Pimp my Boots

Gestern habe ich es endlich geschafft, die Winterstiefel der Kinder zu imprägnieren. Eigentlich hätte ich sie vorher noch besser putzen müssen, aber dann wären sie ja wieder nass gewesen. Also mussten sie mit staubigen Kappen herhalten. *hust*

Trotzdem nett, diese kleine Kollektion in verschiedenen Größen! 😀

v.l.n.r.. Größe 41, Größe 31, Größe 26

Advertisements

*gnarf*

Wir haben einen Wasserschaden in der Küche. Eigentlich am Sonntagvormittag schon entdeckt, aber da hatten wir erst mal nix unternommen, weil’s nicht so akut war. So lange kein Wasserhahn lief, wurde auch die Lache nicht größer… Ist jetzt auch im Endeffekt nicht dramatisch, aber unter der Küchenzeile hinter der Fußblende ist ne Riesen-Wasserlache, die sich so lecker mit dem jahrelang angesammelten Staub und Spinngewebe vermischt hat. Gestern hat ein Handwerker den Schaden am Panzerschlauch, der von der Kaltwasserleitung zum Hebelmischer führt, behoben, jetzt dürfte nichts mehr nachkommen.

Aber ich muss unter der Küche noch saubermachen. Und ich hab sowas von keine Lust da drauf….. Mein Göttergatte hat sich Anno Dunnemal bezüglich seines Jobs mal einen freudschen Versprecher geleistet, der jetzt perfekt passt: „Vogel in den Sand“, sprich, ich schleich seit gestern früh drumrum und tu so, als wär nix. Und zwar nicht nur „Kopf in den Sand“, nein, sondern gleich den ganzen Vogel. 😉

Aber jetzt muss ich ran, es hilft nix. Ich geh dann mal im Dreck wühlen, Tschüss.

[Edit:] Tjä, war gar nicht so schlimm. 20 Minuten, etliche Staubtücher, eine Staubsaugerladung und ein paar nasse Handtücher später kann jetzt der Rest noch abtrocknen, dann kommen die Blenden wieder dran.

Ein klassischer Fall von übertriebenem Kopfkino hielt mich bis heute vom Erledigen dieser Aufgabe ab…

Frau Kugelhochs Elterntipps – Tipp #17

Kampf dem Gläserdschungel!

Bei der zur Zeit vorherrschenden sommerlichen Hitze haben alle eine Meeeenge Durst und entsprechend viel wird auch getrunken. Na, wie schaut es allabendlich in Eurer Spülmaschine aus? Mir hat es neulich gestunken, dass die Hälfte der Füllung aus zig benutzten Trinkgläsern bestand, und das obwohl wir ja „nur“ fünf Personen sind.

Also musste Abhilfe her. Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten, Trinkgefäße zu personalisieren, so dass sie über den Tag hinweg immer wiedererkannt und vor allem wieder genutzt werden: Entweder alle haben unterschiedliche Gläser oder man markiert die Gläser. Unterschiedliche Gläser haben wir nur bedingt, und neue zu kaufen schien mir keine sinnvolle Option. Also entschied ich mich für Glasmarkierungen.

Eine kurze Recherche im Internet ergab, dass es vor allem Silikonmarkierer und Kunststoffmarkierer auf dem Markt gibt. Die Silikonmarkierer sind etwas teurer, aber dafür halten sie sehr gut am Glas (sie werden quasi unter Spannung festgesteckt) und sind auch stabiler, als die spröden Markierer aus Kunststoff, die nur eingehängt werden.

Fairerweise muss ich aber sagen, dass sie am besten an relativ dickwandigen Gläsern haften – an Sektkelchen oder ähnlich „feinem“ Glas halten sie sicher nicht so gut.

Blümchenmarkierungen aus Silikon

Also bestellte ich ein 12er Set, je 6 mal Blümchen und 6 mal Ringe in je 6 Farben. (Außer den hier gezeigten ist noch ein Orange dabei, das aber dem Rot ziemlich ähnlich sieht.)

Die Kinder freuten sich über die kleinen Blümchen, die von nun an ihre Gläser zierten – und es gab auch (fast) keinen Streit darüber, wer welche Farbe für sich beansprucht: Mein Mann hat Blau, ich Gelb, der Große Pink, der Kurze Rot und die Maus Lila.

Unsere Familien-Markierer

Die Ringe und die überzählige Blume sind für Gäste in der Schublade, die fünf Familienmarkierer wandern abends an den oberen Rand einer in der Küche stehende Dose und morgens sofort wieder an die neuen Gläser.

Seitdem hat sich die Anzahl der Gläser in der Spülmaschine sehr deutlich reduziert! Ich muss sagen, die Anschaffung hat sich wirklich gelohnt und inzwischen sicher sogar schon wieder amortisiert….

Alles in allem ein Haushalts-Tipp, den ich gerne weiterempfehle!

Praktisch! …und außerdem auch noch sommerlich bunt!

Wäscheporsche

Letzte Woche gab unsere sieben Jahre alte Waschmaschine den Geist auf. Also musste Ersatz her – und was lag näher, als bei unserem „leicht“ erhöhten Wäscheaufkommen ein Maschinchen anzuschaffen, das nicht nur 5 kg Wäsche fasst, sondern deutlich mehr. Meine beste Freundin Frau Dekogöttin ist schon länger im Besitz eines solchen Waschwunders und redete mir sofort gut zu. Mein Göttergatte war auch Feuer und Flamme und begann sofort seine übliche „Welche ist die Beste“ – Recherche…

Nun steht seit gestern Vormittag eine Samsung- Maschine in unserer Waschküche, die locker 12 kg Fassungsvermögen hat – und das bei Außen-Standardmaß. Auch die sonstigen Features sind Klasse  – tolle Programme, kinderleichte Bedienung (und Kindersicherung ;-)), Energieklasse A+++ u.s.w.

Beeindruckend war aber vor allem die Effektivität. Ich habe gestern Nachmittag mal eben nebenher zwei  (Z W E I !) Maschinen gewaschen und damit locker so viel Wäsche erledigt, wie sonst an einem stressigen 5-Ladungen-Tag mit entsprechend häufigem Aufenthalt in der Waschküche und dem wiederholten Rauf- und Runterbugsieren der Maus. Ganz abgesehen davon, dass ich nicht den ganzen Tag im Hinterkopf haben muss, wann die nächste Maschine fertig ist….

Auch die Tatsache, dass unser Trockner NICHT 12 kg Fassungsvermögen hat, tut meiner Begeisterung keinen Abbruch. Ich wasche ganz einfach jeweil einen Teil Wäsche, der nur kurz für 20-30 Min. in den Trockner kommt, damit sie schön glatt wird (v.a. Oberteile wie T-Shirts, Pullis, Blusen etc.) zusammen mit einem anderen Teil, der ganz getrocknet wird (Socken, Jogginghosen, Bodies etc.). Wenn die Maschine fertig ist, sortiere ich die Minuten-Stücke in den Trockner, der Rest kommt in die Warteschleife (Möbelschweden-Riesentüte) nebenan. Das dauert nicht lang, auf jeden Fall deutlich weniger lang, als auf einen ganzen Waschgang zu warten. In der Zwischenzeit lege ich trockene Teile zusammen oder sortiere neu angekarrte Schmutzwäsche. Demnächst kann ich in dieser Zeit auch bügeln, wenn wir umgeräumt und das Bügelbrett in die Waschküche versetzt haben. Ist der Trockner soweit, hänge ich die Wäschestücke zum „ganz trocken werden“ auf die Leine und der zweite Teil Wäsche wandert hinein.

Ich bin sooo glücklich mit dieser Neuanschaffung! Sie erleichtert mir den Alltag deutlich und das weiß ich sehr zu schätzen. Ein dickes Bussi an meinen Mann für das Entdecken und Ordern meines jetzt schon heiß und innig geliebten Wäscheporsches! 😀

Mal wieder alles anders…

Im Freitags-Füller hatte ich noch geschrieben, dass ich die Adventsdeko aufhängen möchte. Die steht immer noch fein säuberlich verpackt im Keller…

Dafür habe ich allerdings den am Freitag nicht geschafften Wochenend-Einkauf erledigt, neue Getränke geholt, das Altpapier weggebracht, die dicken Daunenbetten rausgeholt, Bettwäsche abgezogen, frisch gewaschen und aufgezogen, dem Kurzen die Haare geschnitten, mit ihm zusammen seine Autokiste ausgemistet und mal wieder aufgeräumt, zwei Bleche Dinkelpizza gebacken, ein Indisches Hähnchencurry selfmade aus dem Ärmel geschüttelt, nachdem ich feststellen musste, dass das Biofix dafür schon seit Januar abgelaufen war, ein paar Weihnachtsgeschenke bestellt, einen IKEA-Tritthocker aufgebaut, gefühlte 100 Bücher vorgelesen, mindestens 3x das Wohnzimmer aufgeräumt und Plätzchenteig geknetet, der gerade im Kühlschrank kühlt und auf Verarbeitung wartet. Nachher werden wir dann backen und dekorieren („dekorazieren“, wie der Große immer sagte, als er noch 4 war) und danach gehts für die Kids in die Wanne bzw. unter die Dusche.

[Edit:] Am Abend noch mit dem Großen Mathe wiederholt (er schreibt morgen die erste Mathearbeit), Hemden für den Göttergatten gebügelt, To Do Liste für Advent und Weihnachten erstellt, Wochenplanung gemacht und Einkaufsliste geschrieben.

Puh. Erfolgreiches Wochenende. Wenn auch nicht, wie insgeheim erhofft, besonders entspannend. Aber so ist das nun mal gerade. Irgdendwann wird es anders. Ganz sicher.