Raaah! Shopping!

Diese Woche ist meine Ma bei uns zu Besuch, deshalb komme ich kaum zum Schreiben, weil wir ja abends immer sooo viel „ratschen“ (quasseln, erzählen, besprechen..) müssen. 🙂

Aber so ganz kurz möcht ich jetzt doch was erzählen: Erstens purzeln die Pfunde fleißig weiter – inzwischen sind es knappe 10 kg, die weg sind, Hurra! Und zweitens war ich am Dienstag mit meiner Ma shoppen und kann es kaum fassen, dass ich wieder in Hosen Größe 44 passe und die Oberteile sich zwischen XL und L bewegen – je nach Schnitt. Waaah! Ich bin so stolz drauf! Und ich hab sooo schöne Sachen gefunden!

Rosenholz und Khaki - zwei meiner Lieblingsfarben kombiniert mit einer der angesagten Jeans in Blumenprint

Rosenholz und Khaki – zwei meiner Lieblingsfarben kombiniert mit einer der angesagten Jeans in Blumenprint

Die Jeans ist von s.Oliver, das Shirt von einer Marke, an die ich mich grad nicht erinnern kann (es war ein Superschnäppchen – runtergesetzt auf 7,- €) und der Kurzpulli ist vom Kleiderschweden. Ich liebe diese Farben und finde es toll, dass ich die Hose gefunden habe – die meisten Blumenprints sind mir fürs Beinkleid zu knallig – ich betone meine Oberschenkel nicht so gerne, hust. 😉

Dann bin ich natürlich noch zu Desigual rein… hat es mich doch bis vor kurzem noch echt angebläht, dass ich in diese abgefahrenen Klamotten nicht reinpasse! Und siehe da: das eine oder andere Teil geht schon! Und natürlich alles, was größenunabhängig ist, deshalb hab ich gleich mal noch ne Tasche und ein Tuch mitgenommen, hihi. ^^

Die Farben sind auf dem Foto viel zu blass geworden, deshalb hab ich sie noch nachbearbeitet. Wirkt jetzt sehr knallig, ist es aber auch. Die Tasche ist genauso bunt, spiegelt aber ein wenig.

Die Farben sind auf dem Foto viel zu blass geworden, deshalb hab ich sie noch nachbearbeitet. Wirkt jetzt sehr knallig, ist es aber auch. Die Tasche ist genauso bunt, spiegelt aber ein wenig und wirkt dadurch blasser. Ich kombiniere Shirt und Tasche oder Schal und Tasche zu schwarzem Oberteil. Alles drei zusammen wäre zuviel des Guten.

Ich finde lustig, dass die beiden Outfits so sehr unterschiedlich sind – aber das ist ganz typisch für mich. Ich konnte mich diesbezüglich noch nie festlegen, genauso wenig wie bei der Raumgestaltung – deshalb haben wir ja auch das Wohnzimmer in reinen Naturtönen, so kann ich jede beliebige Farbe oder Farbkombi dazu kombinieren und es sieht immer gut aus!

Zu beiden Outfits habe ich Zuhause noch passendes Schuhwerk, Jacken und Schmuck, zu den Desigual-Klamotten habe ich mir noch zwei neue Hosen gekauft – eine ganz schwarze und eine schwarze mit einem ganz dezenten Schlangenhautprint – sieht oberschräg und Klasse aus zu den bunten Klamotten! 🙂

Es macht sooo Spaß, sich schön einzukleiden und sich wieder gerne im Spiegel anzuschauen! Meine alten Jeans schlackern jetzt schon ziemlich – noch ein paar Kilos und ich kann sie echt nicht mehr anziehen.

Die Qual der Wahl

Neulich mussten wir feststellen, dass unsere Couch im Wohnzimmer den Geist aufgibt – eine Feder ist gebrochen und das spitze Ende piekt unnachgiebig durch den Stoff der Sitzfläche, stets bereit, sich auf arglose Popos zu stürzen oder Löcher in Hosen zu stanzen.

Nun ist dieses Sitzmöbel ja eh nicht gerade mein Lieblingsstück. Wer mich schon länger begleitet, weiß, dass ich mit dessen Farbe, für die es keinen Namen gibt, auf Kriegsfuß stehe, weil sie sich partout weigert, mit auch nur irgendeiner anderen Farbe zu harmonieren. Mal ganz abgesehen von der Stoffqualität und der Strukturierung…. Ich muss dem Ungetüm allerdings zugute halten, dass es sich gegen fast sämtliche Sabotage- aka Beschmutzungsversuche der Kinder erfolgreich zur Wehr gesetzt hat. Aber das war es dann auch schon mit den Vorteilen.

Nun möchte man meinen, dass ich ja nun sehr froh über das traurige Dahinscheiden dieses Möbelstücks sein müsste.

Nun, zum einen mag das ja stimmen. Aber seit ich mich in jeder freien Minute (und weit darüber hinaus) mit möglichen Kandidaten für einen Neuerwerb auseinandersetze, wurde mir klar, dass dieser einzige Vorteil ein unbestritten wesentlicher Vorteil war. Vor allem, weil mir bei der Recherche zu Bewusstsein kam, dass ich unter gar. keinen. Umständen. bereit bin, auch nur einen Cent für eine Couch auszugeben, die mir nicht wirklich gefällt.

Leider gefallen mir nicht gerade die kinderfreundlichen Exemplare. Will heißen: Keine Microfaser, kein Velours. (Hässlich!)Kein Leder. (Ungemütlich!) Kein einfarbiger Stoff, zumindest kein dunkler. (Trist! Unpassend!)

Meine Traumcouch ist supergemütlich, kuschlig, trotzdem mit stabilem Sitzgefühl – und mit einem in hellen Naturtönen karierten oder gestreiften Stoff bezogen.

Ich werde mich wohl trotzdem trauen…. der Stoff muss nur soweit gemustert sein, dass man nicht gleich jeden Fleck draufprangen sieht, wie ein schwarzes Achselhaar in einer Spargelcremesuppe.

Heute habe ich in einem der hiesigen Möbelhäuser ein Exemplar gefunden, das mir sehr gut gefällt. Morgen werde ich meinen Göttergatten hinschleppen und probesitzen lassen. Dann kommt der schwierigste Teil: Die Entscheidung für einen der vielen wunderschönen Bezugsstoffe.

Ich halte Euch auf dem Laufenden! 🙂

Waaaaah, Schuheeee!

Mann, Mann. Echt, seit ich zu Beginn diesen Jahres wieder mehr zu meiner alten Form zurückgefunden habe, wacht auch der Schuh-Tick wieder auf. Der war so ziemlich auf Eis die letzten fünf Jahre, aber im Moment könnt ich Unmengen Schuhe shoppen, vorausgesetzt, ich hätte das Budget dazu…

Gucken kostet ja bekanntlich nix, deshalb stöber‘ ich in meiner spärlichen Freizeit lustig im Netz herum und habe dabei letzte Woche lauter tolle Modelle entdeckt. Fast per Zufall bin ich über die guten alten Docs aus meiner Jugend gestolpert und hab mich sofort aufs Neue verliebt. Die hier sind einfach himmlisch, oder auch die da. Klasse wären aber auch diese Bikerboots. Leider sind das lauter Schuhe, die ich nicht wirklich brauche. Es wären einfach so „i-Tüpfelchen“ für bestimmte Outfits, aber dafür zwischen 100 und 200 Euro ausgeben, das geht halt leider im Moment gar nicht.

Vielleicht sollte ich mir zu Weihnachten „Schuhgeld“ wünschen, hihi.

Tagesbilanz

  • der gefühlt 475. Frühstart in den Tag (5 Uhr!!!)
  • von viertel nach sieben bis kurz vor neun noch mal geschlafen, allerdings im Wohnzimmer mit entsprechender Geräuschkulisse
  • 1x ausgiebiges Duschen & Pflegen
  • 1 Wochenendeinkauf mit Maus
  • 1 Kurztrip ins Spielwarengeschäft für den windpockengeplagten Kurzen
  • 6 Stunden auswärts. ALLEINE.
  • davon gute vier Stunden ausgiebiges Shopping. Erfolgreich.
  • alleine ca. 1 1/2 Stunden davon, bis ich „runterkam“ und bei mir selber angekommen war
  • Heerscharen von Leuten. Mit Kids wär ich wahrscheinlich durchgedreht. So wars mir einfach wurscht. 🙂
  • 1 blaue Jeans, 1 schwarze Jeans
  • 1 Paar braune Schnürstiefel mit Schnalle und Profilsohle
  • 1 kuschlige Winterjacke mit riesigem Kragen
  • 1 graukarierter Dufflecoat
  • ein schokobrauner Poncho mit lustigen kleinen Fell-Pompons dran
  • 2 weiche, kuschlige Schals mit jeweils passenden Handschuhen
  • 1 abgefahrener, quergestreifter  Riesenzottelpulli –> Lieblingsteil!
  • mich das erste Mal seit langer Zeit wieder breit im Spiegel angegrinst
  • 2 Ketten (zum Pulli!)
  • 1 Haarklammer
  • nicht zu Mittag gegessen und trotzdem null Hunger verspürt
  • 1 superleckere frische Saftkreation inhaliert
  • ca. 7x das Lieblings-Liebeslied ganz laut im Auto gehört und mitgegrölt
  • meinen Mann vermisst. Sehr.
  • Zeit mit meinem Mann vermisst. Auch sehr.
  • die Liebe und meine innere Kraft, sie zu spüren und auch auszudrücken, vermisst
  • Eine ganz wichtige Erkenntnis mit nach Hause genommen: ich bin NICHT depressiv, nur komplett erschöpft und überarbeitet. Und ich hab meine Kids „über“. Nicht dass ich sie nicht mehr lieb hätte, aber ausnahmslos jeder, den man UNUNTERBROCHEN um sich hat, geht einem irgendwann auf den Keks. Die Pause tat sehr,sehr gut!
  • Ich will ab sofort regelmäßig so eine Auszeit haben. Ich habe viel zu lange drauf verzichtet.

Ein kleiner Rucksack für meine Marienkäfer-Liebhaberin

Gestern habe ich eine Kiste voll Kinderkleidung im Second-Hand-Shop eines in der Nähe gelegenen Familienzentrums abgegeben und dabei ein totales Schnäppchen gemacht: Den Samsonite-Sammies Kinderrucksack in Marienkäferausführung (NP ca. 20 Euro) für sage und schreibe ZWEI Euro! Juhu! Die Maus hat sich sooo gefreut und wollte ihn schon gar nicht mehr absetzen… 🙂

Meine süße Marienkäfer-Maus!

Eine absolut geniale, niedliche Idee

Habe gerade auf einer englischen Site einen tollen Link zu einem „marketplace“- Shop entdeckt. (Marketplace ist das amerikanische „daWanda“ :-))

Da schneidert eine Frau Wendy Tsao auf  Anfrage Kuscheltiere und -puppen nach gemaltem Vorbild. Und zwar nach von Kindern gemalten Bildern! Von den gezeigten Beispielen ist eines schöner als das andere. Das ist so genial! Unbedingt anschauen – und wer etwas geschickt ist, könnte sowas auch sicher mal selber für seine Kinder machen.

http://www.childsown.com

Ein Bild vom Großen, als er 6 Jahre alt war. Coole Vorstellung, all solche Figuren "in echt" vor sich zu haben...

Wohn-Upgrade in der Küche mit Mobiliar vom Schweden

Heute waren wir mit versammelter Mannschaft beim Möbelschweden um ein paar Kleinigkeiten zu besorgen und gleich noch dort zu Mittag zu essen. Unter anderem besorgten wir einen ANTILOP Hochstuhl in Weiß mit Tablett. Wir hatten in der Küche nämlich bis dato den Stokke vom Kleinen für die Maus stehen, aber der hat kein Tablett und das Stokketablett kostet so viel wie drei Antilops plus Tisch! Außerdem ist es sehr ausladend und wir haben nicht sooo viel Platz, deshalb können wir sie auch nicht einfach mit an den großen Tisch setzen.

Als wir also mit unserem neuen Stühlchen heimkamen und er aufgebaut war, fiel mir ein, dass es da noch so ein paar halbvergessene Schätze gibt, die ich mal besorgt, dann aber doch nicht gebraucht habe. Und schwupp! war aus dem schlichten Antilop ein stylishes Accessoire für unsere Küche geworden, in der neben Kirschbaum die Farben Weiß, Schwarz und Apfelgrün dominieren:

Gestatten: Das kleine Küchenmonster isst mit 😀

Netter Nebeneffekt: Der Göttergatte entdeckte beim Anstehen im Restaurant einen Hinweis auf eine Tagesaktion, dank derer wir nun für die Höhe unsrer Restaurantrechnung – gute 30 Euro – einen Einkaufsgutschein mit nach Hause nehmen durften. Somit haben wir heute quasi alle Mann hoch umsonst zu Mittag gegessen! Cool!