iOrnament – eine coole Kreativ-App für die ganze Familie

Letzte Woche bin ich per Zufall über eine tolle App für iPhone / iPad gestolpert. Sie ist nicht mehr wirklich neu, deshalb entschuldigt, wenn ihr sie schon kennen solltet, aber ich bin so begeistert von ihr, dass ich sie hier kurz vorstellen möchte: iOrnament

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Das Grundprinzip: Erstellen von ornamentalen Mustern auf der Grundlage verschiedener Raster. Die App ist unglaublich variabel, da man Pinselarten, -dicke, Deckkraft, Helligkeit , Schärfe, sogar den Zoomfaktor und die Ausrichtung und natürlich auch Farben recht frei wählen kann. Zudem lassen sich auch nach dem Erstellen noch die Rasterarten wechseln und so entstehen oft ungeahnte Muster, die man sich selber so nie ausgedacht hätte.

Ein paar Anfänger-Beispiele von mir:

Sieht fast aus wie Wachsbatik...

Sieht fast aus wie Wachsbatik…

Es gibt auch runde Grundraster

Es gibt auch runde Grundraster…

...und eine Art "Leuchteffekt"

…und eine Art „Leuchteffekt“

Sechseckiges Grundraster

Sechseckiges Grundraster

Das Schöne daran: Jeder bekommt tolle Ergebnisse – vom Kleinkind bis zum Künstler hat jeder seine Aha-Erlebnisse und Freude an der Kreativität. Als unser Kurzer noch kein Jahr alt war, gab es eine ähnliche, nur viel einfachere Software mal online – und auch er hatte schon viel Spaß an den bunten Linien, die da vor ihm erschienen, wenn er auf die Maus haute! 😉

Hier gehts zum App-Trailer.

Wenn ihr oder eure Kinder gerne malt, dann schaut doch mal rein! Es lohnt sich! 🙂

Ich überlege auch schon, die App für unsere Schul-iPads anzuschaffen, teuer ist sie nicht und es gibt auch eine abgespeckte Gratisversion. Zusätzlich zum Malerlebnis gibt es nämlich sogar noch Theorie dazu – ein bisschen Mathematik, die hinter dem Ganzen steckt, optisch schön aufbereitet und ansprechend zu lesen.

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Ein Unterwasserkostüm für die Maus – Teil 2

Heute war der große Tag – besagtes Unterwasserfest in der Kita sollte steigen! Deshalb gab es im Hause Kugelhoch gestern nochmal rege Betriebsamkeit – das Kostüm musste ja noch fertiggestellt werden!

Wie wir den Hut hergestellt haben, zeigte ich Euch ja schon in diesem Beitrag.

Einiges Kopfzerbrechen kostete mich dieser Hut im Anschluss noch – wie um alles in der Welt sollte ich ihn am Kopf meiner Tochter befestigen?! Anno Dunnemal hatte ich meinen eigenen Quallenhut mit breiten Bändern festgezurrt, aber das schien mir bei einem dreijährigen Mädchen nicht nur unpraktikabel sondern auch gefährlich.

Also besorgte ich breite Gummilitze, maß Länge und Breite des kleinen Kopfes ab und stach mit einer spitzen Schere zwei passende Löcher in unseren bunten Hut:

Durch die Löcher zog ich das Band und verknotete es außen. Um die unschönen Gummiknoten zu verdecken, modellierte ich einfach mit übriger Gipsbinde „Warzen“ darüber – und gleich noch ein paar mehr dazu:

12908446975_7b3e68773d_bNach dem Trocknen wurden diese wieder mit Wasserfarben und der tatkräftigen Unterstützung meiner Tochter bemalt. Schlussendlich arbeiteten wir noch mit buntem Glitzerkleber etwas Schimmer auf den Hut:

12911439584_13069a83e3_bDer Hut hielt zwar, rutschte aber auf dem kleinen Kopf hin- und her. Also musste noch eine bessere Lösung her. Ich grübelte ein Weilchen und kam dann darauf, dass man eine Art „gepolsterten Kranz“ in den Hut einbauen müsste. Gesagt, geten: Ich stopfte ein paar alte, einzelne Babysocken mit Füllwatte aus, fügte die Einzelteile mit Heißkleber zusammen und klebte den so entstandenen Kranz in den Hut. Funktioniert prächtig! 😀

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Ein passendes Röckchen aus den bestellten Stoffen nähte mir eine liebe Bekannte. Ich hätte das wohl alleine auch geschafft, aber sicher nicht so professionell und vor allem nicht bis heute! 😉  Deshalb war ich über diese Unterstützung sehr froh!

Und so sah das Gesamtkunstwerk  heute morgen aus:

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Ein Unterwasserkostüm für die Maus – Teil 1

Neulich wurde das diesjährige Faschingsthema in der Kita der Maus bekannt gegeben: „Unterwasserwelt“. Dazu muss man sagen, dass in unserer Kita immer gaaanz ausführlich Fasching gefeiert wird: Am Schmutzigen Donnerstag kommen alle Kinder und ErzieherInnen im Schlafanzug und „wecken“ den Fasching mit einer superlauten Kreisch- Brüll- und Schepper-Polonaise durch das ganze Haus. Am Freitag und Dienstag können alle verkleidet kommen, wie sie wollen und am Montag gibt es das Mottofest mit riesigem Buffett, Gesang, Tanz und Spielen. Klar kann da ebenfalls jedes Kind kommen, wie es möchte, aber ich fand es immer schon schön, mit meinen Sprösslingen ein Kostüm eigens zu diesem Anlass anzufertigen – einfach auch, weil dann der Blick ein wenig von den allgegenwärtigen Rittern, Piraten, Feen und Prinzessinnen weggewendet wird.

Also stellte sich dieses Jahr die Frage: Als welcher Meeresbewohner geht die Maus? Ich hatte da seehr schnell eine Idee, da ich Anno Dunnemal im Studium zu einer Semester-Motto-Fete schon einmal ein ähnliches Kostüm getragen hatte und mir der Gedanke gefiel, dass die Maus nun auch – als QUALLE – gehen würde. 😀

Mit einem kurzen Klick auf Onkel Google konnte sich meine Tochter ebenfalls schnell mit dem Gedanken anfreunden, so ein schwereloses, feenhaft zartes Wesen darzustellen. Zumal ich wirklich keine Lust hatte, ihr irgend so ein Meerjungfrauen- Dingsda zu bestellen, von dem wir sicherlich in 14 Tagen diverse Varianten zu Gesicht bekommen werden.

Und so weit sind wir inzwischen mit unserem Kostüm:

Als erstes habe ich Gipsbinden besorgt und in handliche streifen geschnippelt....

Als erstes habe ich Gipsbinden besorgt und in handliche Streifen geschnippelt….

..diese habe ich in ca. 3-4 Schichten auf eine in Frischhaltefolie eingepackte Bastschale gepackt...

..diese habe ich in ca. 3-4 Schichten auf eine in Frischhaltefolie eingepackte Bastschale gepackt.

Als derGips fest wurde, habe ich die Schele entfernt, alles gut trocknen lassen und danach den unteren Rand mit einer Schere begradigt

Als der Gips fest wurde, habe ich die Schale entfernt, alles gut trocknen lassen und danach den unteren Rand mit einer Schere begradigt.

Diesen "Quallenhut" haben wir gemeinsam mit Wasserfarben bemalt...

Diesen „Quallenhut“ haben wir gemeinsam mit Wasserfarben bemalt…

...bis er bunt in den verschiedensten Tönen schillerte.

…bis er bunt in den verschiedensten Tönen schillerte.

Dann ging es daran, die vorab besorgten Stoffstücke in passenden Farben zuzuschneiden:

Dann ging es daran, die vorab besorgten Stoffstücke in passenden Farben zuzuschneiden:

80 cm lange und ca 5-6 cm breite "Tentakel" entstanden...

80 cm lange und ca 5-6 cm breite „Tentakel“ entstanden…

...in den verschiedensten Farben und unter tatkräftiger Mithilfe der  Maus!

…in den verschiedensten Farben und unter tatkräftiger Mithilfe der Maus!

Die so entstandenen Streifen....

Die so entstandenen Streifen….

...klebten wir abwechselnd auf einen langen Streifen Gewebeband...

…klebten wir abwechselnd auf einen langen Streifen Gewebeband…

...bis sie eine Art bunten "Streifenvorhang" ergaben.

…bis sie eine Art bunten „Streifenvorhang“ ergaben.

Ich klebte den Streifen nun im Hut fest (am besten noch mit Heißkleber nachfixieren!) Und ließ vorne einen Schlitz frei, damit die kleine Meeresbewohnerin auch sehen kann, wo sie hinschwimmen möchte:

Meine kleine Qualle mit ihrem bunten Hut!

Meine kleine Qualle mit ihrem bunten Hut!

In den kommenden Tagen steht noch folgendes an:

  • Hutgummi befestigen
  • aus dem restlichen Stoff ein passendes Röckchen nähen
  • passendes Shirt und Strumpfhose aus dem Schrank holen
  • ggf. noch etwas Schminke fürs Gesicht raussuchen

Ich werde auf jeden Fall berichten, wie ich weitergemacht habe und auch zeigen, wie unser keiner „Jellyfish“ letztlich aussieht. Und was gibts dieses Jahr bei Euch so?

(Was bin ich froh, dass Nr. 2 heuer als „Ironman“ gehen möchte – und ich das nun wirklich nicht selber machen kann! Wurde also bestellt und wird schon heftigst bespielt…. meine kreativen Kapazitäten haben schließlich auch ihre Grenzen! :-D)

Lebenszeichen

Da lacht das Künstlerherz! Ihr wisst ja, Herbstfarben und so...

Da lacht das Künstlerherz! Ihr wisst ja, Herbstfarben und so…

Besonders krass finde ich, dass meine kleine iPhone-Kamera dieser Farbexplosion gar nicht wirklich Herr wurde – siehe rote Bereiche in den Blättern, wo die Struktur fehlt…

Leider habe ich es nicht geschafft, die Spiegelreflexkamera rauszuholen…

Diese unglaubliche Pracht findet sich übrigens mitten in unserem kleinen Garten!

Wir suchen den Herbst!

Dieses Motto hatte unser heutiger Nachmittagsspaziergang bei wunderschönem Herbst-Sonnen-Wetter in diesem unvergleichlich warmen Licht, das  lange Schlagschatten wirft und die frische, klare, kühle Luft vergoldet.

Herbstfarben! Wunderschön...

Herbstfarben! Wunderschön…

Eine Stofftasche und eine Schere halfen uns beim Sammeln der gefundenen Herbstschätze:

Unser Erstklässler beim fleißigen Sammeln

Unser Erstklässler beim fleißigen Horten

Einen kleinen Sonnenanbeter fanden wir auch:

Nein, das ist keine Beere...

Nein, das ist keine Beere…

Und natürlich viiiele Beeren, Nüsse und Blätter:

Dieses Tiefrot war beeindruckend!

Dieses Tiefrot war beeindruckend!

So wunderschöne Töne

So wunderschöne Töne!

Unterwegs wurde auch gespielt…

Kleine Hausmaus

Kleine Hausmaus

…geklettert…

Ich war mit vier Kids unterwegs!

Ich war mit vier Kids unterwegs!

…und geguckt…

Raus aus dem Ort - die Weite genießen!

Raus aus dem Ort – die Weite genießen!

…Autofahrern zugewunken…

Immer wieder ein Highlight - die Brücke über die Bundesstraße

Immer wieder ein Highlight – die Brücke über die Bundesstraße

…Schattenspiele gemacht…

Na, wer ist wer?

Na, wer ist wer?

…und ich hatte sogar ein bisschen Zeit, gemütlich Sonne zu tanken…

...und mich über meine neue Herbstfarben-Jeans zu freuen!

…und mich über meine neue Herbstfarben-Jeans zu freuen!

Und das war unsere Ausbeute:

Sooo viel Herbst hier rundherum!

Sooo viel Herbst hier rundherum!

…aus der ich uns dann gleich einen wunderschönen Herbstteller für den Esstisch gezaubert habe:

Erwähnte ich schon, dass ich Herbstfarben liebe?

Erwähnte ich schon, dass ich Herbstfarben liebe?

So ein wunderschöner Nachmittag! So darf der Herbst gerne bleiben, ich liebe solche Tage sehr!