Heute kam eine riesige Lieferung vom Kleiderschweden – alles für die Kids. Aber die geschlechtsbedingten Unterschiede bilden sich einfach schon sehr früh heraus: während die Jungs sich nur widerwillig zwecks „Pass-Kontrolle“ die eine oder andere Hose anzogen und maulten, wenn ich noch eine weitere anreichte, forderte die Maus ein, wirklich j e d e s Kleidungsstück anzuprobieren, am liebsten alle auf einmal und wirklich a l l e s musste im Spiegel begutachtet werden. Zufrieden betrachtete sie ihr Spiegelbild, kommentierte die Details: „Oh, Micky Mauus!“ und drehte sich, um das Fliegen der zwei (gleichzeitig getragenen) neuen Röckchen sehen zu können. Unfassbar…. :D

Und da soll noch einer sagen, Männer und Frauen wären gleich… phhhhh.

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Die Maus fand heute beim Herumstöbern in einem der unteren Küchenschränke ihre alten Fläschchen, holte aus der Schachtel ein Unterteil und einen Satz Sauger (besteht bei der Calma aus drei Teilen) heraus, schob sich einen Stuhl an die Spüle, füllte das Fläschchen mit Wasser und war gerade dabei, den Aufsatz draufzuschrauben, als ich dazu kam. Sehr selbständige kleine Madame! :-)

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Gerade eben ist die Maus zum ersten Mal fast im Hechtsprung aus ihrem Bett geflogen…. Ich überlege schon die ganze Zeit, ob ich nicht doch wieder das alte Bodenbett vom Kurzen aufbauen und beide Kleinen drin schlafen lassen soll… so wäre der von Monsterangst geplagte Kurze nicht mehr alleine und die Maus könnte das „alleine und ich bin schon groß“- ohne Mama Einschlafen gemeinsam mit ihrem Bruder trainieren… Bloß wo? Beide Zimmer sind nicht sehr groß und beiden Kindern würde dadurch auch Spielfläche geraubt – zumindest Boden-Spielfläche. Gespielt wird in dem Bett ja dann trotzdem. Seufz.

Waaah! Ich komm immer mehr ins Hintertreffen mit den Monatsberichten…. aber nicht mehr lange, ich schreibe sie ja nur bis zum 2. Geburtstag… und der kommt in Riesenschritten näher.

Wesentliche Neuerung. Endlich kommen weitere Zähne. Ich bin ja jetzt langsam echt froh, wenn sie endlich mal gescheit kauen kann. Auf allen vier Kauleisten befinden sich dicke Knubbel, die wohl irgendwann demnächst durchbrechen und die ersten Backenzähne freilegen werden. Heute wieder mal aus selbigem Grunde knatschige Megasabbermaus, aber da müssen wir eben alle durch. ;-)

Draußen werden alle vorbeikommenden Menschen genau in Augenschein genommen und dann kategorisiert: „Kau!“ (Frau) „Mann!“ „Kind!“ Manchmal sogar „Meechen!“ oder „Jume!“. Dann werden sie noch genau angeguckt und letztlich wird zufrieden festgestellt: „Mitze auf!“ „Ssal an!“ „Jacke an!“ Ab und zu auch „Bille auf!“

Ansonsten hat sich gar nicht soo viel getan in den letzten vier Wochen. Sie ist und bleibt einfach ganz wunderbar. Sie hat ein so unkompliziertes, gradliniges, fröhliches und offenes Wesen, dass es einfach eine pure Freude ist, den Tag mit ihr zu verbringen. Und einerseits freue ich mich darüber, dass sie schon so groß ist und bald auch in den Kindergarten gehen darf, andererseits werde ich manchmal ganz wehmütig und stelle fest, dass ich ihre Anwesenheit sicher vermissen werde….

Hier kommen – eigentlich mehr aus archivarischen Gründen – noch ein paar Vokabeln Mausianisch:

Miesil – Müsli

Hogig – Honig

Kisse – Kirsche

Doos – Toast

Wüwen – Würstchen

funnen – gefunden

gessen – vergessen

Tuuum – Turm

Kinnagadn – Kindergarten

Aabitt – Arbeit

Eibett – iPad

Bule – Blume

Atee! – Elefant (soll wohl „töröö!“ heißen  :-D)

Ist ein Wort zu kompliziert, wird auch gerne mal der Anfang desselben einfach durch ein „A“ ersetzt:

A-fiiin – Delfin

A-siiin – Medizin

A-Giiin – McQueen

A-dian – reparieren

Und sie versucht sich immer wieder mit Inbrunst an komplizierteren, zusammengesetzten Worten oder Zweiwortsätzen:

Mäuse futtan, Buch lesen, ‘ego bauen, Sonnebille

Endlich komm ich mal wieder dazu…. :)

1.  In der vorigen Woche  habe ich mich viel um die Kinder und nur minimal um den Haushalt gekümmert.

2. Ich wünsch mir ein fröhliches, glückliches und liebevolles Familienjahr 2012, oder ist das zuviel verlangt?

3.  Mein letzter Spontankauf war einfach nur Klasse und ich würde die Klamotten am liebsten täglich tragen .

4.  Diese ganze (wiederholte) Weltuntergangs-Hysterie  macht in meinen Augen keinen Sinn.

5. Kann bitte mal jemand ganz viele liebe, fähige, motivierte Erzieherinnen hierher schicken? Unsere gehen gerade alle weg :( .

6.  Endlich weiß ich den genauen Termin für unser allererstes Paarwochenende seit 5 Jahren und ich hoffe, dass es klappt.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf na was wohl – die Rückkehr meines Mannes , morgen habe ich Wochenendeeinkäufe geplant und Sonntag möchte ich zum Geburtstags-Frauenbrunch einer guten Freundin !

Irgendwie komm ich zur Zeit einfach gar nicht zum Schreiben. Deshalb gibts jetzt hier einfach mal ein Schnipsel-Update:

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Die Maus singt. So niedlich! Zum einen singt sie irgendwelche nur ihr bekannten Wörter und Melodien vor sich hin, zum anderen singt sie Liedfetzen von vielen verschiedenen ihr geläufigen Kinderliedern . „Buda Jacke“ zum Beispiel oder „AaaaBeeeSeee…Katze…Snee…“ Und wenn ich gemeinsam mit ihr singe, kann sie jede Liedzeile selber vervollständigen:

Ich geh mit meiner             …Lateeeene

und meine Laterne mit      …miaaaa!

Da oben leuchten die        ….Deaneeee

und unten leuchten           ….wiaaa!

Das ist allerliebst und niedlich und schön und so singen wir zwei uns durch den Alltag und haben Spaß zusammen.

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Vorgestern habe ich zum allerersten Mal die schon zigfach angebotene Hilfe von meiner besten Freundin Frau Dekogöttin angenommen und ihr zwei volle IKEA-Tüten Wäsche vorbeigebracht.  Denn durch ein extrem erhöhtes Wäscheaufkommen über den Jahreswechsel (erst Feiertage, dann vier Mann hoch zu Besuch (Bettwäsche, Handtücher) und zu allem Übel auch noch Läusealarm beim Kindergartenkind, also ALLES durchwaschen: Klamotten, Jacken, Mützen, Schals, Bettwäsche, Sofakissen, Kuscheltiere…..) bin ich immer noch so sehr im Hintertreffen, dass sich schon wieder über 15 Ladungen Wäsche im Keller angesammelt hatten. Frau Dekogöttin bietet ihre Hilfe nicht ohne Grund an: Sie ist stolze Besitzerin so einer amerikanischen Monstermaschine, die meine zwei IKEA-Tütenladungen mal eben zum Frühstück verspeist. (Ich weiß genau, warum ich insgeheim drum bete, meine Maschine möge doch bitte irgendwann demnächst das Zeitliche segnen….)

Schon am darauffolgenden Morgen präsentierte sie mir meinen Riesenberg frischgewaschen, getrocknet UND zusammengelegt! Ich war total platt, denn damit hätte ich wirklich nicht gerechnet! Das war sooo lieb und mir wirklich eine ganz große Hilfe! Am liebsten hätte ich ihr die Füße geküsst – aber das hätte sie bestimmt nicht zugelassen ;-D

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Letzten Samstag war ich, nachdem meine vier Männer (Großenpapa mit dem Großen gemeinsam mit Kurzenpapa samt Kurzen) im Kino weilten, spontan mit einer Freundin und der Maus shoppen. Die Freundin fragte mich noch bei der Hinfahrt, ob ich auch Klamotten für mich kaufen wolle und ich winkte ab – mit der Maus Klamotten aussuchen und probieren? Fehlanzeige. Aber siehe da: sie war so gut drauf und null quengelig, also enterte ich kurzentschlossen doch den nächsten Laden und fand sogar ein sehr schönes, veilchenblaues Oberteil (eine Superfarbe, die mir ausgezeichnet steht! – Hurra, endlich mal kein Schwarz, Weiß oder Khaki!) samt kuschliger, dazu passender Strickjacke mit Kapuze in einer graumelierten, kuschelweichen Wolle mit eingestrickten Norwegermustern in Veilchenblau und einem sehr schönen Pinkton – gar nicht knallig, eher so wie tiefrosa Rosen. Das Oberteil gibts auch in diesem Ton, leider war es in meiner Größe nicht mehr da, aber ich hab es mir dann einfach Zuhause im Internet nachbestellt! Ich bin ganz glücklich damit, denn die Teile gefallen mir wirklich sehr gut, ich fühle mich wohl darin und sie sind einfach erfrischend anders als alles, was sonst noch so Altes im Schrank hängt.   …und sie machen Lust auf mehr! :-)

Am Montag war ich mich dann weiter klamottentechnisch inspirieren lassen bei einer Freundin einer Freundin, die eine ähnliche Figur hat wie ich, aber über ungefähr zehnmal soviele Kleidungsstücke verfügt und mich einfach mal hat probieren lassen, was ich wollte. Wow! Ich habe zum ersten Mal seit Ewigkeiten Kleider angehabt – und es sah gut aus. Das konnte ich gar nicht fassen…. Ich dachte immer, das steht mir eh nicht (mehr). – Soviel zum Thema „Freude am eigenen Spiegelbild“.

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Außerdem bin ich diese Woche eh im totalen „Freizeitstress“: Am Dienstag und heute war ich bei verschiedenen bekannten „Mitmamas“ zum Frühstück eingeladen und am Sonntag bin ich zum Geburtstagsbrunch von einer meiner besten Freundinnen weg. Es bleibt da zwar wenig Zeit für den Haushalt, aber Mensch, das muss auch mal sein, oder?  Passt ja auch unter meine Vorhabensrubrik 2012 „Tu’ Dir gut!“ ;-)

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Letzten Samstag haben die Kids übrigens, wie geplant, zum ersten Mal alleine Frühstück gemacht! Erst waren sie ein wenig perplex, aber dann haben sie sich ins Zeug gelegt und echt alles toll hinbekommen. Nur die warmen Getränke hatten sie sich noch nicht zugetraut. Aber mit ein wenig Coaching bekommen sie auch das hin, da bin ich mir sicher! Das war soooo toll!

Selbermachen rockt! Yeah!

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Alles in allem läuft es zur Zeit mal wieder ziemlich rund und das tut gut!

Na, wer errät’s?

1. Naddenuss

2. Kau

3. decken

Na, wer errät’s? Diesmal OHNE Tipps! ;-)

1. „Hassun“

2. „Malebot“

3. „Nuhgel“

Na, wer errät’s?

„Deiggen-Ha-Giiien“ (Tipp: Kommt aus der Spielzeugkiste des Bruders)

„Nikanuk“ (Tipp: Kommt nur einmal im Jahr)

„Hattun“ (Tipp: Kommt des öfteren frischgewaschen aus der Waschmaschine)

Die Maus hat schon immer die Angewohnheit, alles, was ihr nicht passt mit „Aua!Aua!“ zu kommentieren, was bei fremden Personen schon des öfteren zu Missverständnissen geführt hat. Ich selber kann sehr gut unterscheiden, wann sie wirklich Schmerzen hat und wann sie nur von irgendetwas angep…t ist.

Seit Neuestem aber nimmt das Ganze doch etwas seltsame Ausmaße an – sollte jemand zur Mittagszeit an unserem Haus vorbeilaufen, könnte er fast meinen, hier würden kleine Kinder misshandelt. Ohrenbetäubendes Geschrei tönt aus dem Kinderzimmer: „…..AUAAA!!! AUAAAAA! …..HIIIEFE!! HIIEFE!!!……AUAAA!….“

Ähem. Das ist nur die Maus, die sich dagegen wehrt, von mir in den Schlaf gewiegt zu werden. Zwei Minuten später ist Ruhe. Und die Maus schlummert selig, wacht dann 1 1/2 bis 2 Stunden später fröhlich auf und verhält sich, als wäre nichts gewesen. So eine Drama-Queen! :D

… genauer gesagt am 22.12., also zwei Tage vor Heilig Abend. Und da hatte ich alle Hände voll zu tun. Deshalb kommt der Monatsbericht dieses Mal um zwei Wochen verspätet.

Ach ja, wo soll ich beginnen? Unsere kleine große Maus! Sie ist jetzt wirklich wirklich ein richtiges Mädel. Sie spielt, alleine und mit ihren Brüdern, mit uns und der Baysitterin. Sie füttert ihre Puppen, kocht Essen, schneidet Holzkuchen aus dem Kaufladen vom Christkind klein, um ihn dem nächstbesten anzubieten: „Da, Papa! Kuuchen! Kisse dauf!“ (Kirschen drauf). „Essen, hmmmm!“

Sie guckt ihren großen Brüdern zu und spielt dann auch Auto, LEGO, Rakete, Piraten. Am liebsten ist es ihr, wenn viiiel los ist. Am Sonntag waren wieder mal fünf Kinder hier – der beste Freund des Großen und der beste Freund des Kurzen kamen zum Spielen. Es waren herrliche Stunden, alle saßen im Wohnzimmer auf dem Boden und bauten an einer riesigen LEGOduplo-Anlage. Die Maus mittendrin und überglücklich.

Und das ist das tollste: Sie spricht inzwischen wie ein Buch. Sätze um Sätze sprudeln aus ihr heraus, Verben und Adjektive, Pronomen und was noch alles haben Einzug gehalten in ihren Sprachschatz.

  • „Putzen, Mama! Beesen!“
  • „Kalt! Bitte Mama, Decke haben!“
  • „Hunger! Käsebot essen!“
  • Bei der Vorbeifahrt an der Schule des Großen: „[Brudername] Ssuule! [Mausname] gooß, Ssule!“
  • Sehr niedlich: Wenn sie ein Bussi bekommt, sagt sie „Danke, lieb!“
  • Von den Cars-Autos ihres Bruders liebt sie besonders „Huck“, „Degging“ und „Finn Missai“ :)
  • und und und…

Was immer sie sagen will, sagt sie. Das macht sie einfach sehr „groß“. Sie beginnt auch „Ich!“ zu rufen und weiß dann, dass sie selber damit gemeint ist. Und wenn sie nicht bekommt, was sie will, kann ihr auch schon mal ein „Ach Mann!“ entfahren. Passiert etwas, heißt es „Ojeee!“

Sie trinkt immer noch gerne zwischendurch einen Schluck Muttermilch, weiß aber, dass ich davon nicht mehr immer so begeistert bin und kommt deshalb meist mit einem zuckersüßen, gewinnenden Lächeln auf mich zu, wartet dann, bis ich sie auch anschmachte, und fragt dann ganz leise und mit verschämt-verschmitztem Augenaufschlag: „Buu?“ Das ist sooo niedlich, dass ich ihr das bis jetzt meist einfach nicht verweigern kann und will. Im Frühjahr, wenn wir wieder mehr rausgehen (wo es grundsätzlich und schon lange keinen „Bu“ mehr gibt) werde ich dann mal endgültig einen Schlussstrich ziehen.

Was ich sehr klasse finde, ist, wie gut sie schon warten kann. Keine Ahnung, ob ich darüber schon mal geschrieben habe, aber das beeindruckt mich sehr. Die Jungs waren und sind ungeduldige Gesellen. Aber die Maus – wow! Sie kommt und möchte etwas, ich sage: „Ja klar, Maus, warte kurz, ich mach das hier/XY noch schnell fertig / geh noch schnell auf die Toilette oder was auch immer, dann bekommst du was zu Trinken / helfe ich dir / lese ich dir ein Buch vor etc.“ und sie sagt: „Ja!“, stellt sich hin und wartet. Ganz einfach. Ohne Geschrei, ohne Gejammer, ohne Genöle. Wunderbar!

Keine Ahnung, was sonst noch so „neu“ ist. Ich kann einfach nur sagen, dass sie ganz allerliebst und wunderbar ist und mein Mann und ich uns täglich daran freuen, dass wir zu unseren zwei Jungs auch noch unser Mädel haben. Und – unfassbar – in ein paar Monaten feiert sie ihren zweiten Geburtstag. Wahnsinn. Wo bleibt die Zeit?

[Edit:] Ach ja, und sie hilft! Sie hilft den Tisch decken, sie hilft Wäsche falten (oder zumindest reicht sie mir jedes Wäscheteil einzeln an), sie hilft putzen, sie hilft aufräumen. Es ist total niedlich, wie stolz sie ist, wenn sie helfen kann. Und sie versucht morgens immer, ihrem kleinen großen Bruder, beim Anziehen zu helfen. Ganz mütterlich macht sie ihm die Socken auseinander und versucht auch schon, sie an die Füße zu bekommen, was allerdings noch nicht klappt. Sich selber an- und ausziehen, das probiert sie auch schon mit Inbrunst aus – Reiß- und Klettverschlüsse werden da geöffnet oder geschlossen, die Schuhe an die Füße gehalten, in der Hoffnung, der kleine Fuß möge da irgendwie reinschlupfen, die Mütze und der Schal werden schon ganz selbstverständlich an- und ausgezogen und so weiter. Es ist richtig zu sehen, wie sehr die kleine Madame selbständig sein möchte. Und sie probiert es immer und immer wieder. Sehr geduldig, sehr ausdauernd. Beeindruckend. Die Jungs haben da beide viel schneller aufgegeben und sich lieber von Mama bedienen lassen…. ;-)

Jetzt habe ich geschlagene zwei Wochen lang nichts von mir hören lassen – keine Feiertagsgrüße, kein „Guter-Rutsch-Artikel“, kein Wort zum 1 1/2jährigen der Maus, kein Jahresrückblick – nichts. Dafür kann ich berichten, dass zwei wunderbare Wochen voller turbulentem Familienleben, wohliger Ausruhinseln, schöner Erlebnisse, inniger Momente und sehr leckerer Mahlzeiten hinter mir liegen, die ich unglaublich genossen habe und deshalb absolut kein Bedürfnis hatte, mich der Außenwelt mitzuteilen.

Dieses Schweigen soll nun ein Ende haben und ich möchte es mit einem Stöckchen brechen, das ich sehr ansprechend finde:

Job, Studium & Karriere

Ein Bereich, der jetzt seit ca. 5 Jahren „brach liegt“ und dieses Jahr wieder aktiviert werden soll. Ich habe mich seit Anfang des Jahres 2007 ausschließlich um meine Kinder und das Familienleben gekümmert. Kein Job, keine Fortbildungen, höchstens mal ein Buch zum Thema und das Verfolgen des einen oder anderen Lehrerblogs, zum Teil zur Erheiterung, zum Teil aus informativen Gründen.

Im September 2012, also zu Beginn des Schuljahres 2012/13, will ich wieder einsteigen. Ich bin jetzt schon aufgeregt deswegen – viel Neues kommt auf mich zu. Wo werde ich arbeiten? Welche Fächer in welchen Klassen werde ich unterrichten? Werde ich mein Ziel, mit nur sehr wenigen Wochenstunden wieder einzusteigen, durchbringen können? Wie werden die Kollegen sein? Wie der Schulleiter? Wie die Schüler? Wie deren Eltern? Werde ich mich überhaupt noch an irgendetwas erinnern oder muss ich bei Null anfangen? Wieviel hat sich in knapp 6 Jahren verändert? …. Ich schwanke zwischen Neugier und Angstschweiß.

Trotzdem will ich dieses Jahr wieder anfangen. Eigentlich hätte ich ja noch ein Jahr Zeit, denn die drei Jahre Elternzeit von der Maus sind erst im Sommer 2013 um. Aber irgendwann ging mir auf, dass ich in diesem Fall im September 2013 gleichzeitig den Kindergarteneinstieg der Maus, den Schulanfang des Kurzen und meinen eigenen Neueinstieg meistern müsste – definitiv zu viel auf einmal! Also geht’s für mich und die Maus schon dieses Jahr los. So kann sie auch noch ein Jahr lang gemeinsam mit ihrem Bruder die Kita besuchen und die Umstellung wird dann sicher unproblematischer laufen. Und ich selber bin up to date, bis wir nächstes Jahr wieder mal einen Erstklässler in der Familie haben werden.

Meine Vorsätze:

Die bestmögliche Arbeitsstelle / Arbeitszeit durchsetzen. Gut vorbereitet einsteigen. Gelassen bleiben. Spaß haben.

Motto des Jahres: Yes, I can!

Friends & Family

Allem voran möchte ich unbedingt wieder mehr Zeit mit meinem Mann alleine verbringen! Vor allem möchte ich nicht nur drüber reden, sondern es ganz konsequent durchplanen, damit wir uns die Zeit auch wirklich nehmen. Sonst gehen alle guten Vorsätze wieder im Alltag unter.

Motto des Jahres: Meine Liebe leben!

Für meine Kinder habe ich einige Ideen, wie sie im Familienleben mehr Eigenverantwortung übernehmen können. Ich möchte zum Beispiel die Küche so umräumen, dass sie sich selber kleine Zwischenmahlzeiten zubereiten können, d.h. dass ich zum Beispiel die Joghurts im Kühlschrank und die Müslis im Vorratsschrank auf Kindergartenkind-Höhe unterbringen möchte. Auch auf die Gefahr hin, dass es zu Beginn sicher hinterher in der Küche „etwas chaotisch“ aussieht. Alles ist ein Lernprozess! :-) Zudem möchte ich ihnen ein paar neue regelmäßige Beteiligungen an den Haushaltsaufgaben auftragen. Eine spontane Idee, die heute Morgen am Frühstückstisch entstand: einmal in der Woche (am Sa oder So) machen die Kids das Frühstück.

In eine ähnliche Richtung geht mein Vorsatz, die beiden Kleinen weiter darin zu unterstützen, Dinge auch „ohne Mama“ geregelt zu bekommen. Darunter zählt mein Vorhaben, die Maus im Frühjahr endgültig abzustillen, aber auch mein Ziel, die Kids öfter mal der Babysitterin zu überlassen, auch abends zum Schlafengehen. Der Kurze ist meines Erachtens so weit, dass er auch lernen könnte, mal eine Nacht anderswo zu schlafen, z.B. bei der Oma oder einem Freund.

Motto des Jahres: Selbermachen rockt!

Mit meinen Freundinnen und Freunden möchte ich dieses Jahr wieder mehr und regelmäßig etwas unternehmen. Auf Deutsch gesagt: ich will gerne wieder mehr abends ausgehen. Kino, Theater, Essen, Vernissagen etc. und z.B. ENDLICH mal die lange Nacht der Museen besuchen!

Außerdem habe ich vor, endlich die viele, viele Hilfe und Unterstützung, die mir meine Freunde in den Jahren, in denen meine beiden Kleinen so arbeitsintensiv und kräftezehrend waren, wenigstens teilweise wieder zurückzugeben. Ich bin immer noch viel zu erledigt, um massenweise anderswo Leute zu unterstützen, aber das eine oder andere Hilfsangebot werde ich sicher absetzen.

Motto des Jahres: Gemeinsam macht alles mehr Spaß!

Health, Wellness & Fitness
 
Ich würde wirklich gerne den Babyspeck loswerden und wieder mal was für meine Kondition tun. Ich bin mir aber fast sicher, dass ich das (noch) nicht schaffe. Es ist einfach nicht gut durchzuziehen, wenn der Alltag komplett unplanbar ist. Ich glaube, dass das in 2013, wenn alle Kinder zumindest vormittags untergebracht sind und ich trotzdem nicht jeden Tag arbeiten gehen muss, besser klappen wird.Vielmehr möchte ich mich dieses Jahr einfach mal auf Wellness konzentrieren. Mir selber Gutes tun. Mit Massagen, Thermalbad, Besuchen beim Osteopathen und dergleichen. Durchschnaufen können, Zeit finden, den Körper spüren. Das wird ein erster Schritt sein.
 
Motto des Jahres: Tu’ Dir gut!
 
Beauty
 
Eine Großbaustelle! Den Startschuss hatte ich ja letztes Jahr schon gegeben und ich werde mein Ziel auf jeden Fall weiterverfolgen, es mir in meinem augenblicklichen Körper so schnuckelig wie möglich zu machen. Das bedeutet, ich möchte meine Garderobe noch weiter erneuern, und irgendwie auch wieder zu einer schöneren Frisur kommen. Ein Friseurbesuch am vorletzten Tag des vergangenen Jahres ging leider gründlich schief und jetzt sehe ich aus wie „damals mit Zwölf“ – örgs. Also Schadensbegrenzung betreiben und zusehen, dass ich die Zeit, bis dieses Desaster wieder rausgewachsen ist, gut rumbekomme.Außerdem möchte ich mal zum Arzt und einiges durchchecken lassen, denn meine Haare sind z.B. sehr strohig und stumpf und ich befürchte, das ist unter anderem auf den Raubbau an meinem Körper durch die Schwangerschaften und das lange Stillen entstanden und muss nun mit vielen Mineralien und Aufbaustoffen wieder „aufgefüllt“ werden.
 
Motto des Jahres: Mehr Freude am eigenen Spiegelbild :-D
 
Hobbies & Projekte
 
Was diese Kategorie angeht, bin ich etwas ideenlos… ich habe wenig, seeehr seeehr wenig Zeit  und viel vor dieses Jahr. Hobbies bleiben da ziemlich außen vor. Oder besser gesagt, sie fließen so in den Alltag ein, wie es gerade kommt. Meine größte Leidenschaft ist und bleibt kreatives Wirken in irgendeiner Form. Das äußert sich dann in selbergemachten Faschingskostümen für die Kinder, schöner saisonaler Deko im Haus, selbergemachtem Spielzeug, Mal- und Bastelorgien mit den Kids und so weiter. Und das wird sich auch in 2012 nicht groß ändern. Für mehr ist einfach (noch) keine Zeit.
 
Travel
 
In 2012 stehen unglaubliche ZWEI große Familienurlaube an.  Das ist was Besonderes, da wir auch schon Jahre hatten, in denen wir aus verschiedensten Gründen überhaupt nicht wegkamen. Zum einen fahren wir im Sommer für 14 Tage mit ganz lieben Freunden nach Italien und in den Pfingstferien wollen wir noch eine Woche mit den Kids in ein schönes Kinderhotel. Ich freue mich auf beide Urlaube schon sehr.
 
Und dann ist es endlich so weit, dass mein Mann und ich mal wieder – wenigstens für kurze Zeit – alleine wegkönnen. Zu Weihnachten habe ich ihm deshalb ein gemeinsames Wellness-Wochenende im Frühjahr geschenkt. Vielleicht bleibt es ja nicht bei diesem einen Kurztrip, mal sehen….
 
Blog
 

Ach ja, das Blog. Schon letztes Jahr hatte ich vor, einige Rubriken regelmäßiger zu pflegen. Aber mein Familienleben hat mich – wie weiter oben schon häufiger erwähnt – immer noch fest im Griff, so dass ich das einfach nicht garantieren kann und will. Ich möchte mich auch nicht zum Sklaven dieser Seite machen. Trotz allem schreibe ich gerne und betrachte das Bloggen durchaus auch als eines meiner Hobbies, für das ich eben mal mehr und mal weniger Zeit erübrigen kann und auch will.Ich freue mich, wenn mein kleiner Leserkreis sich davon nicht abschrecken lässt und trotzdem immer mal wieder reinschaut.

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