Ins Netz gegangen #7 – Frau Mutters Ferienstreitpotpourri

Heute morgen gelesen und für absolut köstliche Lektüre befunden: „Die sechs besten Streits im Familienurlaub“ von Frau Mutter. Lesebefehl! 😀

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Fuhr Elvis einen BMW?

Am Muttertag waren wir mit unseren Kindern in der BMW-Welt München unterwegs und es war wirklich einiges geboten!

Wir traktierten Rennsimulatoren mit unseren eher unterirdischen Fahrkünsten, die Kids krabbelten in sämtliche ausgestellte Autos und hüpften auf einer „Energiematte“ rum, die von ihr registrierte Tritte vor den Augen der Kinder in ein (Werbe)Bild verwandelte.

Meine Güte - die armen Autos sind dem Untergang geweiht....

Meine Güte – die armen Autos sind dem Untergang geweiht….

Sowas sollten wir Zuhause haben - und nur wer hüpft, sieht den TV-Bildschirm - oder so

Sowas sollten wir Zuhause haben – und nur wer hüpft, sieht den TV-Bildschirm – oder so

Im Museum nebenan gibt es jeden letzten Sonntag im Monat eine Bastelaktion. Unsere Kids haben wirklich alles begeistert gebastelt, was im Angebot war – wir hatten quasi eine Stunde lang „frei“ 😀

Der Große beklebt einen Schlüsselanhänger aus Filz

Der Große beklebt einen Schlüsselanhänger aus Filz

Was das alles mit Elvis zu tun hat? ganz einfach: Direkt am Eingang zum BMW-Museum stand eine Garderobe voll mit Seventies-Klamotten, Perücken, Hüten, Brillen, Bling-Bling etc. Man konnte sich nach Lust und Laune verkleiden und wurde dann vor einem alten BMW fotografiert. Und das kam bei uns dabei raus: 😀

Elvis lebt... und er hat 'ne coole Familie! :D

Elvis lebt… und er hat ’ne coole Familie!

Diesmal ein Familienfoto ohne Passwort – es erkennt uns eh keiner! 😀

Hoffnung

Als ich gestern Abend, zurückgekehrt in den Kreis meiner eigenen Lieben, beim Abendessen saß und mir meinen Mann und unsere Kinder mit liebevollem Blick ansah, wurde mir klar, dass man sich eigentlich nichts besseres wünschen kann, als mit 70 Jahren wieder so dasitzen zu dürfen und zu wissen, alles ist gut.

Unwirklich und doch wahr

Ich sitze in der Hotellobby – leider gibt’s auf den Zimmern kein WLAN – und tippe auf dem iPad vor mich hin. Die ersten Stunden mit meinen Eltern und Geschwistern kamen mir extrem unwirklich vor. Da sitze ich nun plötzlich in Spanien am Meer und um mich rum meine Mutter, mein Vater, meine Schwester, mein Bruder. Leute, die ich sonst nur selten und noch viel seltener alle auf einmal sehe, da sie quasi über die ganze Republik verteilt sind.
Mein Bruder hat viel zu erzählen, er ist die letzten vier Wochen den Jakobsweg gelaufen und kam heute direkt aus Santiago de Compostela angeflogen. Die lebensverändernden Eindrücke dieser ganz besonderen Reise gepaart mit dem materialistischen Hightech-Leben einer Großstadt macht die ganze Situation noch grotesker.
Und seine Worte hallen noch lange in mir nach, vor allem, als ich kurz darauf durch die direkt neben unserem Hotel gelegene Shoppingmall schlendere und mir das Warenangebot zu 90% nutzlos und sinnentleert vorkommt.
Ich lasse mich trotzdem von Glanz und Glitzer einfangen und freue mich über einen desigual-Shop, den ich auch sofort entere. In die Klamotten passe ich ja leider nicht rein, aber ich sehe mir die Taschen und Geldbeutel an. Gegen die bunte Sommerkollektion sind mir aber die neuen Herbsttöne zu dunkel und ich lasse es bleiben, etwas zu kaufen.
Dafür stolpere ich per Zufall über ein variables Armbanduhren-Konzept namens STAMPS und bin gleich begeistert. Man kann Uhren und Bänder einzeln kaufen und immer wieder neu kombinieren. Sowas liebe ich. Und das Tollste: Es ist nicht mal übermäßig teuer. Eine Uhr kostet 25,- Euro, die Bänder zwischen 14 und 25 Euro. Ich entscheide mich (Waaah, total schwierig!) für zwei Uhren, eine in Schwarz-Weiß mit einer Katze drauf und eine mit einem Fernseh-Testbild, sowie für ein khakifarbenes Lederband. Eigentlich will ich auch noch ein schwarzes, aber das gibt es nicht. (Ich muss jetzt gleich mal im Netz forschen, ob ich das irgendwo bekommen kann.)
Dann shoppe ich noch Mitbringsel für die Kids, aber die werden an dieser Stelle nicht verraten, „Feind“ liest mit. 😉
Inzwischen ist es ein Uhr nachts, ein wunderschöner Abend in einer Tapasbar gleich bei der Sagrada Familia liegt hinter mir und ich werde mich jetzt ins Bett begeben. Ein bisschen fürchte ich mich vor der Ruhe in meinem Einzelzimmer… Ich weiß, das in dieser Ruhe der Gedankenkreisel beginnen wird – Wie geht es meiner kranken Maus? Ist der Kleine inzwischen auch malad? Wie geht es meinem Liebsten? Er wird bestimmt erschöpft sein. Und er fehlt mir….
Verrückt, das alles.
Aber das ist das Leben.
Schön.

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