Ferienzeit ist Umräumzeit

Da ich ja in zwei Wochen wieder anfange zu arbeiten, brauche ich auch wieder einen Arbeitsplatz – denn bis dato musste ich mich mit einem Eckchen am Wohnzimmertisch zufrieden geben.

Irgendwann reifte in uns der Entschluss, nicht meinen Büroplatz zusätzlich ins kleine Arbeitszimmer meines Mannes zu stopfen, sondern lieber einen Zimmertausch zu veranstalten. Der Große zog vom Dach in den Keller und mein Mann vom Keller unters Dach – und ich dazu. Das Dachzimmer ist viel größer, aber für ein einzelnes Kind eigentlich eh zu groß. Unser Fast-Teenie war damit schlicht überfordert – es vermüllte immer mehr und er nutzte es kaum noch.

In den letzten Tagen haben wir nun in einer Mammutaktion die beiden Zimmer getauscht – wobei wir zum Glück nur ganz wenig Möbel tauschen mussten. Es ging hauptsächlich ums Ausmisten und Kruscht „verschieben“. An Möbeln selber haben wir nur eine Kommode vom Büro ins Mauszimmer verschoben, einen großen Ledersessel vom Keller unters Dach geschleppt und ein Bett vom Dach runter in den Keller – das wars. Schreibtische, Regale und Schränke blieben einfach an Ort und Stelle.

Trotzdem alles noch mehr als genug Arbeit…. 😉 Zum Glück haben uns meine Schwiegereltern übers Wochenende geholfen. Ohne sie wäre hier fast gar nichts voran gegangen! Aber so konnten mein Mann, der Große und ich räumen, während mein Schwiegervater vieles in Ordnung brachte, was mal wieder aus dem Leim gegangen war und meine Schwiegermutter die Küche regierte, den Putzlappen schwang und die Kinder versorgte.

Vom neuen Arbeitszimmer gibts noch keine Fotos, aber vom Zimmer des Großen, das er selber frisch gestrichen hat und nun und nach seinen Vorstellungen gestaltet. Beim Möbelschweden haben wir noch eine tolle neue Bettwäsche dazu gefunden. Sehr schön wird es! 🙂

Noch nicht ganz fertig, aber es wird!

Noch nicht ganz fertig, aber es wird!

Tolle Wandfarbe mit schönem Bett und süßem Inhalt!

Tolle Wandfarbe mit schönem Bett und süßem Geschwisterinhalt!

So, und jetzt muss ich weiterräumen gehen! 🙂

 

 

Perplex!

Wow, vorhin bin ich von meinem Göttergatten absolut überrascht worden! Letzte Woche waren wir gemeinsam beim Optiker, weil er dringend ein neues Brillengestell brauchte. Als wir uns umsahen, entdeckte ich eine supercoole Sonnenbrille, die mir auf Anhieb gefiel. Sie hat grün-türkis verspiegelte Gläser und auf diese Farbkombi stehe ich total.

Leider war sie so teuer, dass ich sie nicht einfach mal so mitnehmen wollte.

Und heute hat der Liebste seine neuen Brillen abgeholt – eine normale und eine Sonnenbrille mit Sehstärke. Als er wieder zurück war, reichte er mir das Brillenetui mit den Worten: „Oh, die haben mir die verkehrte Sonnenbrille eingepackt!“

Verwirrt öffnete ich das Etui – und was lag drin? Mein Sonnenbrillentraum in Grün-Türkis! Juhuuuuuu! Ich hab mich sooooo gefreut! Er ist so lieb!

Bitte nur auf die Brille schauen, dahinter gibt es nichts zu sehen, hihi!

Bitte nur auf die Brille schauen, dahinter gibt es nichts Besonderes zu sehen, hihi!

Ich oute mich: Apple Addicted

Bis vor ca. 3 Monaten habe ich ja immer darauf bestanden, dass ich diesen ganzen Kram (Smartphone, Tablet PC etc. PiPaPo…) ü-ber-haupt nicht brauche. Ein Telefon, mit dem ich telefonieren und SMSen kann, genügte mir. Zuhause hatte ich ja meinen geliebten Laptop, damit war gut.

Aber dann. Dann überließ mir der Göttergatte sein iPad 2, weil er sich als alter Linux-Fan ein Android-Tablet angeschafft hatte. Und ich muss sagen, dass ich sehr sehr schnell angefixt war…. Ich räumte um, mistete aus und machte es mir heimelig. Die Kinder bekamen eigene Ordner für ihre Apps und die ganze Sache machte mir sehr viel Spaß. (Nur die WordPress App finde ich verbesserungsbedürftig, aber das hab ich ja schon erzählt…)

Nun denn. Dann ging vor ca. 4 Monaten plötzlich mein altes Handy kaputt und da wir zu diesem Zeitpunkt nicht mal eben irgendein Superteil kaufen konnten, besorgte mir Herr Göttergatte ein gebrauchtes SONY Xperia Mini Pro, mit dem ich allerdings überhaupt nicht zurechtkam. Also gab es vor vier Wochen, quasi als „Vorweihnachtsgeschenk“ ein MOTOROLA Defy Plus, das schon eher meinen Vorstellungen entsprach. Aber so richtig „warm“ wurden wir beide nicht miteinander.

Tja. Und nun verbrachten wir ja Weihnachten bei meinen Eltern, meine beiden Geschwister waren auch da und es stellte sich raus, dass mein Bruder meiner Schwester sein altes iPhone 4 vermachen wollte, weil ihr MOTOROLA Defy den Geist aufgegeben hatte. Meine Schwester steht total auf das Defy – nachdem ihr das gerade überreichte iPhone innerhalb der ersten 10 Minuten schon drei Mal (!!!) runtergefallen war, war mir auch klar, warum. (Das Defy ist quasi unkaputtbar, zumindest für Grobmotoriker ;-))

Da kam mein Göttergatte auf die absolute Idee des Tages: Er schlug uns vor, doch einfach die Phones zu tauschen – so bekam meine Schwester ein neues Defy und ich den kleinen Bruder vom iPad, das iPhone.

Wow, und ich bin sooo glücklich damit! Endlich ein Phone, das ich nicht erst „lernen“ muss, sondern das sich so easy bedienen lässt, wie ich es vom iPad her gewohnt bin. Hooray! Ich danke meinem Mann für diesen tollen Einfall und winke hiermit mal zu meiner Schwester rüber, die sicher genauso glücklich mit ihrem Defy ist, wie ich mit meinem iPhone! 🙂

Danke, Schatz! *kuss*

Diktatur aus dem Darm?

Gerade öffnet mein Göttergatte einen Link, den ich ihm habe zukommen lassen. Es ist ein wirklich grusliger Artikel aus der Süddeutschen namens Verhaltensbiologie: Herrscher über die Zombies. In dem Artikel wird von parasitären Lebewesen berichtet, die andere Tiere willenlos und gefügig machen, um ihren Zwecken zu dienen.

„Ach, den hab ich schon gelesen“, meint er. Und dann:“ Da siehst du’s mal! Ohne diesen Darmparasiten in mir hätte ich Dich gar nicht geheiratet!“

😀

Und mal wieder kam alles anders

Ursprünglich wollten wir am Samstag für ein paar Tage zu meinen Eltern in den Schwarzwald fahren. Dann wurde meine Ma ziemlich krank, und da sie durch ihre Nierentransplantation ein künstlich auf niedrigem Level gehaltenes Immunsystem hat, ist es nicht leicht für sie, sich von einem banalen Infekt wieder zu erholen.

Da wollte ich nicht auch noch mit drei Kindern antanzen, die erstens viel Arbeit machen und zweitens sicher noch neue Viren und Bakterien im Haus verteilen.

Also wurde der geplante Trip gecancelt bzw. mit Fragezeichen aufs kommende Wochenende verschoben.

Nun hatte ich aber eigentlich für meinen Mann dort am Montagvormittag einen Besuch im Thermalbad eingeplant, der ja jetzt nicht stattfinden konnte. Also entschieden wir, an dem freien Tag, den er sich schon genommen hatte, einfach hier Zuhause auszuruhen und es uns gutgehen zu lassen.

Doch auch daraus wurde nichts, da sowohl ich als auch der Kurze und die Maus seit gestern wie blöde Schnupfen haben und vor allem die Maus seit heute Nacht zusätzlich übelst Halskratzen und bellenden Husten mit „Bauchweh“ (also Schmerzen in den Bronchen) vorzuweisen hat.

Es blieb mir nichts anderes übrig, als sie daheim zu lassen, denn sonst wird es wohl eher schlimmer als besser und das will ja keiner. Nun war aber der Kurze nicht wirklich begeistert davon, dass er als einziger das Haus verlassen sollte, während alle anderen daheim bleiben können. Noch dazu, wo sein bester Freund im Urlaub und somit auch nicht im Kindergarten anwesend ist.

Also sieht es heute so aus, dass alle drei Kinder zuhause sind, während mein Mann seinen Urlaubstag wieder abgesagt hat, um im Homeoffice seine To-Do-Liste abzuarbeiten, und ich relativ erfolglos versuche, den Verwüstungen eines Familien-Indoor-Wochenendes Herr zu werden.

Wellness und Ausruhen sehen anders aus… 😉 Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Irgendwann kommt unser Tag….

PS: Ach ja, was tun die Menschen nicht alles, um geistig und körperlich flexibel zu bleiben. Ich brauche dafür kein spezielles Workout. Ein in drei Tagen vier Mal umgeplantes Familienleben tut es ebenso. 😀

Happy Birthday!

Heute hat mein Mann Geburtstag. Und das muss natürlich gebührend gefeiert werden – wie immer in unserer Familie mit Blumen, Kuchen, Kerzen und Geschenken. Ich glaube, die Kinder würden austicken, wenn eines der Dinge fehlen würde. 😉

Der Geburtstagstisch – dieses Jahr in Weiß und Orange

In den letzten Jahren habe ich immer herbstlich mit Kürbissen dekoriert, aber dieses Jahr war mir irgendwie nicht danach. Beeren sind zwar auch herbstlich, aber ich fand es schön, mal was anderes auszuprobieren. Außerdem weiß ich, dass Weiß die Farbe ist, die mein Liebster am ehesten mit Entspannung verbindet. Und die hat er mal wieder dringend nötig zur Zeit.

Die Karte passte gut zum Thema „Entspannung“

Der Spruch auf der Karte „Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen“ gefiel mir sehr gut, weil er in meinen Augen gleich zwei Bedeutungen hat:

Zum einen bedeuten diese Worte für mich, dass man den Weg verlieren kann, wenn man immer nur nach vorne, nach außen schaut, und dass man sich Zeit nehmen sollte, um nach innen zu blicken, um die eigenen Grenzen wieder wahrzunehmen und ihnen folgen zu können.

Zum anderen bedeutet es für mich, dass Grenzen, die einen einengen, auch verschwinden können, wenn man sich nur traut, darüber hinaus zu schauen. Und dass man immer wieder den Blick nach oben wenden und versuchen sollte, sich über die Sorgen des Alltags zu erheben und sich frei und unbeschwert zu fühlen.

In diesem Sinne wünsch ich Dir, mein Schatz, aus ganzem Herzen, dass Du im kommenden Lebensjahr genug Zeit und Ruhe finden wirst, um Deinen Blick in ungeahnte Höhen schweifen zu lassen und auch genug Zeit, um in Dich zu gehen und immer wieder Wege und Lösungen zu finden, die Dir Dein Leben so lebenswert machen, wie Du es verdient hast.

Gebacken habe ich Mandarinen-Schmand-Kuchen, einen der Lieblingskuchen meines Mannes – und sehr passend zur Farbpalette auf dem Tisch. 😉

Kuchen mit Herz für den Mann, dem mein Herz gehört

Der Geburtstags-Platz mit kleinen Geschenken und gemalten Bildern der Kinder

Nachdem der Große in die Schule losgeradelt und die Kleinen in den Kindergarten verfrachtet waren, genossen wir ein zweisames Frühstück und stärkten uns für die kommenden Aufgaben, da heute ja nun leider ein „stinknormaler“ Arbeitstag ist.

Lecker Frühstück in unserem Lieblingscafé

Aber es wird später noch weitergefeiert: Am Freitagabend geht es mit lieben Leuten zum Abendessen und kommende Woche sind wir bei meinen Eltern, die sich bereit erklärt haben, einen Nachmittag auf die Kinder aufzupassen, damit ich meinen Mann begleiten kann, wenn er sich im Palais Thermal in Bad Wildbad entspannt und verwöhnen lässt – inclusive Wohlfühlmassage und Anti-Stress-Bad.

Alles Liebe zum Geburtstag, mein Schatz!

Lachsfischen im Jemen

Mein Mann hat einen exquisiten Filmgeschmack. Mit ihm habe ich schon so viele tolle, ungewöhnliche, groteske, verrückte und berührende Filme gesehen, es ist fantastisch. Er hat ein solches Händchen dafür und immer wieder überrascht er mich mit wunderbaren Geschichten, die er aus dem laufenden Programm aufgenommen oder deren DVD-Version er bestellt hat. Das ist etwas, was ich unglaublich an ihm liebe.

Gerade hat der Postbote geklingelt und mir ein Päckchen in die Hand gedrückt. Es ist eine neue DVD: „Lachsfischen im Jemen“. Ich habe absolut keine Ahnung, um was es geht, aber der Titel klingt unglaublich vielversprechend absurd.  Nun weiß ich, worauf ich mich heute Abend freuen kann

Danke, mein Schatz! Ich liebe Dich!

Acht Jahre und ein Tag

Vor acht Jahren stand mein Leben Kopf. Ich hatte so viele Schmetterlinge im Bauch, dass sie überall in mir zu wuseln schienen: ein summendes, ziehendes Gefühl, als ob in meinem Körper Myriaden kleiner Magnete schwömmen, die allesamt in eine Richtung wollten – zu Dir.

Du warst alles, was ich mir immer erträumt hatte, nur noch viel toller. Am liebsten hätte ich Dich in die Arme geschlossen und nie wieder losgelassen, aber leider sollte ein langes Dreivierteljahr Wochenendbeziehung vor uns liegen.

Alles war plötzlich anders, von jetzt auf gleich. Ich zog aus der gemeinsamen Wohnung mit dem Papa des Großen aus und bei meinen Eltern ein. Der arme kleine überrumpelte Knopf kam in den Kindergarten bei meinen Eltern, wo er zum Glück eine sehr, sehr liebe- und verständnisvolle Erzieherin vorfand, die sich mit all ihrer Kraft um ihn sorgte und kümmerte. Meine Mutter holte ihn mittags ab, wenn ich noch auf dem Weg von der Schule nach Hause war – immerhin gute 50km einfach, was mich vor allem morgens sehr forderte. Zum Glück hat er diese turbulente Zeit gut überstanden!

Und wir? Wir sahen uns, so oft es ging. Noch lagen 400 km zwischen uns, eine halbe Tagesreise.

Aber schon sechs Wochen nachdem wir uns das erste Mal gesehen hatten, saßen wir gemeinsam in Deinem Auto und fuhren nach München zum Unterschreiben eines Mietvertrages.

Für den kommenden Februar hatten wir diese wunderschöne Wohnung gemietet und somit verkürzte sich die Fahrerei ab diesem Zeitpunkt auf „nur noch“ 275 km. War das eine Zeit! Ich schlief viel zu wenig, hatte eigentlich nie frei, lebte mal hier, mal da aus dem Koffer und hielt mich nur mit dem massenhaften Konsum dieser gekühlten Fertig-Kaffee-Drinks über Wasser, die ich im Auto vor mich hintrank – und mit dem Hören Deiner MixCD im Endlos-Loop… 🙂

Und trotzdem war es mit die wunderschönste Zeit in meinem Leben! Seitdem bist Du da, seitdem ist alles anders.

…und das jetzt seit acht langen Jahren! Der Wahnsinn…. ich war noch nie in meinem Leben mit einem Menschen so lange zusammen und so glücklich dabei. Ich hab mich noch nie so lange und ausdauernd mit einem Menschen auseinandergesetzt, gefetzt, wieder vertragen, wie mit Dir.

Du bist etwas ganz Besonderes. Kein Mensch, der mir jemals begegnet ist, war mir so nah wie Du. Du bist so unglaublich vielschichtig, so facettenreich, so sehr auf meiner Wellenlänge.

Ich liebe Deine grünen, tiefgründigen, immer noch für mich geheimnisvollen Augen. Ich sehe in diese Augen und sehe so viel Vertrautes, so viel Geliebtes, so viel Schelmisches, so viel Gefühl, viel Wärme und Liebe, aber auch viel Trauer, viel Verzweiflung, viel Zorn. Und trotzdem ist da auch noch so vieles, das mir noch fremd scheint, das ich noch nicht ergründen konnte. Der Blick in Deine Seele wird mir nie über werden, er wird nie zur Gewohnheit werden, er wird nie zu Ende gehen.

Ich liebe deinen Humor, ich liebe Deine Fähigkeit, die Dinge zu genießen (auch wenn uns zur Zeit wenig Kraft und Zeit dazu bleibt), ich liebe Deinen Scharfsinn und Deine Power, die Du an den Tag legen kannst, wenn Dir etwas wichtig ist.

Und ja, ich liebe auch Deine Achterbahn-Launen – weil ich sie von mir selber so gut kenne. Auch wenn es nicht immer einfach ist, ich weiß doch, du wärst nicht der, der du bist, wenn das nicht auch Teil deines Ichs wäre.

Wenn ich an Dich denke, dann läuft ein Schauer durch meinen Körper, auch heute noch. Auch heute noch bin ich aufgeregt und habe weiche Knie, wenn Du von einer Dienstreise zurückkommst. Ach, ich bin so glücklich, dass sich unsere Wege gekreuzt haben!

Danke, Schatz,  für diese wunderbaren acht Jahre!