Liebster Blog Award

Die liebste Mara hat mir und zehn weiteren Bloggern diesen Award verliehen, was mich sehr ehrt:

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Sehr gerne beantworte ich die Fragen – weiß nur noch nicht, ob es mir wiederum gelingt, noch 11 weitere Blogs zu nominieren, da mir Mara die Auswahl mit ihren eigenen Nominierungen schon eeetwas eingeschränkt hat. Nathalie und ihr Blog Mango küsst Sonne z.B. wäre definitiv bei mir auch dabei gewesen! 🙂

1. In welchem (Kinder)Buch wärest du gerne zuhause?

Oh, gar nicht so einfach…. Wenn die Frage gelautet hätte „Mit welchem Kinderbuchheld identifizierst du dich?“ , dann hieße meine Antwort „Pippi Langstrumpf“ 😉 …aber „Zuhause“…hmmm….. ich glaube, irgendwo in Bullerbü, oder auf dem Bauernhof von Michel. Schweden eben. Schwedisch-ländliche Idylle. Wo die Welt noch in Ordung war. Ein weiterer Platz aus Büchern, der mir immer sehr gut gefallen hat, sind z.B. die Beschreibungen aus der Provence in „Salz auf unserer Haut“. Ich bin halt ein Land-Mensch. Oder besser gesagt, ein „Europäischer-Idylle-auch-gerne-am-Meer-Mensch“. Auf ferne Inseln oder andere Kontinente hat es mich eigentlich nie so gezogen….

2. Am liebsten bin ich …

positiv, gelassen und humorvoll. So lange es mir gelingt, in dieser Stimmung zu bleiben, ist die Welt für mich in Ordnung. Natürlich falle ich aus eindeutigen Gründen (Stress, Schlafmangel etc.) immer wieder hinunter in die Tiefen der Anspannung, Ungeduld, Unruhe und auch ab und an ins Jammertal. Aber seit ich in einer Therapie gelernt habe, dass die paradiesischen Gärten der Positivität nicht verschwunden sind, solange ich im Jammertal sitze, sondern einfach auf mich warten, bis ich wieder genug Kraft geschöpft habe, den Bergrücken zwischen diesen beiden Orten zu erklimmen und auf der anderen Seite wieder herabzusteigen, seitdem bin ich nie wieder so tief in ein Schlamassel gefallen, dass es meinen Optimismus ganz zerstört hätte.

3. Dabei entspanne ich mich: …

Lesen – Blogs, Bücher, Zeitschriften….alles, was mir in die Hände fällt! 🙂

Tagträumen – irgendwo draußen auf einer Decke liegen, das Gras begucken, Käfer, die drin rumkrabbeln, den Wolken beim Fliegen zusehen und sich einfach zeitlos fühlen

Baden – wenn es hart auf hart kommt, flüchte ich in die Badewanne. Natürlich immer mit etwas zu Lesen! 😉

Schreiben & Gespräche führen – mich ausdrücken, meine Gedanken ordnen, entweder auf Papier, digital oder im Gespräch, das ist für mich Seelenbalsam! Ich habe vieles über mich selber und meine Welt erst durch meine eigenen geschriebenen oder gesprochenen Worte erfahren – plötzlich war es da, war greif- und begreifbar.

4.  Heute war mein ein erster Gedanke nach dem Aufwachen:

…was, schon wieder viertel vor sieben? Oh Mann, ich bin müüüüüüde! 🙂

5. Welche Beziehung hast du zu deiner Schlafstätte? Nur zum Schlafen da oder auch Ort für…

…Lese- und andere Orgien

…gute Gespräche

…Ablage für „Was zieh ich nur an“-Gelage

…Kitzelspiele mit den Kids

…Familienkuscheln

6. In meiner Bloggerseele steckt viel …

…Mitteilungsbedürfnis. Dieses Wort kam mir gerade ganz spontan in den Sinn und ich lasse es auch einfach mal so stehen. 🙂

7. Dafür habe ich immer Geld:

ein interessantes Magazin – eine Obdachlosen-Zeitschrift – ein schönes Modeschmuckstück – ein Blümchen für mich oder jemanden, dem ich ein Freude machen möchte – jemanden / eine gute Sache unterstützen, auch wenn es nur mal wenig ist, was ich geben kann

8. Dafür würde ich nie Geld ausgeben:

Fragwürdige Delikatessen wie Froschschenkel, einen Bus-Urlaub, eine Waffe, fragwürdige Spendenaktionen, um mir Aufmerksamkeit zu erkaufen

9. Auf meinem Schreibtisch stehen …

…ich besitze zur Zeit keinen Schreibtisch. Mein Laptop steht mitten im Wohnzimmer auf unserem riesigen Esstisch. Und hier steht und liegt gerade so einiges rum: Bastelsachen, haufenweise Malereien der Kinder, Stifte, Klebebandrollen, Einkaufszettel in progress, Zeitschriften, die Reste meines gestrigen Apothekenbesuches (ein Handwaschöl, das mir endlich Linderung für meine Handekzeme bringen soll), ein Telefon, eine Glaskugel, die sich unser Kurzer im Urlaub als Mitbringsel ausgesucht hat, übrige Reinigungstabletten von unserer kaputten Kaffeemaschine,die ich noch entsorgen muss usw…..

10. Meine Lieblingspflanze ist …

schwer zu benennen! Ich müsste mich entscheiden zwischen strahlend blauen Vergissmeinicht, duftenden Rosen mit samtweichen Blütenblättern, wild wucherndem Klee, bäuerlich anmutenden Ranunkeln, edlen weißen Lilien und …oh Gott, ich hör jetzt einfach auf! 🙂

11. Heute abend tue ich mir etwas Gutes. Ich …

mach mir eine Tasse Pfefferminztee, kuschle mich an meinen Liebsten und guck mir die heute show an – meiner Meinung nach mit das Beste, was die deutsche TV-Landschaft zur Zeit an Satire zu bieten hat!

Sooo…. und jetzt geh ich in mich und überleg mir, wen ich denn hier was fragen will! Bis bald! Ein schönes Wochenende Euch allen! 🙂

Stöckchen

…“geklaut“ (nö, sie hat es ja so gewollt! 😉 ) von Ayse:

1. Wie bist du zu deinem Studienfach bzw. deiner Ausbildung gekommen?

Oh, mein beruflicher Werdegang ist eine laaange Geschichte! 🙂 In der Schulzeit wusste ich gar nicht recht ,was ich werden wollte. Ich beneidete still und heimlich die Mitschüler, die schon lange einen Berufwunsch hegten und sich darauf freuten. Gezeichnet, gemalt und gewerkelt habe ich immer schon gerne, so überlegte ich mir in der Oberstufe, in der ich auch den Kunst LK belegt hatte, dass ich gerne etwas Kreatives machen und Architektur studieren würde. Das war aber aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich (ich hatte eine Zement-Allergie). Also entschied ich mich, Design zu studieren, wovon mich mein Cousin, der in der Branche tätig ist, abbrachte. Er meinte, Design hätte sehr wenig mit freier Kreativität zu tun, weil man immer von den Kunden gegängelt werden würde. Heute ärgert es mich ein wenig, dass ich mich davon habe abhalten lassen.

Dann erzählte mir ein guter Freund, er sei zum Medizinertest angemeldet, den man damals (heute auch noch??) machen musste, um zum Medizinstudium zugelassen zu werden. Aus Jux machte ich auch mit – und kam mit einem umwerfend positiven Ergebnis heraus. So positiv, dass meine Abiturnote nicht mehr von Belang wäre – die besten 10% wurden einfach so genommen. Also entschied ich mich spontan, mit meinem guten Freund gemeinsam die Arztlaufbahn einzuschlagen.

Wir wurden allerdings von der ZVS nach Homburg im Saarland versetzt, ein kleines Provinzkaff, in dem man lediglich Medizin studieren kann. Dort ging es mir nicht gut, ich entwickelte eine Angstneurose und musste das Studium nach dem zweiten Semester abbrechen.

Ich ging nach Hause zu meinen Eltern zurück, schuftete bei einem Freund meiner Eltern für ein paar Monate in einer orthopädischen Schuhmacherei und versuchte, mir darüber klar zu werden, was ich denn nun tun sollte.

Die Kreativität hatte mir in den zwei Semestern Medizin sehr gefehlt. Eine Mappe für die Kunstakademie herzustellen, traute ich mir nicht zu, also beschloss ich, Kunst-Lehramt für Realschule zu studieren. Ich bewarb mich in Freiburg im Breisgau und hatte keine Ahnung davon, welche weiteren Fächer ich belegen sollte – damals musste man drei Schulfächer plus Pädagogik studieren. Ich entschied mich für Englisch und Biologie – und wechselte nach dem ersten Semester auf Deutsch und „Natur und Technik“. Dabei blieb ich letztendlich, bis ich das erste Staatsexamen hatte.

Danach wollte ich doch nicht mehr Lehrerin werden und studierte auf eigene Kosten Pädagogik weiter. Nebenher arbeitete ich in einem Laden für Gesellschaftsspiele, bei einem Biobäcker und in einem Copyshop.

Nach weiteren zwei Semestern wurde mir klar, dass ich so nie zu einem Ende kommen würde, weil ich pro Semester nur sehr wenige Scheine machen konnte – irgendwo musste ja das Geld herkommen.

Also machte ich doch das Referendariat und das zweite Staatsexamen – und bin jetzt Realschullehrerin für die Fächer Bildende Kunst, Deutsch und „Natur und Technik“, was es hier in Bayern (damals wohnte ich noch nicht in Bayern) so nicht gibt. Hier gibt es nur „Werken“, das geht nur bis zur 6. Klasse. Meinen ersten Job als fertig ausgebildete Lehrerin trat ich 1999 an – mit 30 Jahren!

Tja, alles andere als „straight“. Ich werde wohl kaum meinen Kindern mal Vorwürfe machen können (würde ich auch gar nicht wollen), wenn es bei ihnen mal ähnlich turbulent auf ihrem beruflichen Weg zugehen sollte. 🙂

2. Hast du einmal Weltschmerz durchlebt?

Oh ja, des öfteren. Früher, in meinem jungen Erwachsenenleben öfter und stärker als heute. Aber zum Glück bin ich jemand, bei dem der Zeiger immer in beide Richtungen ausschlägt – ich kann nicht nur sehr down, sondern auch sehr positiv sein. Froh bin ich über beides – ich bin ein Gefühlsjunkie und erlebe es meistens positiv, intensive Gefühle zu haben, egal welche. Nichts macht mich mehr sprachlos, als Gleichgültigkeit und Gefühlskälte.

3. Was war das größte Glück, das du erlebt hast?

Meine allererste große Liebe mit 18, dann, dass ich meinen Liebsten in den Weiten des Internets gefunden und dieses riesige, tiefe Liebesgefühl ein zweites Mal erleben durfte – und die Geburten meiner drei Kinder. Unfassbare Momente und tief empfundene Zuneigung, die ich immer im Herzen tragen werde.

4. Hast du politisches Interesse? Warum/ warum nicht?

Ja, eigentlich schon. Leider habe ich wenig Zeit, mich mit den Dingen genau zu befassen. Denn ich bin der Meinung, dass es ein Lebensbereich ist, mit dem man sich schon intensiv beschäftigen muss, um sich echte Meinungen bilden zu können. Trotzdem versuche ich, mich aktiv an Politik zu beteiligen, indem ich z.B. zahlendes Mitglied bei greenpeace bin und indem ich immer wieder an verschiedenen Online-Petitionen des AVAAZ-Netzwerks teilnehme. Außerdem gehe ich immer wählen, wenn es was zu wählen gibt, auch wenn mir das nicht leicht fällt. Oft scheint es nur die Wahl zwischen Pest und Cholera zu geben….

5. Wenn du für einen Monat verreisen könntest, wohin würde es dich ziehen?

Hmm, kommt ganz darauf an, ob mit oder ohne Kinder. Ohne Nachwuchs würde ich unheimlich gerne mal ganz in den Norden, und Mittsommerächte erleben, in denen es nie ganz dunkel wird. Ich würde den Monat aufteilen und die skandinavischen Länder sowie Irland besuchen wollen.

Mit Kindern würde ich gerne mal einen ganzen Monat irgendwo auf einer paradiesischen Trauminsel in der Karibik mit lauem, kristallklaren Meerwasser, Palmen, weichem, weißen Sand und ewigem Sonnenschein verbringen.

6. Hast du dich schon einmal in Glücksspielen versucht?

Ich habe ein paar Mal in meinem Leben Lotto gespielt. Das wars dann auch. Ich spiele lieber Gesellschaftsspiele.

7. Lieber eBook oder Printausgabe?

Ich habe ein einziges Mal auf meinem iPhone ein eBook gelesen. Das war…. seltsam. Ayse hat es wunderbar beschrieben: Ich brauche ebenfalls das Haptische – ein Buch in der Hand, den Geruch der neuen Seiten, wissen, dass es in meinem Regal steht.

8. Als welchen Einrichtungstyp würdest du deine Wohnungseinrichtung beschreiben? (z.B. gutbürgerlich, modern, zeitlos, minimalistisch….)

Puh. Im Labeln bin ich nicht gut. Mein eigener Stil? Bunt, kreativ, Stilmix. Unser Familienstil? Hell, skandinavisch – landhausmäßig angehaucht, mit bunten, fröhlichen Farbtupfen überall.

9. Hand aufs Herz: Lottogewinn teilen oder für dich behalten?

Teilen. Mit meiner eigenen Familie, meiner Herkunftsfamilie und meinen besten Freunden. Aber da ich eh nie Lotto spiele, wird das ewige Theorie bleiben.

10. Hast du einen grünen Daumen?

Nö, nicht wirklich… Bei mir gibts hauptsächlich Sukkulenten, die mit den dicken Blättern, die Kamele unter den Pflanzen, die es mir nicht übel nehmen, wenn ich sie mal ein paar Wochen lang vergesse. Draußen vor der Haustür habe ich immer gerne ein paar Blütenpflanzen, die halten so eine Saison durch, dann pflanz ich eh was Neues. Und frische Schnittblumensträuße mag ich gerne. Um die muss ich mich aber ja auch nicht kümmern, die erfreuen mein Auge ca. eine Woche lang, dann kommen sie weg.

11. Welchen Plan / Wunsch schiebst du schon länger vor dir her, den du nie erfüllt hast?

Siehe oben: Mittsommernacht in Schweden. So ein paar weitere Wunsch-Reiseziele. Ein Buch schreiben. Mal eine Woche im Kloster schweigen und meditieren. Ein Cafe eröffnen, in dem man auch Bücher und Brettspiele anlesen / ausprobieren und kaufen kann. Ein eigenes Atelier besitzen. Mit meinem Mann für ein verlängertes Wochenende nach Barcelona fliegen. Ohne Kids. Das ist so das, was mir spontan einfällt.

Ach ja, und wer es an sich nehmen möchte, das Stöckchen, sei herzlich dazu eingeladen.

Things about me

Ein schönes Stöckchen, das ich mir von Sinja abgegriffen habe, die wiederum hat es von Miss Winkelmann . Wer es haben will, der nehme es an sich!

1. Beschreibe dich in 3 Wörtern!

1. Das 2. langt 3. nicht! 😉

2. Wie fühlst du dich, wenn du mit der Kamera sprichst?

Guut! Ich liebe es, fotografiert zu werden und weiß eigentlich auch ganz gut, wie ich meine Schokoladenseiten zeigen kann. Was ich nicht mag, sind unerwartete Schnappschüsse – seit ich älter geworden bin und die Schokoladenseiten langsam weniger werden….

3. Was magst du nicht an deinem Aussehen?

Meinen ausgeleierten, schwabbeligen Bauch. Die Mitesser, die ich seit der Pubertät mit mir rumschleppe, und die einfach nicht weichen wollen. Meine schwabbeligen Oberarme. Ansonsten mag ich mich echt, so wie ich bin. Mit allem Drum und Dran.  Auch wenn ich bei weitem nicht dem gängigen Schönheitsideal entspreche, schaue ich mich gerne im Spiegel an und mag mich dabei!

4. Ohne welches Produkt willst du nicht rausgehen?

Früher war das mal Wimperntusche. Zwischenzeitlich war ich schon froh, wenn meine Haare in der letzten Zeit mal Haarwaschmittel gesehen hatten. Wirklich immer muss aber Deo sein. Und das mit der Wimperntusche kehrt langsam wieder. 🙂

5. Machst du etwas obwohl du es nicht kannst? Wenn ja, was?

Die Anzughosen des Liebsten bügeln. :-/ Ich kann es nicht, ich hasse es, aber ich muss es tun. Außerdem veruche ich, mich um unseren Garten zu kümmern, obwohl ich keinen blassen Schimmer davon habe, wie das geht.

6. Was würdest du gerne an dir ändern, tust es aber nie?

Lernen, mit meinen Wutanfällen umzugehen. Abnehmen. (Hab ich früher immer wieder mal gemacht, aber schon seit langem nicht mehr geschafft.) Mir diesen blöden Hängebauch wegschnippeln lassen.

7. Was magst du nicht an anderen Menschen?

Überheblichkeit, Intoleranz, Egozentrik.

8. Nenne 4 Dinge, die du gerne machst.

1. Lesen. 2. Kreativ sein. 3. Ganz alleine Shoppen gehen. 4. Faul in der Sonne liegen und den Mikrokosmos im Gras vor meiner Nase begucken.

9. Gibt es ein Kleidungsstück, welches du nicht magst, aber trotzdem trägst?

Meine Unterwäsche! Ich habe zur Zeit nur lauter alte, ausgeleierte, zum Teil schon löchrige Stücke, die teilweise sogar noch aus den Schwangerschaften sind. Und da es nix anderes gibt, zieh ich sie halt an, bis ich endlich mal dazu komme, mir was Neues anzuschaffen.

10.Wie wichtig ist dir das Aussehen?

Für mich selber gilt bei mir: Ich fühle mich wohl, wenn ich mich sauber, gepflegt und ordentlich fühle. Ich muss nicht immer wie aus dem Ei gepellt herumlaufen, hab auch oft ältere Sachen an, die nicht der „Dernier Cri“ sind. So richtig Klasse fühle ich mich aber schon, wenn ich was anhabe, das ich liebe, das mir gut steht und das nicht so ganz 08/15 ist.

Bei anderen ist mir hauptsächlich wichtig, dass sie sauber sind und nicht riechen. Was sie anhaben, ist mir nicht so wichtig. Ich sehe sehr wohl, wenn jemand sich passend zu seiner Persönlichkeit kleidet, und finde das schön, das muss aber nichts mit Mode zu tun haben. Mir tut es leid, wenn ich Leuten begegne, die nichts aus sich machen, sei es, weil sie sich selber nicht mögen oder weil sie zu unsicher sind, meinen, dass sie es nicht wert sind.

11. Gibt es etwas was du sammelst?

Nö. Nur Flusen unterm Sofa. Und Bastelkram.

12. Was tust du wenn dir keiner zuschaut?

Nach einigem Nachdenken bin ich auf eine einzige Sache gestoßen, die ich wirklich und ausschließlich nur tue, wenn ich ganz alleine bin. Aber die werde ich wohl kaum hier hinschreiben! 😉 Ansonsten bin ich von mir selber erstaunt, was ich schon alles in Anwesenheit anderer Menschen getan habe. 😀

13. Welche Farben trägst du gerne auf deinen Nägeln?

Ich würde mir gerne ab und zu die Nägel lackieren, vertrage es aber leider überhaupt nicht. Immer wenn ich es eine Weile lang mache, werden meine Nägel total spröde und brechen ab. Wenn ich doch mal Nagellack trage, dann muss er unbedingt zur Kleidung passen. Ich könnte nicht eine Woche lang denselben Lack zu den verschiedensten Klamotten tragen.

14. Nenne 3 Dinge die dir am am anderen Geschlecht gefallen!

Pinzipiell? Oder im besonderen?

Prinzipiell mag ich die (meist) tiefe Stimme, die Männer haben. Und ich habe – warum auch immer – ein Faible für behaarte Unterame. Dass die meisten Männer größer sind als ich, mag ich auch.

Im Besonderen mag ich Männer mit Humor, Selbstbewusstsein und einer romantischen Ader.

15. Mit was kommst du nicht klar?

Mit schnippischen, oberlehrerhaften Leuten. Mit Hass und Wut. Mit selbstgerechtem Verhalten. Wenn ich herablassend oder respektlos behandelt werde.

16. Welche berühmte Person bewunderst du?

Gandhi. Den Dalai Lama. Mutter Theresa. Generell alle, die selbstlos und demütig sind und dabei gelassen und sogar glücklich wirken.

17. Was ist deine größte Angst?

Dass einem oder mehreren meiner Kinder oder meinem Mann etwas Schlimmes zustößt – dass sie schwer krank werden oder gar sterben. Und am meisten Angst habe ich davor, dass jemand erstickt. Ich habe keine Ahnung, warum, aber das stelle ich mir so schrecklich vor.

18. Was bedeutet Glück für dich?

Glück ist für mich, inne zu halten und bewusst zu spüren, dieser Augenblick ist perfekt.

19. Was planst du schon lange, aber hast es immer noch nicht gemacht?

Abnehmen. :-/ Und ein Wochenende alleine mit meinem Mann. *seufz*

20. Nenne etwas Merkwürdiges über dich!

Ich singe viel und oft. Zum Teil richtige Lieder (meistens Kinderlieder), aber oft auch selber erfundene Lieder. Ich singe sie meinen Kindern vor und sie singen auch mit. Jedes meiner Kinder hatte in der Babyzeit ein „eigenes“ Lied, das ich extra für es erdacht hatte. Mein Großer ein Morgenlied, mein Mittlerer ein Einschlaflied und die Maus ein Abendlied.

Ich melde mich zurück: 2012 – Plans, Hopes and Dreams

Jetzt habe ich geschlagene zwei Wochen lang nichts von mir hören lassen – keine Feiertagsgrüße, kein „Guter-Rutsch-Artikel“, kein Wort zum 1 1/2jährigen der Maus, kein Jahresrückblick – nichts. Dafür kann ich berichten, dass zwei wunderbare Wochen voller turbulentem Familienleben, wohliger Ausruhinseln, schöner Erlebnisse, inniger Momente und sehr leckerer Mahlzeiten hinter mir liegen, die ich unglaublich genossen habe und deshalb absolut kein Bedürfnis hatte, mich der Außenwelt mitzuteilen.

Dieses Schweigen soll nun ein Ende haben und ich möchte es mit einem Stöckchen brechen, das ich sehr ansprechend finde:

Job, Studium & Karriere

Ein Bereich, der jetzt seit ca. 5 Jahren „brach liegt“ und dieses Jahr wieder aktiviert werden soll. Ich habe mich seit Anfang des Jahres 2007 ausschließlich um meine Kinder und das Familienleben gekümmert. Kein Job, keine Fortbildungen, höchstens mal ein Buch zum Thema und das Verfolgen des einen oder anderen Lehrerblogs, zum Teil zur Erheiterung, zum Teil aus informativen Gründen.

Im September 2012, also zu Beginn des Schuljahres 2012/13, will ich wieder einsteigen. Ich bin jetzt schon aufgeregt deswegen – viel Neues kommt auf mich zu. Wo werde ich arbeiten? Welche Fächer in welchen Klassen werde ich unterrichten? Werde ich mein Ziel, mit nur sehr wenigen Wochenstunden wieder einzusteigen, durchbringen können? Wie werden die Kollegen sein? Wie der Schulleiter? Wie die Schüler? Wie deren Eltern? Werde ich mich überhaupt noch an irgendetwas erinnern oder muss ich bei Null anfangen? Wieviel hat sich in knapp 6 Jahren verändert? …. Ich schwanke zwischen Neugier und Angstschweiß.

Trotzdem will ich dieses Jahr wieder anfangen. Eigentlich hätte ich ja noch ein Jahr Zeit, denn die drei Jahre Elternzeit von der Maus sind erst im Sommer 2013 um. Aber irgendwann ging mir auf, dass ich in diesem Fall im September 2013 gleichzeitig den Kindergarteneinstieg der Maus, den Schulanfang des Kurzen und meinen eigenen Neueinstieg meistern müsste – definitiv zu viel auf einmal! Also geht’s für mich und die Maus schon dieses Jahr los. So kann sie auch noch ein Jahr lang gemeinsam mit ihrem Bruder die Kita besuchen und die Umstellung wird dann sicher unproblematischer laufen. Und ich selber bin up to date, bis wir nächstes Jahr wieder mal einen Erstklässler in der Familie haben werden.

Meine Vorsätze:

Die bestmögliche Arbeitsstelle / Arbeitszeit durchsetzen. Gut vorbereitet einsteigen. Gelassen bleiben. Spaß haben.

Motto des Jahres: Yes, I can!

Friends & Family

Allem voran möchte ich unbedingt wieder mehr Zeit mit meinem Mann alleine verbringen! Vor allem möchte ich nicht nur drüber reden, sondern es ganz konsequent durchplanen, damit wir uns die Zeit auch wirklich nehmen. Sonst gehen alle guten Vorsätze wieder im Alltag unter.

Motto des Jahres: Meine Liebe leben!

Für meine Kinder habe ich einige Ideen, wie sie im Familienleben mehr Eigenverantwortung übernehmen können. Ich möchte zum Beispiel die Küche so umräumen, dass sie sich selber kleine Zwischenmahlzeiten zubereiten können, d.h. dass ich zum Beispiel die Joghurts im Kühlschrank und die Müslis im Vorratsschrank auf Kindergartenkind-Höhe unterbringen möchte. Auch auf die Gefahr hin, dass es zu Beginn sicher hinterher in der Küche „etwas chaotisch“ aussieht. Alles ist ein Lernprozess! 🙂 Zudem möchte ich ihnen ein paar neue regelmäßige Beteiligungen an den Haushaltsaufgaben auftragen. Eine spontane Idee, die heute Morgen am Frühstückstisch entstand: einmal in der Woche (am Sa oder So) machen die Kids das Frühstück.

In eine ähnliche Richtung geht mein Vorsatz, die beiden Kleinen weiter darin zu unterstützen, Dinge auch „ohne Mama“ geregelt zu bekommen. Darunter zählt mein Vorhaben, die Maus im Frühjahr endgültig abzustillen, aber auch mein Ziel, die Kids öfter mal der Babysitterin zu überlassen, auch abends zum Schlafengehen. Der Kurze ist meines Erachtens so weit, dass er auch lernen könnte, mal eine Nacht anderswo zu schlafen, z.B. bei der Oma oder einem Freund.

Motto des Jahres: Selbermachen rockt!

Mit meinen Freundinnen und Freunden möchte ich dieses Jahr wieder mehr und regelmäßig etwas unternehmen. Auf Deutsch gesagt: ich will gerne wieder mehr abends ausgehen. Kino, Theater, Essen, Vernissagen etc. und z.B. ENDLICH mal die lange Nacht der Museen besuchen!

Außerdem habe ich vor, endlich die viele, viele Hilfe und Unterstützung, die mir meine Freunde in den Jahren, in denen meine beiden Kleinen so arbeitsintensiv und kräftezehrend waren, wenigstens teilweise wieder zurückzugeben. Ich bin immer noch viel zu erledigt, um massenweise anderswo Leute zu unterstützen, aber das eine oder andere Hilfsangebot werde ich sicher absetzen.

Motto des Jahres: Gemeinsam macht alles mehr Spaß!

Health, Wellness & Fitness
 
Ich würde wirklich gerne den Babyspeck loswerden und wieder mal was für meine Kondition tun. Ich bin mir aber fast sicher, dass ich das (noch) nicht schaffe. Es ist einfach nicht gut durchzuziehen, wenn der Alltag komplett unplanbar ist. Ich glaube, dass das in 2013, wenn alle Kinder zumindest vormittags untergebracht sind und ich trotzdem nicht jeden Tag arbeiten gehen muss, besser klappen wird.Vielmehr möchte ich mich dieses Jahr einfach mal auf Wellness konzentrieren. Mir selber Gutes tun. Mit Massagen, Thermalbad, Besuchen beim Osteopathen und dergleichen. Durchschnaufen können, Zeit finden, den Körper spüren. Das wird ein erster Schritt sein.
 
Motto des Jahres: Tu‘ Dir gut!
 
Beauty
 
Eine Großbaustelle! Den Startschuss hatte ich ja letztes Jahr schon gegeben und ich werde mein Ziel auf jeden Fall weiterverfolgen, es mir in meinem augenblicklichen Körper so schnuckelig wie möglich zu machen. Das bedeutet, ich möchte meine Garderobe noch weiter erneuern, und irgendwie auch wieder zu einer schöneren Frisur kommen. Ein Friseurbesuch am vorletzten Tag des vergangenen Jahres ging leider gründlich schief und jetzt sehe ich aus wie „damals mit Zwölf“ – örgs. Also Schadensbegrenzung betreiben und zusehen, dass ich die Zeit, bis dieses Desaster wieder rausgewachsen ist, gut rumbekomme.Außerdem möchte ich mal zum Arzt und einiges durchchecken lassen, denn meine Haare sind z.B. sehr strohig und stumpf und ich befürchte, das ist unter anderem auf den Raubbau an meinem Körper durch die Schwangerschaften und das lange Stillen entstanden und muss nun mit vielen Mineralien und Aufbaustoffen wieder „aufgefüllt“ werden.
 
Motto des Jahres: Mehr Freude am eigenen Spiegelbild 😀
 
Hobbies & Projekte
 
Was diese Kategorie angeht, bin ich etwas ideenlos… ich habe wenig, seeehr seeehr wenig Zeit  und viel vor dieses Jahr. Hobbies bleiben da ziemlich außen vor. Oder besser gesagt, sie fließen so in den Alltag ein, wie es gerade kommt. Meine größte Leidenschaft ist und bleibt kreatives Wirken in irgendeiner Form. Das äußert sich dann in selbergemachten Faschingskostümen für die Kinder, schöner saisonaler Deko im Haus, selbergemachtem Spielzeug, Mal- und Bastelorgien mit den Kids und so weiter. Und das wird sich auch in 2012 nicht groß ändern. Für mehr ist einfach (noch) keine Zeit.
 
Travel
 
In 2012 stehen unglaubliche ZWEI große Familienurlaube an.  Das ist was Besonderes, da wir auch schon Jahre hatten, in denen wir aus verschiedensten Gründen überhaupt nicht wegkamen. Zum einen fahren wir im Sommer für 14 Tage mit ganz lieben Freunden nach Italien und in den Pfingstferien wollen wir noch eine Woche mit den Kids in ein schönes Kinderhotel. Ich freue mich auf beide Urlaube schon sehr.
 
Und dann ist es endlich so weit, dass mein Mann und ich mal wieder – wenigstens für kurze Zeit – alleine wegkönnen. Zu Weihnachten habe ich ihm deshalb ein gemeinsames Wellness-Wochenende im Frühjahr geschenkt. Vielleicht bleibt es ja nicht bei diesem einen Kurztrip, mal sehen….
 
Blog
 

Ach ja, das Blog. Schon letztes Jahr hatte ich vor, einige Rubriken regelmäßiger zu pflegen. Aber mein Familienleben hat mich – wie weiter oben schon häufiger erwähnt – immer noch fest im Griff, so dass ich das einfach nicht garantieren kann und will. Ich möchte mich auch nicht zum Sklaven dieser Seite machen. Trotz allem schreibe ich gerne und betrachte das Bloggen durchaus auch als eines meiner Hobbies, für das ich eben mal mehr und mal weniger Zeit erübrigen kann und auch will.Ich freue mich, wenn mein kleiner Leserkreis sich davon nicht abschrecken lässt und trotzdem immer mal wieder reinschaut.

7 little questions

Von Sinja geholt:

1. Wie würdest du heißen, wenn du ein Mädchen/Junge geworden wärst?

Alexander

2. Kartoffelbrei mit oder ohne Stückchen?

Ich mag ihn lieber mit Stückchen, aber meine Kids essen dann gar nichts, also im Alltag lieber ohne Stückchen…

3. Socken an oder aus beim Schlafen?

Im Sommer immer ohne, Herbst und Frühling zuerst mit, dann, wenn aufgewärmt ohne und im Winter meistens mit dicken Plüschsocken 🙂

4. Erdkunde oder Geschichte?

Erdkunde. Geschichte nur, wenn der Lehrer wirklich gut ist.

5. Regen oder Sonne?

Am liebsten von allem ein bisschen – hauptsache richtiges „Wetter“, kein grauer Einheitsbrei.

6. Land oder Stadt?

Ohne Kinder: Stadt. Mit Kindern: Land

7. Welches Produkt (Lebensmittel) liegt bei dir nicht lange rum und landet sofort in deinem Magen?

Sesamkrokantriegel 🙂

Wer es kopieren will, der sei hiermit aufgefordert, es zu tun. Ich möchte niemanden „aufrufen“.

Jahresrückblick 2010

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

von 8 zu Beginn über 10 bei der Geburt der Maus bis runter zur 2 im Dezember war alles dabei :/ Unterm Strich wohl irgendwo zwischen 5 und 7.

2. Zugenommen oder abgenommen?

Erst ne Menge zu, dann (schon vor der Geburt!) einiges ab, hinterher nochmal. Nun ungefähr Vorschwangerschaftsgewicht.

3. Haare länger oder kürzer?

Schwankend, unterm Strich gleichbleibend lang und stufig. Obwohl dieses Jahr die Frage wohl eher lauten sollte: Haare mehr oder weniger? #Hormonschwankungen 😉

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Maulwurfmäßig-kurzsichtig sowieso, aber seit neuestem auch immer weitsichtiger… der Arm wird langsam kürzer…

5. Mehr Kohle oder weniger?

Weniger. 2 Monate Elternzeit des Gatten rissen doch schon ein „Löchlein“ in die Haushaltskasse.

6. Besseren Job oder schlechteren?

Selber. Nur mit mehr Chefs. Vorher zwei, jetzt drei.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Hmmm. Schwer zu sagen. Wohl mindestens genauso viel. Wenn auch für anderes.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Die Einsicht, dass ich doch nicht alles schaffen kann, wenn ich nur will. Dass ein älterer, ausgepowerterer Körper und Geist einem doch mehr übelnehmen, als ich dachte.

Aber auch ein wunderbares neues Familienmitglied. Herzig, süß, niedlich, fröhlich. Hach.

9. Mehr bewegt oder weniger?

Mehr. Mehr Wäsche rauf und runter, mehr Einkaufstüten hin und her. Ich will mal wieder so richtig sinnfrei Sport treiben! Einfach nur der Bewegung willen bewegen. Das fehlt mir.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Definitiv zu viele. Kaum zu zählen. Bekanntschaft mit Diabetes gemacht. Brauch ich nicht noch mal. Übelster Halsinfekt, den ich je hatte. Konnte nur noch Joghurt essen.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Der epileptische Anfall meiner Tochter, egal ob es nun einer war oder nicht.

12. Der hirnrissigste Plan?

Die Elternzeit dieses Mal besser durchzuplanen.

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Hmmm. Keine Ahnung. Es ist zum Glück nie was Schlimmes passiert und ich kann schlecht abschätzen, wie riskant die Dinge waren…

14. Die teuerste Anschaffung?

Unser neuer Kühlschrank. Side by Side. Kommentar meiner Schwester zu ihrem Liebsten: „Ach guck mal, die haben jetzt auch so ein fünftes Zimmer!“ 😀

15. Das leckerste Essen?

Einer der letzten Abende zu zweit, als ich noch schwanger war. Bei einem netten kleinen Italiener am Rosenheimer Platz, den es jetzt leider nicht mehr gibt. Unter anderem gab es Tintenfisch. Den besten, den ich je gegessen habe.

16. Das beeindruckendste Buch?

Habe kaum welche gelesen, aber „1000 strahlende Sonnen“ von  Khaled Hosseini hat mich sehr beeindruckt. Das regelt einen mal wieder ein, in Bezug auf  „mir gehts so schlecht“. Auch sehr nett war „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ von Eric-Emmanuel Schmitt. Absolut lesenswert!

17. Der ergreifendste Film?

„Tatsächlich Liebe“ fand ich sehr schön. Den hab ich mit meinem Göttergatten auf DVD geguckt. Aber so der lebensverändernde Film war dieses Jahr nicht dabei.

18. Die beste CD?

Ich kauf mir keine CDs mehr. Weil ich so gut wie nie Lust auf Musik habe. Leider. Irgendwie ist immer so viel Lärm um mich rum, dass ich froh bin, wenn es einfach mal gaaanz leise ist. Und für die anderen Momente hab ich meinen Mann mit seiner gigantischen Musiksammlung, der mir eigentlich so gut wie alles vorspielen kann, was ich hören will, wenn mir doch mal danach sein sollte 🙂

19. Das schönste Konzert?

Die ersten Laute meiner neugeborenen Tochter.

Und was richtige Konzerte angeht – kann ich mich nur an das groteskeste erinnern: ein russischer Abend, zu dem mich mein Papa geschleppt hat und der sowas von krass war. Schräg hoch zehn. Der ganze Gasteig voller johlender Russen und auf der Bühne zehn Männer in Glitzerkostümen. Oder so.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Den Kindern. Die allermeiste davon wohl mit dem Kurzen. Und seit September mit der Maus. Was den Kurzen echt bläht. Der Arme.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Der Maus in ihren allerersten Stunden. Angekuschelt an mich, warm, weich, klein. Ich hätte die Zeit anhalten mögen.

22. Zum ersten Mal getan?

Mama von drei Kindern sein. Zu fünft einen Ausflug gemacht. Ein Auto gerammelt voller Leute und alle gehören zur Familie. Ein tolles Gefühl!

23. Nach langer Zeit wieder getan?

Ein Neugeborenes im Arm gehalten. Leider das letzte eigene. Seufz.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Die ganzen Bazillen im November und Dezember.

Die extreme Anhänglichkeit meines Zweitgeborenen und die vielen daraus resultierenden Schwierigkeiten in unserer Familie.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Meinen Göttergatten davon, dass er sich doch bitte krankschreiben lassen soll, wenn er richtig arg krank ist. Leider gescheitert.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Eindeutig meinem Mann unsere Tochter. 🙂

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Ein supernetter Türbanner über der Haustür zur Heimkehr nach der Geburt von meinen Freundinnen.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Es wird ein Mädchen!

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Och jeee. Keine Ahnung! Doofer Punkt.

30. Dein Wort des Jahres?

Mauseline.

31. Dein Unwort des Jahres?

Blödias.

32. Dein Lieblingsblog des Jahres?

Mama Miez, Froilein Schmidtmann und Tina Pappnase. 🙂

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchem vom vorigen Jahr!

Geht nicht, ist auf einem geschlossenen Blog.