Frau K. for catwalk – Update

Gerade hat sich die Umstyling-Dame bei mir gemeldet.

Sie konnte sich noch nicht entscheiden, hat drei Kandidatinnen in der Auswahl (zwei sollen es am Ende sein) und möchte jetzt mit allen eine kurze Farbberatung machen, damit sie die Farbtypen von uns dreien analysieren kann. Denn sie möchte zwei unterschiedliche Farbtypen in die Show nehmen, was völlig nachvollziehbar ist. Schließlich kann sie so viel mehr zeigen, als wenn beide Frauen einem ähnlichen (beide warm oder beide kalt) oder womöglich dem gleichen Typ entsprechen.

Ich stelle mir vor, dass sie dann dem Publikum z.B. sehr schön anhand von ein paar Farbtüchern zeigen kann, dass eine Farbe der einen Frau sehr gut steht, der anderen gar nicht. Oder noch besser, indem sie z.B. ein kaltes und ein warmes Rot/Blau/Lila/whatever nimmt und so deutlich wird, dass es auch auf die Farbtemperatur ankommt, ob einem etwas steht oder nicht.

Insofern kann ich ihren Wunsch sehr gut nachvollziehen. Das bedeutet für mich, dass ich mich noch bis nächsten Mittwoch gedulden muss, nein, letztendlich noch länger, bis sie nach meinem Termin (und denen der anderen) eine endgültige Entscheidung getroffen hat.

Oh Mann, ich wünsch mir echt so sehr, dass es was wird, das wär so toll! Ich bin mir inzwischen sicher, dass sie ihren Job bestimmt sehr gut machen wird und habe auch schon einigen Freundinnen davon erzählt. Die wollen alle – im Fall des Falles – zu der Show kommen und sind sehr interessiert. Die Idee, auf diese Weise Werbung für ihren Service zu machen, ist sicher gut, ich denke, dass auf diese Weise garantiert die eine oder andere Frau im Publikum sich dazu entscheidet, sich ebenfalls beraten zu lassen. Würde mir bestimmt auch so gehen. Wenn man direkte – und gute – Ergebnisse bei anderen sieht, dann überzeugt das einfach.

Drückt mir weiter die Daumen! 🙂

Pläne

Mein Mann und ich haben heute spontan beschlossen, am kommenden Wochenende abends mal ohne die Kinder und ganz in Ruhe ein paar Plätzchen zu backen. Und da freu ich mich jetzt schon sehr drauf! Ich stell mir das so vor, dass wir uns schöne Musik anmachen und dann zusammen werkeln – vielleicht auch mit einem Tässchen Glühwein dabei. Hach, schööön! 🙂

Frau Kugelhoch for catwalk ;)

Heute bin ich per Zufall im nächstgelegenen Familienzentrum über ein tolles Angebot gestolpert, das mich sofort neugierig gemacht hat:

„Farb- und Stilberaterin/ Damenschneiderin sucht Models für eine „Vorher-Nachher-Show“ im Familienzentrum“.

Ich hab dann einfach mal eine Visitenkarte mitgenommen, weil ich eh schon immer mal mit so einer Farbberatung geliebäugelt hatte. Weniger, weil ich nicht wüsste, welche Farben mir gut stehen, sondern eigentlich eher, um vielleicht auch mal von den drei Farben wegzukommen, auf die ich seit Jahren schwöre… und auch, weil sich in meinem Leben in den letzten vier, fünf Jahren eigentlich fast ausschließlich alles um die Kinder gedreht hat und ich endlich mal wieder was für mich tun will.

Schon seit ein paar Monaten nervt es mich an, dass die neuesten Klamotten, die ich im Schrank habe (abgesehen von so ein paar „Notkäufen“ zu besonderen Anlässen), die Sommer-Urlaubsklamotten von vor drei Jahren sind. Meine Wintersachen sind noch älter, außer vielleicht die Winterjacke vom vorletzten Jahr, deren Reißverschluss aber leider kaputt ist. 😦

Mich nervt an, dass ich mich fast nur noch praktisch, aber nicht mehr „schön“ anziehen kann und will, mich nervt an, dass alles immer sofort von den Kindern eingesaut wird, mich nervt an, dass ich keine richtige Frisur mehr habe – ach, mich nervt grad sehr viel an an meinem Äußeren.

Also, da kam mir dieses Angebot gerade recht. Also habe ich angerufen. Und das Angebot klingt verlockend. Im Falle, dass die gute Frau mich „auserwählt“, bekäme ich eine komplette Farb- und Stilberatung, ein maßgeschneidertes Outfit (entweder Business- oder Abendgarderobe) und würde an einem Abend Ende Januar im Rahmen einer im Familienzentrum stattfindenden Cocktailparty gemeinsam mit einer anderen „Kandidatin“ vor dem Publikum umgestylt werden. Neue Frisur (Friseuse rückt extra an), geschminkt werden, und zum Abschluss das neue Outfit präsentieren.

Mit dem Auftreten vor Publikum habe ich überhaupt kein Problem (das fragte sie mich als erstes ;-)), schließlich findet mein Job auch „vor Publikum“ statt, hehe, und zudem habe ich eh einen kleinen Hang zum Exhibitionismus, wenn ich das mal so flapsig sagen darf – ich habe mir in meiner Studienzeit so manches Zubrot damit verdient, bei Aktmalkursen Modell zu stehen.

Ja, und das tollste an allem ist: da ich eben als Model zur Verfügung stehe, kostet mich der ganze Spaß absolut NICHTS. 🙂 Und das ist es doch echt wert, finde ich! Ich kann was für mich tun, ich lass mich „aufhübschen“, und es kostet mich noch nicht mal was.

Natürlich werde auch ich mir die Dame noch näher ansehen – schließlich möchte ich doch wissen, in wessen Hände ich mich da begebe – ich will ja hinterher wirklich besser aussehen 😉 , aber ihre Internetseite sieht schon mal vielversprechend aus. Sollte der Deal zustande kommen, werde ich hier darüber berichten und ihre Seite auch verlinken.

Drückt mir die Daumen!

Fern der Heimat

Nach ellenlangem Gepacke in den letzten Tagen ging es gestern Mittag endlich los in den wohlverdienten Urlaub. Wir sind seit gestern Abend bei meinen Eltern zu Besuch und werden am Samstag weiterfahren in ein Familienferiendorf in der Nähe, wo wir eine Woche lang mit Frau Dekogöttin und Familie (ihr kleinerer Sohn ist der allerbeste Freund unseres Kurzen) ausspannen werden.

Hier bei meinen Eltern ist es eigentlich wunderschön, aber mit einem (fast) einjährigen  Laufekind ist es halt so gut wie nirgends wirklich entspannend. Einer von uns muss nonstop ein wachsames Auge auf die Maus haben, weil es vor unkompatiblen Ecken nur so wimmelt – angefangen mit den 3 Treppenstufen zwischen Ess- und Wohnbereich über viele offene Regale und niedrige Tischchen mit allerlei interessanten, aber leider verbotenen Dingen bis hin zum Gartenteich neben der Terasse.

Trotzdem tut es gut, hier zu sein. Die Oma liest dem Kurzen stundenlang Bücher vor – auch mal morgens um sechs, wenns sein muss. Der Große sitzt halbe Tage lang mit einem selbergebauten LEGO-Gefährt im Gebüsch und spielt „Dschungel“. Den anderen halben Tag spielt er mit seinem Bruder LEGO oder Auto oder sie fahren draußen mit Roller und Laufrad durch die Gegend. Die Maus läuft. Und läuft. Und läuft. Hier umso mehr, weil nochmal doppelt so viel Platz ist wie bei uns. Mein Mann und ich genießen die Auszeiten zwischendurch, sich mal mitten am Tag ins Bett legen und ne Stunde schlafen zu können oder auch in Büchern oder Zeitschriften schmökern zu können, weil keine Haushaltsaufgaben im Nacken drücken und natürlich auch das „sich einfach an den Tisch setzen können“ wenn das Essen fertig ist.

Ich bin aber auch schon gespannt auf unser Ferienhaus am Samstag. Schließlich ist es ein Familien-Feriendorf und es gibt so wunderbare Sachen wie ein Treppengitter an der Treppe zu den Schlafzimmern, Spielplätze noch und nöcher, Natur zu Hauf, Mittagessen im Haupthaus, einer alten Villa, inclusive und das ganze auf einem abgeschlossenen Gelände, auf dem keine Autos fahren dürfen.

Ich geh jetzt mal davon aus, dass das zumindest bezüglich der Maus noch einen Tic entspannender wird als hier. Hoffe ich jedenfalls. 😉 Bericht folgt, sobald wir dort sind.