Der Weltraum – unendliche Weiten…

…wir schreiben das Jahr 2013 und Frau Kugelhoch ist krankgeschrieben, was ihr endlich die nötige Zeit beschert, um so einiges an Logbucheinträgen nachzureichen. In einer Zeitschleife namens „Unterrichtsvorbereitung“ gefangen, war es ihr bis dato nicht möglich, über die Einrichtung des neuen „Große-Jungs-Zimmers“ für ihren Schulanfänger zu berichten, was sie allerdings heute aus ihrem Stasisfeld in der Krankenstation heraus nachholen wird:

Bis in die diesjährigen Sommerferien hinein sah besagtes Zimmer folgendermaßen aus:

Kleinkindgerechte warme Farben: Gelb und Orange

Kleinkindgerechte warme Farben: Gelb und Orange

Halbhoch gelb gestrichene Wände mit einer süßen Bärenbordüre und vom großen Bruder zur Geburt gemalten Bildern, in der Ecke am Fenster eine überquellende Verkleidungskiste, Regale voller Kruscht, der doch zum Großteil nicht mehr benutzt wurde – und eine ziemlich wilde Schlafecke, in der wechselweise ein bis drei Kinder nächtigten.

Nach ein paar Gesprächen mit dem Besitzer dieser vier Wände, der ja innerhalb von 14 Tagen nicht nur eingeschult wurde, sondern auch noch seinen 6. Geburtstag feierte, einigten wir uns darauf, dass ich ihm zum Anlass dieser wichtigen Ereignisse sein Zimmer neu gestalten würde. Seine Wahl fiel auf das Thema „Weltraum“.

Das Werkeln begann in der vorletzten Sommerferienwoche, in der die Maus bereits wieder in den Kindergarten ging und die Jungs tagsüber beim Zirkusworkshop untergebracht waren – übrigens eine tolle Erfahrung, über die es womöglich noch einen Extraartikel geben wird!

Frau Kugelhoch begab sich mit Stift und Zettel in kreative Versenkung, zeichnete, grübelte, googelte und schrieb Materiallisten. Bestellte und suchte Baumärkte heim. Und dann gings los.

Aus Gelb wurde Blau – und aus Blau, Weiß und einem Spritzer Schwarz mixte ich ein perfekt zum neuen Hochbett passendes „Raumschiffsilbergrau“:

Aus Gelb wurde Blau - und aus Blau, Weiß und einem Spritzer Schwarz mixte ich ein perfektes Raumschiffsilbergrau

Und das kam dabei heraus:

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Eindeutig nicht mehr so warm… aber eben auch eindeutig besser passend zu unserem kleinen großen Mann! 🙂 Außerdem fein ausgemistet und neu sortiert. Der Verkleidungskram verschwindet nun in einer größeren Holzschublade im IVAR-Regal, ein kleiner Schülerschreibtisch mit „Chefsessel“ hält Einzug, passende Details wie eine Schreibunterlage mit Sonnensystem, StarWars Poster und Astronautenwimpelkette runden das Ambiente ab. Die Bordüre gibts hier – Raumschiffe und Sterne leuchten im Dunkeln leicht nach.

Highlight (und so viel Arbeit, dass ich fast einen Nervenzusammenbruch erlitten hätte) ist das Raumschiff-Hochbett, das ich an Wand und Decke improvisiert habe:

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Diese „Raumschiffkanzel“ wurde in den ersten Wochen quasi ununterbrochen bespielt – und wird auch jetzt noch öfter zum Spielen als zum Drinschlafen benutzt, was man auch am fehlenden Bettzeug erahnen kann. 😉

Fotor1206103554Hier ein paar meiner Wandmalereien. Maschinenanzeigen, Warnschilder, Sprechfunk und viele, viele „Gnöbbsche“ für alles mögliche. Inspirieren lassen habe ich mich durch aus dem Netz gezogene Abbildungen der Spaceshuttle-Cockpits.

Fotor1206104430Die „Flachbildschirme“ bestehen aus billigen Holzrahmen vom Möbelschweden, die ich silbern angesprüht und mit passenden Illustrationen aus dem Netz bestückt habe. Man beachte das „Firmenlogo“ des Herstellers der Herstellerin – ALX 😉

Die Laserschwertlampe mit Wechsellicht und Fernbedienung habe ich ebenso in der virtuellen Mall der Onlineshops entdeckt wie den günstigen Hulahoop-Reifen, der silbern angesprüht eigentlich das runde „Fenster“ zum Weltraum bilden sollte. Aus Zeitmangel wurde er nicht mehr angedübelt und liegt seitdem immer noch bei mir im Arbeitszimmer, leider.

39_Aufnahmen-2164Vor ein paar Wochen haben wir das coole Plakat, das man bei myPoster.de bestellen kann, letztlich einfach mit Reißnägeln angepinnt. Das Tolle ist, dass man ein beliebiges Foto hochladen und dann beliebig zuschneiden lassen kann. Wir haben also unser Wunschposter gleich als perfekten, von den Maßen her passenden Kreis geliefert bekommen.

Was leider auch noch fehlt, ist meine Deckenleuchten-Eigenkration, die ich aus einer runden Sperrholzplatte und diesen tollen Planeten machen möchte:

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Das Planeten-Mobile hatten wir am Geburtstag gleich noch als Über-dem-Tisch-Deko genutzt. Die Erde hängt nicht etwa höher, weil wir uns für was besseres halten, sondern weil sie abgefallen und notdürftig wieder aufgehängt worden war. 😉 Bestellen kann man das Planetensystem z.B. hier. Auch diese netten Kugeln leuchten übrigens nachts.

Alles in allem war es ein Haufen Arbeit, den ich im Hauruckverfahren durchgezogen habe – und hat sehr viel Spaß gemacht! Der Kurze liebt sein neues Zimmer sehr und hält sich oft und gerne darin auf. Das freut mich natürlich umso mehr! 🙂 ❤

Ferienzeit ist Umräumzeit

Da ich ja in zwei Wochen wieder anfange zu arbeiten, brauche ich auch wieder einen Arbeitsplatz – denn bis dato musste ich mich mit einem Eckchen am Wohnzimmertisch zufrieden geben.

Irgendwann reifte in uns der Entschluss, nicht meinen Büroplatz zusätzlich ins kleine Arbeitszimmer meines Mannes zu stopfen, sondern lieber einen Zimmertausch zu veranstalten. Der Große zog vom Dach in den Keller und mein Mann vom Keller unters Dach – und ich dazu. Das Dachzimmer ist viel größer, aber für ein einzelnes Kind eigentlich eh zu groß. Unser Fast-Teenie war damit schlicht überfordert – es vermüllte immer mehr und er nutzte es kaum noch.

In den letzten Tagen haben wir nun in einer Mammutaktion die beiden Zimmer getauscht – wobei wir zum Glück nur ganz wenig Möbel tauschen mussten. Es ging hauptsächlich ums Ausmisten und Kruscht „verschieben“. An Möbeln selber haben wir nur eine Kommode vom Büro ins Mauszimmer verschoben, einen großen Ledersessel vom Keller unters Dach geschleppt und ein Bett vom Dach runter in den Keller – das wars. Schreibtische, Regale und Schränke blieben einfach an Ort und Stelle.

Trotzdem alles noch mehr als genug Arbeit…. 😉 Zum Glück haben uns meine Schwiegereltern übers Wochenende geholfen. Ohne sie wäre hier fast gar nichts voran gegangen! Aber so konnten mein Mann, der Große und ich räumen, während mein Schwiegervater vieles in Ordnung brachte, was mal wieder aus dem Leim gegangen war und meine Schwiegermutter die Küche regierte, den Putzlappen schwang und die Kinder versorgte.

Vom neuen Arbeitszimmer gibts noch keine Fotos, aber vom Zimmer des Großen, das er selber frisch gestrichen hat und nun und nach seinen Vorstellungen gestaltet. Beim Möbelschweden haben wir noch eine tolle neue Bettwäsche dazu gefunden. Sehr schön wird es! 🙂

Noch nicht ganz fertig, aber es wird!

Noch nicht ganz fertig, aber es wird!

Tolle Wandfarbe mit schönem Bett und süßem Inhalt!

Tolle Wandfarbe mit schönem Bett und süßem Geschwisterinhalt!

So, und jetzt muss ich weiterräumen gehen! 🙂

 

 

Land in Sicht!

Hooray! Die Geschirrberge können jetzt bestiegen und abgetragen werden – die neue Spülmaschine wurde soeben geliefert und eingebaut! Halleluja, was bin ich froh!

Edelstahloberfläche - gna. Immer die Putzerei. Bin trotzdem froh!

Edelstahloberfläche – gna. Immer die Putzerei. Bin trotzdem froh!

Ach ja – hatte ich es gar nicht erzählt? An dem Wochenende nach der Abgabe der Festschrift bei der Druckerei, als ich endlich wieder klar Schiff machen wollte hier im Haus, hauchte unser Spülmaschinen-Methusalem seinen letzten Lebensatem aus….

Trallalaa, die Couch ist da! *sing*

Juhuu, heute Mittag wurden unsere neuen Sofas geliefert, und sie sind soooo schön! Ich bin ganz happy und nun muss ich natürlich gleich bald demnächst unbedingt noch mal zum Möbelschweden und ein Tischchen für die Ecke, eine schöne Tischlampe für selbiges und vielleicht noch ein Regal für rechts neben das rechte Sofa kaufen gehen, damit es auch „rund“ wird.

Am liebsten hätte ich natürlich auch noch einen neuen Couchtisch, aber der ist im Moment nicht im Budget. Kann ja noch kommen…. 😉

Und hier die „Vorher-Nachher-Bilder“ (so aufgeräumt und leer ist es hier natürlich fast nie, ich hab die Fotos heute kurz vor und nach der Lieferung gemacht. ;-))

VORHER - unser altes, abgesessenes, 17 Jahre altes, "unfarbenes" Teil

VORHER – unser altes, abgesessenes, 17 Jahre altes, „unfarbenes“ Teil

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NACHHER – Unsere neuen S.O.U.L. Sofas mit Riesenkaros in Creme und Beige

Der gruslige Deckenfluter kommt noch weg und das Kinderporträt muss ich auch noch anders hängen, das passt so gar nicht mehr. Aber das wird alles. Hach, ich freu‘ mich so!

Grün, grün, grün sind alle meine Küchensachen…

Heute war ich ganz spontan beim Möbelschweden, weil endlich der Vitrinenschrank, den wir uns schon seit 4 Wochen kaufen wollen, wieder vorrätig ist.

Und natürlich kam ich mal wieder nicht ohne „Kleinkram“ aus dem Laden raus…

Wer mich schon länger begleitet, der weiß, dass unsere Küche in Holz, Weiß, Schwarz und Apfelgrün gehalten ist, und da ich heute auch ein neues weißes Regal für ebendiesen Raum erstanden habe, musste ich natürlich auch noch eine schwarze Aufbewahrungsbox sowie diverse Küchenhelfer in Grün, eine kleine grüne Glasvase, ein paar frische grüne Pflänzlein und diese supersüßen Dekoaufkleber mitnehmen:

Ich liebe frisches Grün!

Ich liebe frisches Grün!

Das Haus heimelig machen ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Aber dieser Einkauf hat auch einen notwendigen Hintergrund.

Zum einen ist unser Sitzplatz in der Küche inzwischen zu klein für uns fünf geworden, so dass wir durch Umstellen und ein schmales Regal statt eines großen Schranks mehr Platz gewinnen wollen, und zum anderen platzt in der Küche sowieso alles aus den Nähten, weil ich durch die unterschiedlichen Nahrungsmittel, die ich für mich und meine ganzen Allergiker brauche, einfach nicht mehr weiß, wohin mit allem.

Als letzten Sommer dann unsere letzte Rennmaus dahinschied und eine Ecke im Wohnzimmer frei wurde, an dem vorher der „winzige“ Käfig gestanden hatte, wurde mir schnell klar, dass ich an diesen Platz einen Vitrinenschrank stellen möchte, der Gläser und einiges mehr aus der Küche aufnehmen kann.

Und wie schaut es bei Euch aus? Gibt es bei Euch auch neue Projekte in Sachen „Schöner Wohnen“ zum Jahresanfang?

Das neue Sofa ist bestellt!

… und zwar dieses Modell:

Das "Westport Day" von S.O.U.L

Das „Westport Day“ von S.O.U.L

… mit diesem Stöfflein:

Der große Karostoff oben ist der Sofabezug, unten sind unsere aktuellen Kissen zu sehen

Der große Karostoff oben ist der Sofabezug, unten sind unsere aktuellen Kissen zu sehen

Es wird Ende Januar geliefert und ich bin jetzt schon sehr gespannt drauf! Wir hatten zwei Stoffbücher mit daheim und es gefielen uns wirklich nicht wenige davon sehr gut. Für diesen haben wir uns letztendlich entschieden, weil er von den in Frage kommenden der einzige ist, der eine Öko-Tex-Zertifizierung hat und in der Maschine waschbar ist. Die Husse und sämtliche Kissenpolster sind nämlich abnehmbar, und die anderen Stoffe hätte man chemisch reinigen lassen müssen. Nächstes Jahr werden wir uns dann noch eine weitere Husse mit Kissenbezügen dazukaufen, damit wir quasi immer einen Ersatz bereitliegen haben, sollte doch mal irgendwo ein Fleck draufkommen.

Wem dieser Stil gefällt, dem empfehle ich einen Besuch auf der Seite des Herstellers. Der Betrieb fertigt nicht nur wunderschöne Sitzmöbel, sondern auch Vitrinen, Schränke, Lampen und Dekogegenstände im selben Stil – ich könnte mich dort arm kaufen…. 😉

Jetzt wird’s weihnachtlich

Gestern habe ich in einem Rundumschlag schnell noch rechtzeitig die Adventsdeko im Haus verteilt. (Das scheint mir übrigens öfters so zu gehen…. ;-)) Seit einer guten Woche hatte ich es schon auf der To-Do-Liste, aber die Sache mit dem Sofa hat alles durcheinander gebracht.

Vor dem Haus mit unserer blauen Haustür dekoriere ich immer in Blau, Weiß und Silber...

Vor dem Haus mit unserer blauen Haustür dekoriere ich immer in Blau, Weiß und Silber…

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Das silberne Bäumchen habe ich mir dieses Jahr neu gegönnt

Im Haus hingegen schmücke ich seit Jahren am liebsten in Rot-Grün-Gold. Das wirkt einfach so schön weihnachtlich, gemütlich und „vorfreudig“. 🙂 Meine „Drinnen-Fotos“ sind aber leider nicht wirklich herzeigbar geworden. Morgen mach ich noch mal welche bei besseren Lichtverhältnissen.

Die Kinder waren ganz hingerissen, als sie gestern nach Hause kamen und alles weihnachtlich erstrahlte, weihnachtliche Düfte durchs Haus schwebten und auch die passende Musik erklang.

Am Nachmittag setzten wir uns dann hin und schrieben Wunschzettel ans Christkind:

Post fürs Christkind!

Post fürs Christkind!

Wir haben die Briefe am Abend auf unseren Briefkasten gelegt, und als die Kinder morgens nachschauten, ob das Christkind sie auch abgeholt hat, lagen stattdessen drei winzigkleine Schokonikoläuse auf dem Briefkasten! 🙂

Ein schönes erstes Adventswochenende wünsche ich Euch allen!

Die Qual der Wahl

Neulich mussten wir feststellen, dass unsere Couch im Wohnzimmer den Geist aufgibt – eine Feder ist gebrochen und das spitze Ende piekt unnachgiebig durch den Stoff der Sitzfläche, stets bereit, sich auf arglose Popos zu stürzen oder Löcher in Hosen zu stanzen.

Nun ist dieses Sitzmöbel ja eh nicht gerade mein Lieblingsstück. Wer mich schon länger begleitet, weiß, dass ich mit dessen Farbe, für die es keinen Namen gibt, auf Kriegsfuß stehe, weil sie sich partout weigert, mit auch nur irgendeiner anderen Farbe zu harmonieren. Mal ganz abgesehen von der Stoffqualität und der Strukturierung…. Ich muss dem Ungetüm allerdings zugute halten, dass es sich gegen fast sämtliche Sabotage- aka Beschmutzungsversuche der Kinder erfolgreich zur Wehr gesetzt hat. Aber das war es dann auch schon mit den Vorteilen.

Nun möchte man meinen, dass ich ja nun sehr froh über das traurige Dahinscheiden dieses Möbelstücks sein müsste.

Nun, zum einen mag das ja stimmen. Aber seit ich mich in jeder freien Minute (und weit darüber hinaus) mit möglichen Kandidaten für einen Neuerwerb auseinandersetze, wurde mir klar, dass dieser einzige Vorteil ein unbestritten wesentlicher Vorteil war. Vor allem, weil mir bei der Recherche zu Bewusstsein kam, dass ich unter gar. keinen. Umständen. bereit bin, auch nur einen Cent für eine Couch auszugeben, die mir nicht wirklich gefällt.

Leider gefallen mir nicht gerade die kinderfreundlichen Exemplare. Will heißen: Keine Microfaser, kein Velours. (Hässlich!)Kein Leder. (Ungemütlich!) Kein einfarbiger Stoff, zumindest kein dunkler. (Trist! Unpassend!)

Meine Traumcouch ist supergemütlich, kuschlig, trotzdem mit stabilem Sitzgefühl – und mit einem in hellen Naturtönen karierten oder gestreiften Stoff bezogen.

Ich werde mich wohl trotzdem trauen…. der Stoff muss nur soweit gemustert sein, dass man nicht gleich jeden Fleck draufprangen sieht, wie ein schwarzes Achselhaar in einer Spargelcremesuppe.

Heute habe ich in einem der hiesigen Möbelhäuser ein Exemplar gefunden, das mir sehr gut gefällt. Morgen werde ich meinen Göttergatten hinschleppen und probesitzen lassen. Dann kommt der schwierigste Teil: Die Entscheidung für einen der vielen wunderschönen Bezugsstoffe.

Ich halte Euch auf dem Laufenden! 🙂