Hatte ich eigentlich schon mal erwähnt,..

…wie öde ich diese doofen Gewinnspiele auf manchen Blogs finde, bei denen es doch letztendlich nur darum geht, die Blog-URL in möglichst vielen Ecken des Netzes zu verbreiten?!

„Du kannst mitmachen, wenn du…. meine Seite auf dem Gesichtsbuch likest / einen Link auf deinem Blog postest… blablabla…“

Als ob es im Leben darauf ankäme, wieviele Leute ein Blog lesen.

Versteht mich nicht falsch, ich freu mich über jeden und jede, die hier mitliest und noch viel mehr über jeden noch so kleinen Kommentar. Trotzdem würde ich niemals meine Seele verkaufen, nur damit es ein paar mehr werden.

Und ich les‘ diese anderen Blogs übrigens trotzdem. Nur bei so einem Gewinnspiel, da würde ich nie mitmachen.

Bei mir könnt ihr ein Lächeln gewinnen… oder auch mal einen lauten Lacher. Oder einen interessanten Gedanken. Einfach nur so, ohne Bedingungen. 😉

Bloggen mit der WordPress-App

Zur Zeit bin ich darauf angewiesen, mit dem iPad zu bloggen, da ich meinen Laptop durch das letzte Ubuntu-Update irgendwie gehimmelt habe. Mein Liebster ist zum Glück grade dran und setzt ihn mir neu auf.
Leider lässt sich mit der App von WordPress nur sehr rudimentär bloggen, so kann ich zum Beispiel keine Fotos mitten in den Text einbauen, sondern nur ganz oben oder unten drunter. Außerdem lassen sich die Fotos nicht untertiteln.
Deshalb bitte nicht wundern, dass die Artikel hier zur Zeit weder den gewohnten Standard haben, noch die gewohnte Häufigkeit….
Mein Laptop sollte aber spätestens Montag wieder laufen, dann wird es wieder besser.

Ins Netz gegangen #2 – To Do’s, so weit das Auge reicht

„Ich kann nur sagen, seit ich Kinder habe, ist mein Leben eine To-Do-Liste, die abgearbeitet werden muss.“

Ein sehr erheiternder und wahrer Artikel übers Mutterdasein von Frau Mutter.

Und ich mach jetzt mal die Augen zu! Wie schön! Kein Staub, keine Spielzeugberge, kein Wäschekorb…

Mein Standpunkt #3: Für mehr Toleranz

Vorurteile gegen Fremde(s) – wer will sich sowas schon gerne vorwerfen lassen? Kaum einer unter uns würde wohl von sich behaupten bzw. offen zugeben, fremdenfeindlich zu denken.

Und doch gibt es so viel Ablehnung, so viel Misstrauen, so viel regelrechten Hass gegen Fremdes im Netz, dass es einen schaudert. Wenn man die Kommentare zu diesem oder auch zu diesem Artikel liest, schlägt einem blanke Wut und Abfälligkeit erster Güte entgegen. Und das, obwohl schätzungsweise mindestens 90% der Gegner (hier von Osteopathie und von Montessoripädagogik) überhaupt keine Ahnung vom Thema haben, noch nie in Kontakt damit gekommen sind und sich somit keinerlei fundierte persönliche Meinung bilden konnten.

Und jetzt sage mal einer, das seien keine Vor-Urteile. Das ist m.E. Misstrauen gegen Fremdes übelster Sorte. Und kaum schreit einer „Nieder mit dem Schund!“, stimmen gleich zehn andere mit ein, holen ihre verbale Mistgabel raus und laufen Sturm gegen die Befürworter (Übrigens allesamt Leute mit persönlichen Erfahrungen zum Thema).

Kein Problem habe ich selbstverständlich damit, wenn jemand von einer Sache nichts hält, weil er selber schlechte Erfahrungen damit gemacht hat oder andere glaubwürdige Quellen kennt, die selbiges bestätigen. Kritik ist wichtig und wünschenswert, so lange sie begründet werden kann. Denn dann, und nur dann wird echte Diskussion möglich.

Die oben erwähnten vorurteilsbelasteten und unbegründeten Aussagen jedoch finde ich höchst bedenklich, vor allem, wenn man weiß, dass da auch durchaus Leute drunter sind, die objektiv als „gebildet“ gelten, weil sie z.B. erfolgreich ein Hochschulstudium absolviert haben.

Gerade hier in Deutschland, wo seit 50 Jahren angeblich alles dafür getan wird, die Menschen zu toleranten, global denkenden Individuen heranzuziehen, sind die Hetze gegen das Unbekannte oder das Neue, das „Sich Echauffieren“ über alles und jedes, egal ob man davon irgend einen Schimmer hat oder nicht, für mein Dafürhalten schlimmer denn je zuvor.

Es ist mir unbehaglich, wenn ich das mitansehen muss. Es mutet mich mittelalterlich an, ich denke da an Scheiterhaufen und Inquisition. Wo kommen wir noch hin, wenn weiterhin fröhlich drauflosge“basht“ wird, was das Zeug hält? Diese Negativität tut uns allen nicht gut. Sie verhindert echte Auseinandersetzung, echte Diskussion, echten Wissenszuwachs. Und echten Kontakt.

Mein Standpunkt #1: Osteopathie – eine heiß diskutierte Therapieform

Beim Kinderdoc, den ich eigentlich sehr gerne lese, tobt gerade wieder mal eine Diskussion über das Thema Osteopathie. Leider hält der Kinderdoc davon überhaupt rein gar nichts und stellt sie mit Homöopathie und Esoterik unter einen Hut. Keine Ahnung, wie und warum er zu einer solch, doch eher fanatisch anmutenden Negativmeinung gekommen ist. Fundiert kann sie jedoch m.E. nicht sein.

Wer bei mir schon länger mitliest, weiß, dass ich sehr viele gute Erfahrungen mit der Osteopathie gemacht habe. Aus diesem Grunde konnte ich mich auch nicht zurückhalten und diskutiere mit.

Eine meiner Antworten möchte ich gerne auch Euch, meiner werten Leserschaft, zukommen lassen, da ich sie für sehr wichtig halte:

„Ob wissenschaftliche Studien glaubhaft sind oder nicht, darüber brauchen wir uns hier gar nicht den Kopf zu zerbrechen – denn dass es in allen medizinischen und auch anderen wissenschaftlichen Bereichen Studien gibt, die fragwürdig sind, das wissen wir alle.
Ich persönlich brauche keine Studie, weil zwei mir sehr vertraute Personen (eine Physiotherapeutin, ein Arzt) Osteopathie betreiben und ich deren Erfolge hautnah miterlebe. Wenn Patienten sich jahrelang mit Schmerzen von einem Arzt zum anderen geschleppt haben und dann nach zwei Sitzungen beim Osteopathen schmerzfrei ausfstehen und vor allem schmerzfrei bleiben, wenn Kinder mit Spastiken plötzlich normal gehen können und der Spasmus Stück für Stück verschwindet, wenn Kinder mit massiven Entwicklungs- und Konzentrationsstörungen plötzlich in der Schule um zwei Noten besser werden, wenn Mütter, die nach der Entbindung tage- und wochenlang rasende Kopfschmerzen hatten und die Schmerzen unter der Behandlung von jetzt auf nachher verschwinden, wenn Säuglinge wochenlang jedesmal panisch schreien, wenn man sie in den MaxiCosi packt, und sie dann nach ein, zwei Behandlungen auf einmal friedlich drin einschlafen, dann weiß ich, dass es funktioniert. Und das kann mir und diesen glücklichen Menschen kein noch so kritisch und negativ eingestellter Kritiker nehmen.
Ich finde es nur sehr, sehr schade, dass durch solche Einstellungen z.B gerade eines Kinderarztes vielen kleinen Menschen eine Möglichkeit genommen wird, die vielleicht geholfen hätte. Ich behaupte weder, dass Osteopathie immer hilft, noch dass sie gegen alles hilft, aber das kann wohl keine Therapie der Welt behaupten und trotzdem werden sie alle angewendet, in der Hoffnung, dass sie anschlagen. Gebt auch der Osteopathie diese Chance!“

Das A und O beider Sache ist allerdings der Therapeut selber. Denn wie immer und überall gibt es solche und solche. Und es gibt auch unterschiedliche Schulen und Ansätze. Sicher sind da auch schlechte dabei, keine Frage.

Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung heraus immer wieder betonen, dass die Behandlung bei einem guten Osteopathen wahre „Wunder“ bewirken kann – Wunder im Sinne von „schulmedizinisch war aber nichts nachweisbar“. Sprich, dem Patienten ging es schlecht, jetzt geht es ihm wesentlich besser oder sogar sehr gut, aber der klassische Schulmediziner hat vorher nie etwas „gefunden“. Leider steht der klassische Schulmediziner da oft auf einem sehr, sehr arroganten Podest mit der Aufschrift „Wo ich nichts finde, da ist auch nichts.“ Dass der Patient jedoch Schmerzen oder andere Unannehmlichkeiten und Beschwerden hat und für seinen eigenen Körper der kompetenteste und glaubwürdigste aller Ansprechpartner ist, das scheinen viele zu vergessen.

Wer übrigens einen guten Osteopathen sucht, der ist hier schon mal ganz gut beraten. Ich kann natürlich nichts garantieren, aber die Chancen stehen gut, Glück zu haben.

Ein wichtiges Kriterium für die Qualität ist übrigens auch der Umgang mit Terminen. Ein Osteopath, der mit dem Kunden gleich mal „drei (fünf, zehn…)Termine“ ausmachen will, ist nicht auf die Gesundheit seiner Patienten aus, sondern auf deren Geld. Ein guter Osteopath schaut sich den Patienten an und klärt, ob er in dem speziellen Falle etwas ausrichten kann oder nicht und dann gibt es erst mal einen einzigen Termin. Nach diesem wird Minimum 10 Tage abgewartet, bis ggf. ein Folgetermin ausgemacht wird.

Nicht wundern…..

….ich experimentiere gerade mit einem neuen Outfit für die Seite herum. Das sieht im Moment sehr kurios aus, wird sich aber wohl noch mehrmals ändern, bis ich es so habe, wie ich es auch möchte. Hauptsächlich habe ich das alte Theme hinter mir lassen wollen, weil mir die Schrift zu klein war und man die bei diesem Theme nicht verändern konnte. (Zumindest nicht so ein Programmierdepp wie ich!  ;-))