Stolz

Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich in guten Augenblicken meine immer mehr werdenden weißen Haarsträhnen mit stillem Stolz betrachte? Weißes Haar bekommen bedeutet für mich, dass ich es bis hierher geschafft habe. Ich bin immer noch da. Das ist doch wunderbar! Mal sehen, wieviel Weißanteil ich noch schaffen werde in meinem Leben. Ich hoffe, sehr viel!

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Ich würde sie jedenfalls nie zufärben wollen. Das habe ich mir schon als junge Frau geschworen – und nicht nur, weil das im rauswachsenden Zustand einfach nur hässlich aussieht. Jedes einzelne weiße Haar ist für mich ein positives Symbol. Ganz abgesehen davon, dass ich weiße Haare wunderschön finde.

Ich mag es, wenn Menschen ihr Haar so weiß tragen, wie das Leben es gemacht hat.

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Weniger ist nicht mehr

Ich lebe noch! Aber Freizeit ist ein Fremdwort geworden und somit liegt auch der Blog im Moment komplett auf Eis. Es gäbe sooo viel zu erzählen, aber ich weiß gar nicht recht, wo ich anfangen soll. Da wären Artikel über

  • die Neugestaltung des Kinderzimmers vom Kurzen
  • seinen 6. Geburtstag
  • seine Einschulung
  • meinen Wiedereinstieg in den Job
  • endlich mal wieder ein Update über meine Slow Carb Ernährung

…die nebst all so anderem netten Kleinkram alle anstünden. Aber wo beginnen?

Da heute Wiege- und Pausentag ist, werde ich einfach mal mit Letzterem loslegen, da ich zur Zeit wieder ganz große Erfolge zu verbuchen habe!

Zur Erinnerung – Anfang des Jahres habe ich grauenvolle 96,7 kg auf die Waage gebracht und stand schon vor den Pforten der Dreistelligkeit. Also musste was passieren. Mitte Januar habe ich dann meine Ernährung auf Slow Carb umgestellt -wer darüber mehr erfahren möchte, der klicke rechts in der Cloud bitte auf „slow carb“ und findet alle meine bisherigen Artikel darüber – es sind doch einige, die kann ich nicht alle direkt hier verlinken.

Seitdem ernähre ich mich nach diesem wunderbaren Prinzip, es geht mir gesundheitlich blendend, ich bin voller Kraft und Energie; Haut, Haare und Nägel sind schön wie selten und die Pfunde purzeln nur so. Bis auf wenige Tage im Jahr, wie z.B. im Urlaub, habe ich mich immer ans Konzept gehalten und kann Euch heute folgende Gewichtskurve präsentieren:

Achterbahn mit deutlichem Trend nach unten

Achterbahn mit deutlichem Trend nach unten

Mit Stolz verkünde ich, dass ich heute die Acht geknackt und mit 79,6 kg gute 17 kg in acht Monaten verloren habe. Noch nie hat etwas so gut und unproblematisch und vor allem ohne Hungern oder Heißhungerattacken funktioniert! Auch die kleinen Pausen (Ostern, Pfingsurlaub etc.), die die Linie nach oben haben abknicken lassen, hatte ich, wie ihr sehen könnt, meistens sehr schnell wieder kompensiert.

Der rote Strich bei der 75 ist mein nächstes Zwischenziel – das habe ich heute von der Achtzig heruntergesetzt.

In Kleidergrößen sieht der Erfolg so aus:

Oben: Januar 2013 - Unten: September 2013

Oben: Januar 2013 – Unten: September 2013

Im Januar trug ich eine 48, letzte Woche Montag schlüpfte ich beim Shoppen probehalber in die 42 und siehe da: Sie passte! Hurra! 😀 Also wanderte sie gleich in die Tüte und heute möchte ich mir noch eine zweite gönnen, da die noch nicht sehr alten 44er Hosen inzwischen doch arg schlabbern.

Sehr gerne würde ich Euch auch schöne, vergleichende Ganzkörperaufnahmen von mir zeigen – aber da ich das Blog ja anonym führe, wird es bei folgendem Anblick bleiben müssen:

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Oben: Januar – Unten: Jetzt (bitte nicht aufs Chaos im Hintergrund achten, hust!)

Es ist wirklich unglaublich, aber ich habe es in acht Monaten von der deutlichen Fettleibigkeit in den oberen Normalbereich geschafft! Jetzt noch 5-10 kg weniger und ich habe ein Ziel erreicht, von dem ich Anfang des Jahres nicht mal zu träumen gewagt habe!

Soviel dazu. Die anderen Themen werde ich hoffentlich in den kommenden Wochen irgendwann auch noch nachholen können und ich hoffe, dass ihr trotzdem alle noch ab und an bei mir vorbei schaut! Ein schönes Wochenende wünscht Euch aleXXblume!

 

 

Noch drei Tage….

…dann geht die Schule los – natürlich für den Großen, aber auch für unseren Kurzen und für mich! In den letzten Wochen war es sehr still hier. Ich habe gewerkelt, was das Zeug hält. Arbeitszimmer und Großenzimmer haben den Platz getauscht. Der Kurze bekam sein Zimmer neu gestaltet. Dazu gibt es in der kommenden Woche aber noch einen Extra-Artikel. Und ich habe die Schultüte des Kurzen nach seinen Wünschen gestaltet, Füllstoff besorgt und sie heute Abend fertiggestellt.
Auch wenn es nur ein paar nicht besonders hochwertige Handyfotos davon gibt, möchte ich sie euch trotzdem gerne zeigen, die „Grüne-Leuchte-Superhelden-Tüte“:

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Rechts habe ich noch seinen Namen angebracht, aber den musste ich hier unkenntlich machen. Alle Details sind aus Moosgummi ausgeschnitten und beklebt oder beschriftet.
Waaaah, noch immer so viel zu tun! Mal sehen, wann ich hier wieder zum Schreiben komme… bis hoffentlich bald, Ihr Lieben!

Ferienzeit ist Umräumzeit

Da ich ja in zwei Wochen wieder anfange zu arbeiten, brauche ich auch wieder einen Arbeitsplatz – denn bis dato musste ich mich mit einem Eckchen am Wohnzimmertisch zufrieden geben.

Irgendwann reifte in uns der Entschluss, nicht meinen Büroplatz zusätzlich ins kleine Arbeitszimmer meines Mannes zu stopfen, sondern lieber einen Zimmertausch zu veranstalten. Der Große zog vom Dach in den Keller und mein Mann vom Keller unters Dach – und ich dazu. Das Dachzimmer ist viel größer, aber für ein einzelnes Kind eigentlich eh zu groß. Unser Fast-Teenie war damit schlicht überfordert – es vermüllte immer mehr und er nutzte es kaum noch.

In den letzten Tagen haben wir nun in einer Mammutaktion die beiden Zimmer getauscht – wobei wir zum Glück nur ganz wenig Möbel tauschen mussten. Es ging hauptsächlich ums Ausmisten und Kruscht „verschieben“. An Möbeln selber haben wir nur eine Kommode vom Büro ins Mauszimmer verschoben, einen großen Ledersessel vom Keller unters Dach geschleppt und ein Bett vom Dach runter in den Keller – das wars. Schreibtische, Regale und Schränke blieben einfach an Ort und Stelle.

Trotzdem alles noch mehr als genug Arbeit…. 😉 Zum Glück haben uns meine Schwiegereltern übers Wochenende geholfen. Ohne sie wäre hier fast gar nichts voran gegangen! Aber so konnten mein Mann, der Große und ich räumen, während mein Schwiegervater vieles in Ordnung brachte, was mal wieder aus dem Leim gegangen war und meine Schwiegermutter die Küche regierte, den Putzlappen schwang und die Kinder versorgte.

Vom neuen Arbeitszimmer gibts noch keine Fotos, aber vom Zimmer des Großen, das er selber frisch gestrichen hat und nun und nach seinen Vorstellungen gestaltet. Beim Möbelschweden haben wir noch eine tolle neue Bettwäsche dazu gefunden. Sehr schön wird es! 🙂

Noch nicht ganz fertig, aber es wird!

Noch nicht ganz fertig, aber es wird!

Tolle Wandfarbe mit schönem Bett und süßem Inhalt!

Tolle Wandfarbe mit schönem Bett und süßem Geschwisterinhalt!

So, und jetzt muss ich weiterräumen gehen! 🙂

 

 

Und Hartnäckigkeit lohnt sich doch…

Ich komme gerade von der öffentlichen Gemeinderatssitzung unserer Gemeinde zurück und habe gute Nachrichten im Gepäck! Mein hartnäckiges Nachhaken und meine aktive Mitarbeit bezüglich der fehlenden Betreuungsplätze für meinen und etliche andere zukünftige Erstklässler haben sich gelohnt – der Bürgermeister war wohl heute Nachmittag mit der Mittagsbetreuung der GS im Gespräch und konnte mir heute Abend zusagen, dass alle Kinder, die im Hort oder in der Mittagsbetreuung auf der Warteliste stehen, im September einen Betreuungsplatz haben werden!
Hurra! Mir fällt ein Stein vom Herzen!

Gott sei Dank ist dieses Problem gelöst. Nun kann ich doch wesentlich beruhigter meinen Jobeinstieg vorbereiten.

Ich freu mich! 🙂

YAY! und: Shit…

Ich bin an meine Favoritenschule versetzt worden! 😀 Eine, die ganz neu und innovativ ist, sich gerade im Aufbau befindet und Kunst als Wahlpflichtfach (d.h. als mögliches Hauptfach ab Kl. 7) anbietet.

Ich freu‘ mich so!

Jetzt muss ich „nur“ noch das leidige Betreuungsproblem lösen…. 😦 Hatte ich davon überhaupt schon erzählt? Ich bin mir gerade nicht sicher…

Als mein Großer zur Schule kam, lief es mit der Betreuung so, dass beim Eltern-Info-Abend in der Schule sich der Hort und die Mittagsbetreuung vorstellten und man dann entweder beim Hort direkt oder bei der Schuleinschreibung die Anmeldung zur Mittagsbetreuung erledigen konnte.

Auch beim Größten meiner besten Freundin vor drei Jahren war das noch so gelaufen. Deshalb machte ich mir auch gar keine Gedanken darüber, zumal auf keinem Infozettel und an keinem Schwarzen Brett im Kindergarten irgendeine anderslautende Aussage zum Thema gemacht wurde.

Beim Info-Abend selber hatte ich gar nicht bemerkt, dass das Thema wieder nicht angesprochen wurde, so sehr war ich mit anderen Details beschäftigt. Und bei der Schuleinschreibung ratschte ich viel mit einer anderen Freundin, so dass ich mich hinterher nicht mehr genau erinnern konnte, ob ich denn nun eine Anmeldung ausgefüllt hatte oder nicht. Ok, selber schuld, könnte man da jetzt sagen…. wobei es zu diesem Zeitpunkt eh schon zu spät gewesen wäre, wie ich daraufhin erfahren musste:

Ein paar Wochen später rief ich, weil dieses „Erinnerungsloch“ in meinem Hirn mich plagte, in der Mittagsbetreuung an, um noch mal nachzufragen, ob denn alles ok wäre. Woraufhin ich lapidar mitgeteilt bekam, dass ich da wohl etwas spät dran sei, denn die Anmeldetage hätten schon im März stattgefunden und alle Plätze seien längst vergeben. Ich könne mich aber auf Wartelistenplatz NEUNZEHN vormerken lassen…. :-O

Nun steh ich da und habe keinen Betreuungsplatz für unser Mittelkind, aber einen Job ab September…

Abgesehen davon, dass ich es eine unglaubliche Frechheit finde, wegen Platzmangels bewusst keine Werbung zu machen bzw. kaum Infos weiterzugeben (es stand scheinbar gerade einmal in einem kleinen Hinweis im Januar im Gemeindeblatt….) und so gerade bei den Eltern der Schuleinsteiger drauf zu hoffen, dass es einfach an ihnen vorbeigeht, weiß ich jetzt nicht wirklich, was ich machen soll.

Ich habe mich an den Gemeinderat und an den Bürgermeister gewandt, und ich werde wohl auch noch versuchen, die anderen achzehn Eltern, die ja genauso blöd dastehen wie ich, zu mobilisieren, aber viel Chance sehe ich nicht auf einen geregelten Ablauf für mein Kind.

In manchen Wochen ist mein Mann im Homeoffice, da ist es kein Problem, wenn er nach Hause kommt, bevor ich da bin. Aber in den anderen Wochen??? Ich bin ganz verzweifelt, weil es auch nicht viele Mütter gibt, die zuhause sind, sehr viele arbeiten selbst und ihre Kinder sind entsprechend untergebracht. So wie es aussieht, wird mir wohl nichts weiter übrigbleiben, als zum einen auf einen sehr verständnisvollen Vorgesetzten zu hoffen, der damit leben kann, dass ich meine 6-8 Wochenstunden (zum Glück nur so wenig!) für den Anfang nur zwischen der 2. und 4. Schulstunde leisten können werde – und dann eben an 3-4 Tagen zur Schule gondeln muss, anstatt an 2-3 – oder ich muss bei den paar Müttern, die daheim sind, mit meinem Kind hausieren gehen, damit sie ihn 2 mal die Woche für die 1-2 Stunden bei sich beherbergen zu den Zeiten, in denen mein Mann ebenfalls außer Haus ist.

Beides ist blöde, bei beidem komme ich mir doof, Schwierigkeiten verursachend und nervig vor, ganz abgesehen davon, dass ich meinem Kind ja auch nicht wirklich zumuten möchte, dass es mal hierhin, mal dahin hin- und hergeschoben wird…. 😦

So nah liegen Freud‘ und Leid mal wieder beieinander….

RAAAAAH!

Es hieß, ab Ende Juni / Anfang Juli könne man im Netz nachsehen, in welche Schule man kommt….

...aber sie sind wohl noch nicht so weit im KM....

…aber sie sind wohl noch nicht so weit im KM….

Ich bin so nervöööös! Ich könnt den ganzen Tag im Kreis rennen – und bestimmt guck ich zehnmal am Tag nach, ob denn jetzt schon was eingestellt ist…. RAAAAAH!