnen und sind damit ihrem Ziel, in der kommenden Saison in der ersten Liga weiterspielen zu können, einen entscheidenden Schritt näher gekommen. So wie ich das gestern verstanden habe, kommt es jetzt noch auf den Ausgang des Rückspiels im Allgäu an…

Ausflugstipp in München für Familien mit Kindern – Poschinger Weiher

Gestern waren wir zum zweiten Mal dort und sind weiterhin sehr begeistert. Der Poschinger Weiher befindet sich in Unterföhring und wartet mit einer Menge kinderfreundlicher Details auf. 

Allem voran möchte ich hier den wunderbaren alten Baumbestand erwähnen, der diesen Ort zum einen sehr lauschig und idyllisch macht, zum anderen aber ganz praktischerweise viiieel Schatten spendet – und das sogar im Wasser! 

Ein schattiges Plätzchen im seichten Uferbereich

Es gibt eine Stelle, an der der ohnehin sehr flache Weiher mit Sand aufgeschüttet wurde und an der auch kleinste Kinder recht gefahrlos spielen können, da das Wasser auch eineinhalb Meter vom Ufer entfernt noch eher Pfützencharakter hat – warm und seicht und mit weichem Sandboden. Und diese Stelle liegt, wie schon erwähnt, am Nachmittag auch noch wunderbar im Schatten.

Auch weiter drin ist es noch sehr flach

Obwohl gestern bei strahlendem Sonnenschein wirklich viel los war (der Parkplatz, der 1,50 Euro kostet, war komplett belegt), fand ich es weniger trubelig, als beispielsweise im Michaelibad, das an solchen Tagen einfach nicht mehr tragbar ist, weil das Kleinkindbecken dermaßen überfüllt ist, dass einem jeglicher Spaß vergeht. 

An diesem Tag war der Himmel bedeckt und entsprechend weniger los – aber auch wenn es voll ist, macht es noch Spaß

Weiter vorne auf der gegenüberliegenden Seite gibt es einen Platz, an dem ein langes Seil an einem Uferbaum befestigt ist. Dort können sich die größeren und des Schwimmens mächtigen Kids wie Tarzan ins Wasser schwingen. 

Der „Seegarten“, ein Biergarten auf dem Gelände, bietet familienfreundliches Essen zu fairen Preisen und auch ein Stieleis kann man sich dort holen. 

Desweiteren ist noch ein Kinderspielplatz zu finden, der sich ganz in der Nähe des Sandufers für Kleinkinder befindet. Auch ein Toilettenhäuschen, in dem ich an beiden Wochenenden Klopapier vorfand, ist vorhanden.

Alles in allem ein herrlicher Platz zum Entspannen und Wohlfühlen! Absolut empfehlenswert. 

Sich treiben lassen und den Sommer genießen – das klappt hier wunderbar!

Ausflug in den Bayernpark

Gestern waren wir alle Mann hoch plus Schwiegereltern zum ersten Mal im Bayernpark in Reisbach.  Ich kenne einige solcher Parks, wie den Europapark Rust, das LEGOland und Disneyland in Orlando. Jeder hat seinen Reiz, aber der Bayernpark gefällt mir wirklich sehr gut!

Fast überall stehen viele, viele schöne Bäume

Zum einen ist er landschaftlich wirklich wunderschön gelegen – mitten in den sanften, bewaldeten Hügeln, die diese Gegend ausmachen und damit zum einen sehr hübsch anzuschauen, zum anderen hervorragend schattig bei gutem Wetter! Die vielen Bäume machen echt was aus, das ist was ganz anderes als diese auf der flachen Wiese aus dem Boden gestampften Parks wie Rust oder LEGOland.

Unser Kurzer auf seinem "Motorrad"

Zum anderen empfinde ich das Angebot an „Attraktionen“ als sehr familienfreundlich, will heißen, es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei – von der Zwergeneisenbahn für die Kleinsten über eine moderate „Kinderachterbahn“, die schon Dreijährige fahren dürfen, Wildwasserrafting für die ganze Familie, lauschige Fahrt auf einem „Raddampfer“ für die älteren Semester und ab demnächst auch einen

Der gerade im Aufbau befindliche "Freischütz"

Riesen-superduper-looping-pipapocoaster für die sensationslüsternen Teenager und junggebliebenen Erwachsenen. Und natürlich noch ne Menge mehr wie Spielplätze, Kettenkarussell, Hüpfburgen, zwei Sommerrodelbahnen, und allerlei Fahrgeschäfte. Außer den Sommerrodelbahnen und ein paar Elektro-Krankenfahrstühlen-Easyridern für die Kleinen ist alles inbegriffen im wirklich humanen Eintrittspreis von 13,50 Euro für alle ab 140cm, 11,50 Euro für alle über 100cm und 10 Euro für Senioren.

Gut fand ich auch, dass es nicht nur Gastronomie gab, sondern auch schöne Sitzecken für selber Mitgebrachtes – Tische, Bänke, im Schatten oder in der Sonne, ganz nach Belieben. Alle Nas lang gibt es Parkbänke, so dass die vor einem Fahrgeschäft auf Teile der Familie Wartenden es sich auch bequem machen können, es gibt 5 Wickelräume und die Parkbahn hat extra einen Gepäckanhänger, in den man den Kinderwagen stellen kann, wenn man mitfahren möchte.

Tretautos auf Schienen - Muckipower ist gefragt!

Spaß gemacht hat es allen in unserer Familie, der 11 Monate alten  Maus, dem fast vierjährigen Kindergartenbub, dem angehenden Teenager des Hauses, den Eltern im besten Alter sowie den Großeltern über 60. Und das will was heißen, gehen doch im Alltag hier die Bedürfnisse oft diametral auseinander….

Auch die "einfachen" Vergnügen wie Klettergerüst und Hüpfburg wurden eifrig bespielt

Fazit: Wir waren sicher nicht das letzte Mal da! Angedacht ist ein weiterer Besuch zum Geburtstag des Kleinen, der zwei Mal bitterlich weinen musste, weil die Wildwasserbahn und die Achterbahn „erst ab 4 Jahre“ erlaubt waren und der große Bruder fahren durfte, er aber nicht. Also: wer vier ist, muss da dringend wieder hin! 😉

Ach ja, und Tiere gibt es auch noch! Einen See mit Enten und riesigen Fischen, die man auch füttern kann, ein Berberaffengehege und Rehe. Vielleicht gibts ja sogar noch mehr, ich hab gar nicht alles gesehen! 🙂