Und so war’s im Urlaub…

Ich muss vorweg sagen, dass wir unsere gute Kamera zwar mitgenommen, aber faktisch gesehen absolut null Fotos mit ihr geschossen haben. Das Wetter war einfach zu mies, um sie mit sich herumzutragen – so gibt es aus diesem Urlaub einfach nur viele Schnappschüsse mit den Mobilfons. 🙂

Die Maus rückt an

Die Maus rückt an

Nein, es war nicht neblig, als wir samstags ankamen – ich hatte nur Dreck auf dem iPhone… 😉

Am Montag, einem der wenigen Schönwettertage, haben wir eine kleine Wanderung unternommen. Wir Großen sind ca. 5 km gelaufen, unsere Vorschüler bestimmt mindestens 6 km und die Maus etwas weniger, weil sie zwischendurch abwechselnd auf Mamas und Papas Schultern reiten durfte.

Garten der Sinne im Kloster Heiligenbronn

Garten der Sinne im Kloster Heiligenbronn

Das Kloster Heiligenbronn beherbergt unter anderem eine Schule für Sehbehinderte – und die hat in ihrem Pausen-Garten eine ganze Anzahl toller Hör-, Riech- und Fühl-Spielzeuge. Zum Beispiel einige dieser Räder, die alle unterschiedlich klingen, wenn man sie in Rotation versetzt.

Auf unserer Wanderung vom Kloster nach Waldmössingen haben wir einiges endeckt. Zum Beispiel Schachtelhalm im Wald – ein lebendes Fossil, das es schon bei den Dinos gab, das aber ursprünglich um ein Vielfaches größer war. „Mama hat mir einen Dinobaum gepflückt!“, erzählte unser Kurzer daraufhin ganz stolz dem Papa.

Und das gab es außerdem zu sehen:

Hühner

Vorwitzige Hühner

Enten

Entspannte Enten

…und laut muhende Kühe im Stall, die ich allerdings nicht fotografiert habe. Traktoren beim Heuwenden, bellende Hunde, einen Bienenstock, den uns die Besitzer sogar geöffnet haben, und vieles vieles mehr. Eigentlich wollten wir in Waldmössingen noch das Tiergehege und einen Spielplatz besuchen, aber dafür hatte die Zeit nicht mehr gereicht. Mit dem Bus sind wir wieder nach Heiligenbronn zurückgefahren. Es war ein wirklich schöner Nachmittagsausflug!

Der Große, der Große von Frau Dekogöttin und sein Papa waren übrigens derweilen im Hochseilgarten, der gleich neben dem Feriendorf gelegen ist, und haben dort die Seilbahn ausprobiert.

Oft regnete es, und dann standen andere Beschäftigungen an: Zum Beispiel ein Besuch bei der Experimenta in Freudenstadt, einer tollen naturwissenschaftlichen Mitmach-Ausstellung für Familien.

Der Kurze und die Maus beim Experimentieren

Der Kurze und die Maus beim Experimentieren

Leider kein besonders aussagekräftiges Bild, aber ich kann versichern, dass sich ein Besuch absolut lohnt!

Danach waren wir noch Schwimmen im Panoramabad in Freudenstadt, das mit seinen unzähligen Becken, einer netten Rutsche und vielen verschiedenen Grotten usw. genug zu bieten hat, um fünf Kids und ihre Eltern auf Trab zu halten. Wir haben unsere Kinder während unseres dreistündigen Aufenthaltes nicht mal mit der Aussicht auf ein Eis aus dem Wasser locken können! 😀

Und wenn wir mal nicht unterwegs waren, wurde…

...im Regen gespielt...

…im Regen und seinen Hinterlassenschaften gespielt…

...gezockt...

…gezockt…

...oder gemalt.

…oder gemalt.

Auch ich war ein wenig kreativ und habe mit Fingerstempelei ein Familienportrait gestaltet:

Die ganze Orgelpfeifen-Familie - obwohl ich eigentlich ein wenig geschummelt habe, denn der Große ist inzwischen deutlich länger als ich

Die ganze Orgelpfeifen-Familie – obwohl ich eigentlich ein weeeenig geschummelt habe, denn der Große ist inzwischen deutlich länger als ich – hihi^^

Am Donnerstag war es noch mal trocken und wir haben an der Grillstelle auf dem Gelände ein Feuerchen entzündet.

Der Stochermeister - Frau Dekogöttins Mann - in Aktion

Der Stochermeister – Frau Dekogöttins Mann – in Aktion

Am Feuer sitzen und die Kids spielen drumrum - das ist Entspannung pur!

Am Feuer sitzen und die Kids spielen drumrum – das ist Entspannung pur!

Am Freitag hat es dann leider wieder ununterbrochen geregnet. Aber wir haben uns trotzdem nicht davon abhalten lassen, etwas zu unternehmen und sind, gerüstet mit Regenmonturen, zum Freilichtmuseum Vogtsbauernhof aufgebrochen.

Ziegenkinder kontaktieren

Ziegenkinder kontaktieren…

Wieder in Regen spielen

…wieder im Regen spielen…

Den tollen Spielplat ausprobieren

…den tollen Spielplatz mit Telefonrohr ausprobieren…

…alte Gemäuer begucken, auf der Kuhglockenorgel musizieren, in der Holzwerkstatt Kuckuckspfeifen und Wasserräder bauen, auf dem „Dachboden der Kindheit“ herumtoben… es gab wirklich sehr viel zu erleben und wir alle hatten ungeachtet des Regenwetters sehr viel Spaß. Gut war, dass man sich ja auch immer wieder in Räumen aufhielt und dort etwas aufwärmen und trocknen konnte. 🙂

An den Vormittagen waren unsere Kids meistens bei der Kinderbetreuung, die sich sehr nett und abwechslungsreich um unsere Bande kümmerte. Da wurde gebastelt, draußen gespielt, Schnitzeljagden veranstaltet, T-Shirts bemalt und vieles mehr.

Nachmittags gab es auch noch tolle Angebote, so haben wir zum Beispiel am Mittwoch alle beim Bogenschieß-Workshop mitgemacht, den zwei liebe Leute sehr nett gestaltet haben. Die Kinder durften mit kleinen Kinderbögen schießen, die Erwachsenen mit großen Holzbögen. Die Ziele wurden Schritt für Schritt verkleinert – vom großen, aufgemalten Wildschwein über eine kleinere Fuchs“puppe“ bis hin zum sogenannten „Kaninchen“, einem kleinen Paket an einer Schnur, das über die Wiese gezogen wurde und getroffen werden sollte. Sehr spannend und animierend – unsere Großen haben Tags darauf gleich Haselsträucher gesucht und Pfeile und Bogen geschnitzt! 🙂

Alles in allem wieder ein wunderbarer, abwechslungsreicher und sehr familiengerechter Urlaub! Wie schön es auch für unsere Kinder war, konnten wir erahnen, als unser Mittelkind beim Packen plötzlich bitterlich weinend auf meinen Schoß kroch, weil er nicht abreisen wollte – und alle drei Kinder im Fond unseres Wagens auf der Rückfahrt die Hände in die Höhe rissen, als ich sie fragte, wer denn gerne wieder herkommen wolle.

Fazit: Familienferiendorf Eckenhof in Schramberg-Sulgen – Weiterhin sehr empfehlenswert! Mehr Infos in meinem ersten Artikel von vor zwei Jahren. 🙂

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Angekommen

Wir sind da. Zum zweiten Mal, und es ist schön, wieder hier zu sein. Mitten im Schwarzwald in einer sehr netten Feriendorf-Siedlung.
Heute Abend nach der Brotzeit hat der Große meinen alten Aquarellfarbkasten ausgepackt, den er neulich beim Aufräumen entdeckt hat. Wir waren gestern extra noch neue Pinsel und Aquarellblöcke besorgen, damit er ihn hier in den Ferien ausprobieren kann.
Schwuppdiwupp war die halbe Besatzung am Pinseln – der Große, die Maus, ich und sogar der Papa des Großen, der bis morgen hier bei uns zu Gast ist, weil er ganz in der Nähe wohnt.
Am meisten beeindruckt hat mich die Maus, die wie selbstverständlich mit Pinsel und Farbe umging und ein absolutes Naturtalent ist! Hier seht ihr unsere Ergebnisse – das Große ist eines von der Maus und ich finde es wirklich Klasse! Wenn es in einem Museum hinge, ich würde die Berechtigung dazu nicht anzweifeln….

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Frau Kugelhochs Tipps für junge Eltern – Tipp #19

Schon wieder ein halbes Jahr her, dass ich den letzten Elterntipp gepostet habe! Hier kommt ein neuer, heute zum Thema Reisen mit Kindern:

Wer kleine Jungs hat, für den ist Packen kein Problem: Soundsoviele lange und/oder kurze Jeans, die passende Menge an T-Shirts und/oder Pullis dazu, vielleicht noch bei den Socken ein wenig drauf achten, dass man nicht gerade die dunkelbraunen zum grünen Shirt einpackt, das war’s.

Aber die Mädels! Mannomann, das ist ein anderer Kaliber! Zum einen gibt es viel mehr Möglichkeiten, was die Form der Kleidung anbelangt: Jeans, Leggins, Strumpfhosen, Kleider, Röcke, Westen, Boleros…. und zum anderen passt hier beileibe nicht alles zu jedem – Rot, Rosa, Pink, Orange, Mintgrün, Pipapo….

Zu Anfang meiner Zeit als Mädelsmama ging es ja noch – Strampler sind ein anderes Thema. Aber jetzt? Holla, da ist Packen doch eine andere Herausforderung!

Gerade diese Woche saß ich wieder brütend über Packlisten, da wir morgen für eine Woche unterwegs sein werden – in Deutschland – und folglich auf jedes Wetter gefasst sein müssen.

Damit man für seine Tochter nicht massig zuviel, aber auch nicht lauter wirres, unkompatibles Durcheinander im Koffer hat, empfiehlt sich folgendes:

Modulares Packen für – bevorzugt weibliche – Kleinkinder

Wie das geht? Ganz einfach: Ich stelle eine Reihe von kompletten Outfits zusammen, die ich jeweils in einzelne, durchsichtige Zipperbags verpacke. So kommt nichts durcheinander und ich habe immer sofort alle zueinander passenden Teile einer Tagesgarderobe parat.

Wenn es, wie aktuell, in Gefilde mit unsicherer Wetterlage geht, packe ich in jede Zipperbag verschiedene Teile, die ich je nach Tagestemperaturen kombinieren kann.

Und das sieht beispielsweise so aus:

Dies ist der Gesamtinhalt einer Zipperbag

Dies ist der Gesamtinhalt einer Zipperbag

Inhalt in diesem Falle:

  • langes Shirt
  • kurzes Shirt
  • Bolero
  • wadenlange Jeans
  • lange Leggins
  • Socken

Und so kann ich je nach Wetterlage kombinieren:

Bei kühler Witterung

Bei kühler Witterung

Langes Shirt und Bolero, Jeans mit Leggins drunter und Socken dazu.

Bei etwas milderen Temperaturen

Bei etwas milderen Temperaturen

Kurzes Shirt, Bolero, Jeans und Socken

Alternativ-Outfit

Alternativ-Outfit

Kurzes (oder langes) Shirt, Bolero, Leggins (und ggf. Socken)

Für warmes Wetter

Für warmes Wetter

Nur das kurze Shirt mit der Jeans.

So habe ich 4-5 alternative Outfits, die ich aus dieser Zipperbag kombinieren kann. Ohne viel Aufwand, ohne Sucherei im Koffer und mit der Option, die restlichen Teile als Ersatz / für Änderung der Wetterlage noch schnell in die Tasche für unterwegs zu packen.

Wieviele Zipperbags für wieviele Tage man mitnehmen will, hängt von vielen Faktoren ab – erwartete Wetterlage, geplante Aktivitäten, reinliches oder eher „Schmuddelkind“ ….?

Außerdem ist es gut möglich, auch die Bags ansich noch etwas zu variieren. So habe ich z.B. auch eine „Heute ists aber richtig kalt“-Bag mit Fleecepulli etc. oder eine relativ leichte „Sommerhitze“-Bag auf der Basis eines Kleidchens im Koffer.

Ich nehm‘ immer lieber eine (oder zwei 😉 ) mehr mit. Einen weiteren Vorteil entdeckt man bei der Rückreise: Sollten Teile oder ganze Outfits übriggeblieben sein, sind sie in den Zipperbags sicher verstaut und bleiben sauber und ordentlich, bis man sie Zuhause wieder auspackt (oder gleich so in den Schrank legt und die kommenden Tage verwendet).

 

 

 

Querbeet – Ein neues Projekt der Familie Kugelhoch

In den letzten Wochen keimte im Hause Kugelhoch ein Idee, ein Wunsch auf. Und aus dem Gedanken wurde ein konkretes Projekt: „Querbeet – Eine Deutschlandreise“.  Wir wollen in den Sommerferien 2014 eine ca. 3-4wöchige Tour durch Deutschland machen. Mit dem Auto. Startpunkt ist München, Ziel Hamburg – da wohnt meine Schwester. Nach Hause zurück geht es dann mit dem Autozug. Das bedeutet aber nicht, dass wir geradewegs nach Hamburg fahren werden. Ich denke da eher an eine Art Zickzack mit Kringeln! 🙂

Unser Projekt-Titelbild, gestaltet vom Großen

Unser Projekt-Titelbild, gestaltet vom Großen

In den kommenden Monaten werden wir Reiseziele sammeln – Orte, die wir schon immer mal besuchen wollten, Bekannte, die wir schon lange nicht gesehen haben, tolle Ausflugsziele für Familien, die viel zu weit weg liegen, um eben mal hinzufahren, spannende Übernachtungsmöglichkeiten wie z.B. ein Indianerhotel und vieles mehr.

Beim Sammeln dürft ihr uns gerne helfen – wir freuen uns über jeden Tipp, sei es eine Idee für einen tollen Familienausflug, ein besonders empfehlenswertes Restaurant oder eine nette Übernachtungsmöglichkeit. Wir werden alles in unsere Kartei aufnehmen und uns irgendwann gegen Anfang des kommenden Jahres ans Auswählen machen, denn drei, vier Wochen sind keine lange Zeit, wir werden natürlich nur einen kleinen Teil der Möglichkeiten wahrnehmen können.

Ich freue mich jetzt schon wie Bolle, sowohl aufs Vorbereiten als auch auf die Reise selber! Die Routenplanung werden wir ganz „oldschool“mäßig vornehmen, indem wir eine riesige Deutschlandkarte auf dem Wohnzimmertisch ausbreiten und gemeinsam mit den Kids alle möglichen Ziele markieren – Übernachtungsmöglichkeiten, Ausflüge, Bioläden auf dem Weg, Restaurants – alles bekommt seine eigene Farbe, und ganz zum Schluss wird die Route eingezeichnet.

Unser Heimatland wird durch dieses Projekt sicher viel greifbarer werden  – für uns selber und vor allem für unsere Kinder. Mich freut besonders, meinen Kindern auf diese Weise nicht nur ein besonders intensives Familiengefühl, sondern auch gleichzeitig eine Menge Spaß und viele neue Erfahrungen, Erkenntnisse und Wissen vermitteln zu können. Da kommt einfach die Pädagogin in mir durch, das spüre ich. 😉

Selbstverständlich werden wir Euch über Planung und Vorbereitungen auf dem Laufenden halten und auch die Reise selber ausführlich dokumentieren. Seid gespannt und begleitet uns durch unser vielfältiges, schönes Land!

Reisetipps aller Art könnt ihr uns jederzeit über die Kommentarfunktion zukommen lassen! Wir sind gespannt!

Unwirklich und doch wahr

Ich sitze in der Hotellobby – leider gibt’s auf den Zimmern kein WLAN – und tippe auf dem iPad vor mich hin. Die ersten Stunden mit meinen Eltern und Geschwistern kamen mir extrem unwirklich vor. Da sitze ich nun plötzlich in Spanien am Meer und um mich rum meine Mutter, mein Vater, meine Schwester, mein Bruder. Leute, die ich sonst nur selten und noch viel seltener alle auf einmal sehe, da sie quasi über die ganze Republik verteilt sind.
Mein Bruder hat viel zu erzählen, er ist die letzten vier Wochen den Jakobsweg gelaufen und kam heute direkt aus Santiago de Compostela angeflogen. Die lebensverändernden Eindrücke dieser ganz besonderen Reise gepaart mit dem materialistischen Hightech-Leben einer Großstadt macht die ganze Situation noch grotesker.
Und seine Worte hallen noch lange in mir nach, vor allem, als ich kurz darauf durch die direkt neben unserem Hotel gelegene Shoppingmall schlendere und mir das Warenangebot zu 90% nutzlos und sinnentleert vorkommt.
Ich lasse mich trotzdem von Glanz und Glitzer einfangen und freue mich über einen desigual-Shop, den ich auch sofort entere. In die Klamotten passe ich ja leider nicht rein, aber ich sehe mir die Taschen und Geldbeutel an. Gegen die bunte Sommerkollektion sind mir aber die neuen Herbsttöne zu dunkel und ich lasse es bleiben, etwas zu kaufen.
Dafür stolpere ich per Zufall über ein variables Armbanduhren-Konzept namens STAMPS und bin gleich begeistert. Man kann Uhren und Bänder einzeln kaufen und immer wieder neu kombinieren. Sowas liebe ich. Und das Tollste: Es ist nicht mal übermäßig teuer. Eine Uhr kostet 25,- Euro, die Bänder zwischen 14 und 25 Euro. Ich entscheide mich (Waaah, total schwierig!) für zwei Uhren, eine in Schwarz-Weiß mit einer Katze drauf und eine mit einem Fernseh-Testbild, sowie für ein khakifarbenes Lederband. Eigentlich will ich auch noch ein schwarzes, aber das gibt es nicht. (Ich muss jetzt gleich mal im Netz forschen, ob ich das irgendwo bekommen kann.)
Dann shoppe ich noch Mitbringsel für die Kids, aber die werden an dieser Stelle nicht verraten, „Feind“ liest mit. 😉
Inzwischen ist es ein Uhr nachts, ein wunderschöner Abend in einer Tapasbar gleich bei der Sagrada Familia liegt hinter mir und ich werde mich jetzt ins Bett begeben. Ein bisschen fürchte ich mich vor der Ruhe in meinem Einzelzimmer… Ich weiß, das in dieser Ruhe der Gedankenkreisel beginnen wird – Wie geht es meiner kranken Maus? Ist der Kleine inzwischen auch malad? Wie geht es meinem Liebsten? Er wird bestimmt erschöpft sein. Und er fehlt mir….
Verrückt, das alles.
Aber das ist das Leben.
Schön.

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Zum Reisefieber kam echtes…

Oweh! Die Maus ist krank! Heute mittag holte ich sie von der Kita ab und sie war schon sehr schlapp und weinerlich, eine Stunde später hatte sie bereits 38,5°C und inzwischen schläft sie seit 2 1/2 Stunden und ist glühend heiß. 😦

Das macht mir das Wegfahren morgen nicht eben leichter…. Ich weiß, die Daheimgebliebenen werden sich lieb kümmern und es wird ihr an nichts fehlen. Trotzdem tut es mir unheimlich leid, dass sie diese Erfahrung, das erste Mal ein paar Tage ohne Mama zu sein, nun auch noch krankerweise durchstehen muss.

*seufz*

Aaaaah! Reisefieber!

Jetzt ist es so weit – morgen geht’s los nach Barcelona. Ich bin to-tal aufgeregt, ist es zu fassen? Die Freude über diese Einladung wich, je näher der Termin rückte, den unterirdischsten Kopfkino-Attacken, die allesamt meine Trennung vom Rest der Familie und deren mögliche Auswirkungen zum Thema hatten, inclusive „Und was, wenn der Flieger abstürzt???“

Nicht nur meine beiden Kleinen waren noch nie „so lange“ (mein Gott, es sind 3 1/2 Tage!) von ihrer Mama getrennt, auch ich war ja noch nie so lange alleine weg. Und das nimmt mich doch deutlich mehr mit, als erwartet.

Egal, ich werde jetzt packen, morgen all meinen Mut zusammennehmen, zum Flughafen fahren und Euch hoffentlich von unterwegs aus etwas berichten können. Ich werde das iPad mitnehmen und falls ich im Hotel WLAN habe, melde ich mich auf jeden Fall.

Gehabt Euch wohl, bis dann!